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Primera Division

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dr. house:
Streik wegen einem Livespiel im Free-TV pro Woche. [vogeel]

http://sport.oe24.at/fussball/Spaniens-Liga-droht-ein-Streik/20992365 

Troy Aikman:
Naja, immerhin geht es um 160 Millionen Euro. Haben oder Nichthaben?


--- Zitat ---Wegen zu niedriger TV-Einnahmen sind Spaniens Vereine gewillt, am Wochenende nach den Länderspielen nicht anzutreten - ein Streik droht in der Primera División. Die Vereine der ersten und zweiten Liga sind fest entschlossen. Dazu gehören auch Klubs wie Real Madrid oder der FC Barcelona, die zu den reichsten der Welt zählen. Sie wollen künftig noch höhere Gelder in die Kassen fließen sehen.

Der angedrohte Boykott soll die spanische Regierung unter Druck setzen, die bestehende Gesetzgebung entsprechend zu ändern. "In den Verhandlungen mit der Regierung gab es keine Fortschritte", begründete der Präsident der Profi-Liga (LFP), José Luis Astiazarán, die geplante Aktion, "nur mit einer solchen Aktion finden wir bei der Regierung Gehör."

Die Vereine fordern, die bisher übliche Übertragung von einer Liga-Partie pro Spieltag im frei zugänglichen Fernsehen abzuschaffen. Nach ihrer Kalkulation hält die an jedem Samstag ausgestrahlte Live-Übertragung viele Spanier davon ab, Abonnements bei Pay-TV-Sendern zu erwerben. Ohne die "Gratis-Partie" könnten die Vereine von den Fernsehsendern 800 statt bisher 620 Millionen Euro im Jahr verlangen. Nach dpa-Informationen sind sogar zehn verschiedene Anstoßzeiten geplant.

Die Regierung wird sich schwer tun, auf diese Forderung einzugehen. Bei den Fans ist die Gratis-Partie sehr unpopulär und würde viele Wählerstimmen kosten. Wenn keine überraschende Wende eintritt, werden am 2. und 3. April in Spanien keine Ligaspiele stattfinden. Der 30. Spieltag müsste am darauffolgenden Wochenende stattfinden, die übrigen Runden müssten um je eine Woche verschoben werden. Zum Saisonende droht gar ein Aufschub um drei Wochen, weil der letzte Spieltag mit dem Finale der Champions League und Länderspielen in Konflikt käme. Dann wäre die Spielzeit 2010/2011 erst Mitte Juni zu Ende.

Die Drohungen gehen bei manchen Klubs sogar soweit, in der kommenden Saison zunächst gar nicht antreten zu wollen, sollte alles beim Alten bleiben. Allerdings sind sieben der 20 Vereine in der Primera División gegen den Boykott. Dies sind der FC Villarreal, FC Sevilla, Athletic Bilbao, Real Sociedad, Espanyol Barcelona, Real Saragossa und der FC Malaga. Sie konnten sich gegen die "Großen" Real und Barça sowie die übrigen Klubs aber nicht durchsetzen. "Der Boykott wird das Problem nicht lösen", meinte Villarreals Präsident Fernando Roig.

Auch das Sportblatt "Marca" zeigte wenig Verständnis: "Die Vereine bekommen schon jetzt astronomische Summen. Dass sie nun einen Streik ausrufen, weil sie noch mehr kassieren wollen, erscheint angesichts der Wirtschaftskrise als absurd", so Spaniens auflagenstärkste Zeitung.

Schon in den Achtziger Jahren war es in "La Liga" zu mehreren Streiks gekommen. Sie waren von der Spielergewerkschaft AFE ausgerufen worden. Der jetzt geplante Boykott ist dagegen eine Initiative der Arbeitgeberseite. Die Aktion ist daher streng genommen kein Streik, sondern eher eine Aussperrung.
--- Ende Zitat ---

http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/550229/artikel_Spanische-Liga-droht-mit-Streik.html

Troy Aikman:

--- Zitat ---Eric Abidal ist eine Woche nach seiner Operation wegen eines Lebertumors aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte sein Klub FC Barcelona am Freitag mit. "Der postoperative Verlauf war in allen Belangen erfolgreich und mit keinerlei Komplikationen verbunden", hieß es in der Mitteilung. In vier Wochen soll der Franzose wieder mit Aufbautraining beginnen können.

Wie der Spitzenreiter der Primera Division in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte, wurde beim französischen Nationalspieler ein Tumor in der Leber entdeckt. Der 31-Jährige wurde daraufhin operiert. Der Verteidiger war vor Beginn der Saison 2007/2008 aus Lyon nach Barcelona gekommen und hatte beim Liga-Spitzenreiter zuletzt Weltmeister Carles Puyol in der Abwehrzentrale ersetzt und starke Leistungen gezeigt.

In der laufenden Spielzeit kam Abdidal 22-mal in der Primera Divison zum Zug, zuletzt spielte er noch beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Arsenal in der Champions League.

Bei einer Routineuntersuchung entdeckten die Ärzte dann den Tumor. "Abidal bestreitet jetzt das Spiel seines Lebens", schrieb das Sportblatt "Marca". Die Nachricht von der Erkrankung des Spielers löste eine Welle der Solidarität aus. Cristiano Ronaldo von Barças Titelrivale Real Madrid schrieb: "Ich hoffe, es geht alles gut und er kann bald wieder spielen." Der Brasilianer Kaká (ebenfalls Real): "Wir werden für ihn beten."
--- Ende Zitat ---

http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/549899/artikel_Abidal-hat-das-Krankenhaus-verlassen.html

Troy Aikman:

--- Zitat ---Der sogenannte FIFA-Virus macht auch vor Real Madrid nicht halt. Die Königlichen müssen zur Eröffnung des 30. Spieltags am Samstag gegen Sporting Gijon auf Karim Benzema (Oberschenkelprobleme) verzichten. Er kehrte angeschlagen von der französischen Nationalmannschaft zurück und muss laut Trainer José Mourinho bis zum 9. April pausieren. Auch Marcelo (Rippenprellung) brachte ein ungewolltes Andenken von der Seleçao mit und fehlt den madrilenen etwas mehr als eine Woche. Der Brasilianer soll im übrigen Konkurrenz erhalten: Taye Taiwo von Olympique Marseille steht laut "Marca" unmittelbar vor der Vertragsunterschrift für die kommende Saison, der Nigerianer würde Real keinen Cent kosten.
Wieder zurückerwartet wird Gonzalo Higuain nach langer Verletzungspause (Bandscheiben-OP), der erstmals nach seiner Zwangspause wieder im Kader stehen soll.
Zudem werden wohl Cristiano Ronaldo und der ebenfalls angeschlagene Pepe gegen Gijon geschont, Xabi Alonso fehlt gelbgesperrt. Mourinho sagte am Freitag, dass Ronaldo wegen seiner Oberschenkelprobleme auch nicht im Champions-League-Viertelfinale gegen Tottenham am kommenden Dienstag einsatzfähig sein wird.

Jede Menge zu tun also für José Mourinho, und das gegen einen unangenehmen Gegner: Gijon hat in dieser Saison bereits bewiesen, dass es sich von keinem bedeutenden Namen abschrecken lässt. In der Hinrunde verloren die Asturier gegen die beiden "Großen" je nur mit 0:1, gegen Barcelona ergatterte die kampfstarke Preciado-Elf Mitte Februar ein 1:1. Trotz nur einer Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen ist das Abstiegsgespenst jedoch omnipräsent.

Negativschlagzeilen werden in Valencia langsam zur Gewohnheit. Dem Champions-League-Aus gegen Schalke folgten zwei weitere Pleiten (0:4 in Saragossa, 0:1 gegen Sevilla) und ständige Gerüchte um die Zukunft von Unai Emery. In der Vorwoche sorgte Vicente für erneute Unruhe. Der Mittelfeldspieler geriet zu spätester Stunde in einer Diskothek in eine Schlägerei. "Ich muss mich bei meinen Mitspielern, dem Klub und den Fans entschuldigen", zeigte er sich immerhin reumütig. Emery musste Vorwürfe zurückweisen, er habe die Truppe nicht mehr im Griff. Da kommt ein Aufbaugegner gerade recht: Das gastgebende Getafe wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg.

Als chronisch infiziert vom FIFA-Virus gilt aber Barcelona. Diesmal schien es Lionel Messi erwischt zu haben, wegen einer Leistenverletzung war der Argentinier fraglich. Entwarnung aber am Donnerstag: Laut neuester Meldungen soll er beim schweren Auswärtsspiel in Villarreal dabei sein. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter den Einsätzen von Pedro und Maxwell, die aber beide mittrainieren. Die Katalanen haben nach Länderspielpausen in dieser Spielzeit schon fünf Punkte liegenlassen - drei zum Auftakt gegen Alicante (0:2) und zwei beim 1:1 in Gijon. Und Villarreal zählt ohnehin nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Blaugrana. "Wir werden unseren Stil gegen Barça nicht ablegen", verspricht Villarreals Nationalspieler Santi Cazorla jedenfalls vor dem Duell im "Madrigal".

Mit neuem Trainer versucht sich Alicante am Sonntagnachmittag bei Real Sociedad. Ein Punkt aus sechs Spielen und vor allem die jüngste 0:4-Pleite zuhause gegen Osasuna wurden Esteban Vigo Benitez zum Verhängnis, nun folgt auch noch ein Rechtsstreit mit dem Ex-Trainer wegen Vertragsunklarheiten. Inzwischen hat Miroslav Djukic den Aufsteiger übernommen - und greift durch. Als Problemfall Royston Drenthe am Dienstag 20 Minuten zu spät zum Training kam, schickte ihn der Serbe gleich wieder weg. Inzwischen hat der Spieler den Vorfall bedauert ("Djukic hatte recht") und darf wieder am normalen Betrieb teilnehmen.
--- Ende Zitat ---

http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/550554/artikel_FIFA-Virus-statt-Streik-in-La-Liga.html

Live-Spiele via http://www.laola1.tv/:

Samstag 18 Uhr: Real Madrid - Sporting Gijon
 
Samstag 20 Uhr: FC Getafe - FC Valencia
 
Samstag 22 Uhr: FC Villareal - C.F. Barcelona
 
Sonntag 17 Uhr: Espanyol Barcelona - Racing Santander
 
Sonntag 19 Uhr: FC Sevilla - Real Zaragoza

Sonntag 21 Uhr: CA Osasuna - Atletico Madrid

Montag 21 Uhr: U.D. Almeria - Athletic Bilbao

Matti:
Hab gelesen, dass ein Gericht den Streik verboten hat.

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