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OFC Kickers 1901 e.V. Saison 2010/2011
grieche:
--- Zitat von: Tara am 21. Januar 2011, 11:20:55 ---Ist der Lars Kissner auch Betreiber? Ein Fanradio ist grundsätzlich natürlich positiv, wobei ich unseres sehr kritisch sehe. Für mich ist das eher das Propaganda Radio des Vereins. Aber die Informationsquelle an sich ist schon positiv.
--- Ende Zitat ---
Sehr vereinfacht dargestellt.
Lars fehlt beim OFC etwas die kritische Distanz, schließlich ist er im Verwaltungsrat(?) er will keinen weh tun, deshalb wird eigentlich nie nachgehakt.
Er liegt und vertritt stark die Vereinslinie.
Dazu gibt es eine Bühne über die Offizielle sehr schnell ihre Sicht der Dinge der Hörerschafft näher bringen.
Deshalb auch Propagandaradio. Allerdings Spiele, Interviews mit Spielern sowie die PKs gerade Auswärts sind klasse.
Und Lars oder jemand sonst vom Fanradio kann nicht beeinflussen was einer in das Mikro babbelt wenn er gefragt wird.
Ich finde sogar das Lars in seinen Reportagen nicht mehr soviel schön redet, hier war unser Prinzessinenspiel in Stuttgart letzte Saison die Zäsur.
Dort wurden wegen ihres Auftretens in den Spielen davor und in Stuttgart die Spieler im Radio durchgehend als Prinzessinen bezeichnet und von den Fans nach dem Spiel beschimpft.
Unter dem Strich als aktuelle schnelle Infoquelle hervorragend, man muss es aber einschätzen können.
Tara:
--- Zitat von: Mayk am 21. Januar 2011, 14:58:17 ---So wie ich das verstanden habe, betreiben das ein paar Leute aus der Szene ehrenamtlich - wie auch sonst - und der OFC hat mit Know-how Pate gestanden.
Sollten die zum Propagandasender mutieren, sind die schneller tot als sie DKB sagen können.
--- Ende Zitat ---
Unsere Fanradio-Macher haben sich ja damit selbstständig gemacht und machen dies mittlerweile auch beruflich. So haben schon einige Vereine dieses "Fanradio" der Firma akissko. Eures sieht genauso aus. Zufällig ist die Firma auch gerade eingeloggt, beim Bild auf eurer Homepage.
Tara:
Tara:
Heute findet das letzte Spiel am alterwürdigen Bieberer Berg statt. Ab Montag beginnen die Abrissarbeiten und von einem würdigen Abschied ist keine Spur. Der OFC verramscht das Tafelsilber und stellt ein traditionsreiches Stadion emotionslos auf den Sperrmüll. Mir geht es hier nicht um Neubau oder Umbau, das soll nicht mehr das Thema sein. Doch trotzdem hätte ich mir einen würdigen Abschied dieser sporthistorischen Spielstätte gewünscht. Das Ende eine Tradition, einer Ära, ist nicht mehr als eine Randnotiz. Während andere den Abschied ihrer alten Gemäuer zelebriert haben, treten wir unsere Tradition mit Füßen. Kein Abschiedsspiel gegen große Gegner oder alte Rivalen, kein erkennbarer Versuch das Stadion zum Abschied noch mal voll zu bekommen. Wir diskutieren über Stimmung und erkennen nicht das wir uns einfach nur an unseren Verein anpassen. Dem Verein zum Leben wurde in den letzten zehn Jahren das Wir-Gefühl aberzogen, der stolz und die Ehre geklaut. Und so ist es bezeichnend, das wir uns ausgerechnet in einem Spiel gegen den Dorfklub "SV Wehen" verabschieden und das wahrscheinlich vor 7000 Zuschauern, ohne das man es mitbekommt. Der Ort wegen dem wir Kickers-Fan wurden und in dem viele die schönsten Tage ihrer Jugend verbracht haben wird unehrenhaft verabschiedet, so wie all die Spieler die in den letzten Jahren ohne anständige Verabschiedung den Verein verlassen haben - egal welche Verdienste er auch hatte.
Bieberer Berg, mich schmerzt es dich nicht würdiger zu verabschieden. Ich danke meinem Vater das er mich dir vorgestellt hat und ich knapp 30 Jahre in dir Dinge erleben konnte, welche mein ganzes Leben prägte. Wieviele Leute habe ich bei dir kennengelernt, wieviel Freude erlebt und auch Tränen vergossen. In meinem Herzen wirst du nie in Vergessenheit geraten, du einmaliges Gemäuer in einer trotslosen Arenenlandschaft.
Ruhe in Frieden, du heiliges Stadion Bieberer Berg
Dein treuer Freund
Tara
Akki:
ein künstlich aufgeblasener Abschiedsevent fehlt mir irgendwie gar nicht. Dann lieber einen authentischen Fußballnachmittag bei Wind und Regen vor 7.000 Zuschauern. Halt genau so, wie sich der Bieberer Berg in den meisten Zeiten präsentiert hat. Verabschieden werde ich mich nach 40 Jahren Bieberer Berg im stillen [heull]
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