Fussballstammtisch

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Alemannia Aachen

Begonnen von AcPauer, 07. Mai 2012, 22:46:00

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rayoazul

Zitat von: AcPauer am 08. Mai 2013, 23:38:24
Rene van Eck wird uns verlassen. Wir können nicht mal mehr diesen extrem genügsamen Typen bezahlen. [help]

Mach´s gut, danke für die Treue in finstersten Zeiten.

geht er wirklich aus finanziellen gruenden? wie sieht denn ueberhaut eure sportliche perspektive in der RL aus? zuschauer duerften ja trotzdem noch zahlreich kommen, einen schnitt von 5-6k traue ich euch zu.

AcPauer

Wir werden uns, Stand jetzt, ja noch mindestens ein halbes Jahr im Insolvenzverfahren befinden, werden also kaum freie Gelder haben, um mal zu investieren. Wie sich die Zuschauerzahlen entwickeln, muss man abwarten. Im ersten Jahr werden sie noch einigermaßen ordentlich sein, aber ohne eine Perspektive nach oben, werden es auch hier schmerzlich wenig werden. Dazu in dem großen Stadion ohne Atmosphäre. Sehr trübe Aussichten für die nähere Zukunft, denke ich.

Profitieren dürften die kleineren Vereine der RL, da bei den kurzen Strecken mit einigen Auswärtsfahrern zu rechnen ist und daher deren Einnahmen steigen dürften.
Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer.

AcPauer

Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer.

Matti

Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern. (A. Einstein)

AcPauer

#589
Rund 8900 Leute haben sich heute bei uns vom Profifußball verabschiedet. Der 4:2 Sieg, auch nicht gänzlich unverdient, wurde mit Humba und allem was mit Tränen in den Augen ging gefeiert. Rene van Eck Gesänge wechselten sich mit Werner Fuchs Sprechchören ab, heute war sein 14. Todestag. Ich hab heute bei You never walk alone Rotz und Wasser geheult und fasse immer noch nicht was uns eigentlich in den letzten Jahren passiert ist. 

So feiern Absteiger
Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer.

eagle loather

die Fallhöhe bei der Alemania ist auch Extrem....
in den letzten Jahren Euro League unhd Bundeslige erleben dürfen und dann der Absturz in die Regionlliga...
das ist echt bedauerlich das bei Traditionsvereinen anscheinend viele Profilneurotiker das sagen haben und den Karren gerne mal an die Wand fahren....
Ich wünsche Euch das Ihr bald wieder auf die Beine kommt und Ihr eine "jetzt erst Recht" Stimmung im Verein bekommt
Ein neuer Freund ist ein neuer Wein;
laß ihn alt werden,
so wird er dir wohl schmecken.

Webtroll Christian

Respekt und kommt schnell wieder!

gera

jetzt hat man aachen ja nochmal 3 punkte abgezogen, dort ist deswegen heut sicher panik ausgebrochen.  [nik]

warum macht man sowas eigentlich, um beim dfb den tag rumzukriegen?

grieche

Zitat von: gera am 16. Mai 2013, 21:43:37
jetzt hat man aachen ja nochmal 3 punkte abgezogen, dort ist deswegen heut sicher panik ausgebrochen.  [nik]

warum macht man sowas eigentlich, um beim dfb den tag rumzukriegen?

War doch klar, die haben den Fond beansprucht und sind abgestiegen, ob man drei Punkte mehr oder weniger hat.
Btw die ersten die dies machten waren die Stuttgarter Kickers.
Wir Leben alle auf der gleichen Welt, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Matti

Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern. (A. Einstein)

AcPauer

#595
Zitat von: Matti am 23. Mai 2013, 11:22:56
euch bleibt aber auch nichts erspart..

http://www.11freunde.de/nachrichten/frings-vor-comeback-aachen

Der kann immer noch alles am Ball!

Einfetten, aufpumpen usw.


Zusatz aus der Aachener Zeitung:

ZitatFrings reagiert auf Interview
Torsten Frings hat am Donnerstag auf die Aussagen von Uwe Scherr reagiert. In seinem Blog schreibt er: ,,Mich erreichen gerade wieder einige Meldungen zum Thema Alemannia Aachen. Dazu will ich Moment nur eins sagen: ich habe zum Ende letzter Saison angeboten ohne Gehalt im Abstiegskampf zu helfen. Das war Alles und ist inzwischen Vergangenheit. Ich wünsche der Alemannia von Herzen alles Gute, aber meine aktuellen Pläne sehen anders aus."
Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer.

AcPauer

Razzia am Tivoli

Hoffenlich finden sie schön viel Material über die Totengräber der Alemannia.
Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer.

totti

Willkommen zurück! 👍🏻👋🏻


DFL Pokal Sieger 2023-II

Suppercupsieger 2023-II

badman

#598
Prozessstart gegen Aachener Hooligan: Alemannias Trainer belastet

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aachen-prozess-hooligan-aachen-trainer-backhaus-belastet-sich-100.amp

Hooligan arbeitete als Türsteher

Bekannt war allerdings, wo Kevin P. arbeitete: als Türsteher im Rotlichtmilieu der Aachener Antoniusstraße.

Ein weiterer Alemannia-Funktionär lässt ebenfalls seine Ämter ruhen: Dem Verwaltungsratsvorsitzenden Dieter Lübbers wird vorgeworfen, er habe Hooligan Kevin P. als Schläger für eine private Streitigkeit einer Bekannten gewinnen wollen.

Dessen Festnahme habe die Tat verhindert. Neben dem versuchten Totschlag muss sich Kevin P. wegen diverser Körperverletzungsdelikte, illegalen Waffenbesitzes und Handels mit drei Kilogramm Amphetamin verantworten. Der Prozess ist auf zehn Tage angesetzt. Ein Urteil könnte Mitte März gesprochen werden.

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/prozess-kevin-p-hooligan-100.amp

Zitat von: pfuetze am 09. März 2018, 09:47:50

Ja, ja, die Mär vom organisierten Drogenhandel, der Türsteherszene und jeder Suptra hat Minimum 5 Huren laufen.  [winkk]

Frankfurter Stadtwappen - Pit Bull und Haschplatten

badman

#599
Die Alemannia-Fanszene und der ,,Mythos Kevin P."

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/die-alemannia-fanszene-und-der-mythos-kevin-p./44997601.html

Ein Mann wie ein Baum, fast zwei Meter groß, muskelbepackt, dessen Kämpfe auf den Schlachtfeldern der Hooligans als legendär von einer Fangeneration zur nächsten erzählt werden.

Schließlich hatten die Taten des 38-Jährigen gar nichts mit Fußball und Alemannia zu tun, sondern spielten sich in Bezug auf die angeklagten Körperverletzungen und den versuchten Totschlag in Aachens Bordellmeile Antoniusstraße ab

Zu Regionalligazeiten habe die Aachener Polizei zwei solcher Spezialisten eingesetzt, nach dem Aufstieg wurde die Zahl verdoppelt. Klar, jetzt geht es gegen andere (Gefahren-)Kaliber in Sachen gewaltbereite Fans wie etwa Hansa Rostock und Dynamo Dresden. Aber auch ,,alte Feinde" wie Rot-Weiß Essen sind in der Dritten Liga. Der Name Kevin P. sei ihm schon in seiner Einsatzzeit bei der Hundertschaft der Polizei so um 2008 herum ein Begriff gewesen, weil dem damaligen ,,Jung-Hooligan" sein Ruf vorauseilte. Dieser sei da schon aus Polizeisicht ,,sehr betreuungswürdig" gewesen.

Und da war die Legende wieder mittendrin. ,,Der Name ist ein Mythos in der Fanszene", so der Polizist. Und das nicht nur in Aachen, sondern weit darüber hinaus.

,,Alles drehte sich in der Szene um ihn", beschreibt es der Polizist. Selbstredend habe er keine persönliche Nähe zu P. gehabt, was sich mit seinem Job auch gar nicht vereinbaren ließe. Kevin P. hasse schließlich auch die Polizei vom Grundsatz her. Aber es habe eine für die Polizei durchaus hilfreiche Koexistenz gegeben.

Zitat von: pfuetze am 25. August 2009, 11:27:40
denn eigentlich kann es sich in dem Fall ja nur um einen Bullen handeln. Oder kennst du jemanden von der Schickeria, der so leichtsinnig ist, eigene Straftaten auszuplaudern!

Die Ackerkämpfe
Auf Nachfrage von Richter Vogt präzisierte der Zeuge, dass es vor fast jedem Spiel Kontakt gegeben habe. Und manchmal traf man sich auch persönlich. Kevin P. habe nicht alle Planungen aus der Fanszene preisgegeben, aber bisweilen sei es schon hilfreich gewesen zu wissen, wie viele Fans zu einem Spiel reisen würden und auf welchem Weg. Und P. habe bei einigen Einsätzen geholfen, bei denen die Situation aus dem Ruder zu laufen drohte. Exemplarisch nennt der Zeuge hier die späte 1:2-Niederlage gegen Wuppertal am ersten Spieltag der späteren Aufstiegssaison. P. habe in der brenzligen Lage, als nach Spielschluss ausufernde Gewalt drohte, eingegriffen und das Schlimmste mit der Kraft seiner Stellung in der Szene verhindert. Kevin P. habe das Credo gehabt, dass solche Dinge dem Ruf von Alemannia massiv schaden, handfeste Strafen für den Klub nach sich ziehen und nicht zuletzt auch zu unerwünschten Stadionverboten führen könnten.
Vielmehr habe P. gepredigt, die Auseinandersetzungen keinesfalls im oder am Stadion auszutragen. Sondern eben da, wo es Hooligans ,,traditionell" tun - auf Feldern, Wiesen und in Wäldern.

Seitens der Polizei sei man in Aachen allerdings in der außergewöhnlich guten Situation, Kontakte in die Gruppierungen zu haben.

Das sei in anderen Städten teils völlig undenkbar, gehört es doch zum ,,Kodex" von Ultras wie Hooligans, weder mit der Polizei noch mit Medien zu reden.
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