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VfR Mannheim

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Vf-oreve-R:

--- Zitat ---Doppelte Trauer beim VfR

(08.11.2010) Die beeindruckende Serie von 16 Heimspielen in Folge ohne Niederlage ist für den VfR Mannheim seit vorgestern zu Ende. Im Spitzenspiel des 12. Spieltages unterlagen die Rasenspieler gegen den FC Germania Friedrichstal in fast schon dramatischer Weise mit 1:2.

Trauer machte sich bereits vor dem Anpfiff breit, als bekannt wurde, dass der Vater von Kaan Erdogdu nach schwerer Krankheit verstorben war. So fehlte der Goalgetter seinem Team, was sich sportlich auch sehr bemerkbar machen sollte.

Nach der ersten Chance des Spiels durch Christoph Jüllich (5.) waren es die Gäste, die einen Auftakt nach Maß erwischten. Nach einem unglücklichen Ballverlust des VfR im Mittelfeld schloss die Germania den folgenden Konter mit der 0:1-Führung ab (6.). Torschütze Alexander Neagos kam jedoch in stark abseitsverdächtiger Position an den Ball, und so hatte der Treffer zumindest ein kleines "Gschmäckle".

Die Blau-Weiß-Roten ließen sich jedoch nicht aus der Fassung bringen. Bereits in der 12. Minute glich Nelson Nsowah mit Augenmaß aus kurzer Distanz zum 1:1 aus. Es entwickelte sich eine sehr ansehnliche Partie, die der VfR immer besser in den Griff bekam. Die Torchancen blieben jedoch Mangelware, auch weil die Gäste es verstanden, die Angriffe der Rasenspieler früh im Keim zu ersticken.

Als sich schon alle auf ein Remis zur Halbzeit eingestellt hatten, gab es den zweiten Aufreger des Tages. Eine mehr als fragwürdige Freistoßentscheidung in der Nähe des Sechzehners, brachte den Gästen die Chance zur erneuten Führung. Was folgte, war eine toll einstudierte Freistoßvariante, die schließlich Sinan Telle zum 1:2 nutzte (44.).

Auch in der 2. Halbzeit machte sich das Schiedsrichtergespann mit diskussionswürdigen Entscheidungen keine Freunde. Die Partie wurde hitziger und die Stimmung bei den 350 Zuschauern immer gereizter. Auch die zum Teil theatralisch agierenden Friedrichstaler sorgten für großen Unmut beim Publikum. Es war richtig Zündstoff in der Partie.

Sportlich lief beim VfR nicht mehr viel zusammen. Auch die Gelb-Rote Karte wegen Unsportlichkeit für Jonas Gast, brachte die Mannheimer nicht wirklich nach vorne. Zwar war es fast nur ein Spiel auf das Tor der Germania, doch echte Möglichkeiten vermochte der VfR nicht herauszuspielen. Einzig nach einem Freistoß von Keven Bayram gerieten die Friedrichstaler in Gefahr, konnten die Situation jedoch im letzten Moment klären (73.).

Was man der Jüllich-Elf jedoch keineswegs vorwerfen konnte, war der Einsatz und der Kampf. Beides war vorbildlich, jedoch wurde auch deutlich, dass man den Ausfall von gleich 2 Leistungsträgern wie Matteo Monetta und Kaan Erdogdu nicht so einfach kompensieren kann.

Nach dem Schlusspfiff sah man deswegen erstmals seit weit über einem Jahr mal wieder jubelnde Gäste im Rhein-Neckar-Stadion. Der VfR bleibt trotz der Niederlage weiter auf Platz 2, mit einem Punkt Vorsprung auf Friedrichstal und drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Spielberg, der in 2 Wochen zu Gast sein wird. Am kommenden Samstag steht nun aber erstmal die schwere Auswärtspartie beim 1. CfR Pforzheim an.

Statistik zum Spiel

VfR Mannheim - FC Germania Friedrichstal 1:2 (1:2)

Aufstellung VfR
Cetin - Wegmann - Oppong - Vidakovic - Bayram - Mühlbauer - Schneckenberger - Jüllich - Demirhan (82. Rist) - Nsowah - Arslan (56. Franke)

Aufstellung FCG
Bittner - Kimmel (90. +2 Cakan) - Gast - Fohouo - Glutsch - Schulze-Sutthoff - Stellmacher - Telle - Henk -  Kolsch (70. Tchanzu Yappi) - Neagos (74. Kurtolli)

Tore
0:1 Neagos (6.)
1:1 Nsowah (12.)
1:2 Telle (44.)

Besondere Vorkommnisse
Gelb-Rote Karte: Gast (FCG, 67.)

Schiedsrichter
Stefan Faller (Karlsdorf-Neuthard)

Zuschauer
350

http://www.vfr-mannheim.de
--- Ende Zitat ---

Bilder unter www.mediatempel.eu

Louis98:

--- Zitat von: Mannemer Wooky am 05. November 2010, 00:17:22 ---
Hewwel klingt zwar rhetorisch grob, ist aber eher eine Ehrbezeugung an die Mannheimer Eigenart.



--- Ende Zitat ---

Um Himmels Willen. Sowas KANN es nicht geben im Zusammenhang mit Mannheimern. NIE NICH.  [vogeel]

groundhopper:
 [frisss]

Mannemer Wooky:
Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Friedrichstal am vergangenen Wochenende, muss der VfR nun am Samstag in Pforzheim unbedingt erfolgreich sein, um den Anschluss an den Tabellenführer SV Spielberg nicht vorzeitig zu verlieren.
Wenn der Gegner am Samstag jedoch nicht 1.FC Pforzheim (jetzt: CFR Pforzheim) heißen würde, gäbe es für mich allerdings keinen Grund, im Vorfeld des nächsten VfR-Auswärtsspiels mich mit diesem Treffen hier zu beschäftigen. Doch der 1.FC Pforzheim ist nun mal, neben dem VfR Mannheim, der einzige echte Traditionsverein in dieser Verbandsliga, der bereits in den frühen Jahren des Vereinsfußballs eine der besten Adressen in Deutschland gewesen ist.
Schon in der Gauliga, vor fast achtzig Jahren, standen sich die beiden Vereine in Punktespielen gegenüber, und Anno 1910 war der 1.FC Pforzheim der größte Verein im DFB überhaupt mit beachtlichen Erfolgen wie der Süddeutschen Meisterschaft und der Deutschen Vizemeisterschaft sowie mit nahezu einem Dutzend Nationalspielern in den Reihen.

Jetzt haben die FCP´ler am 1.7.2010 mit dem VfR Pforzheim fusioniert und sich den offiziellen Vereinsnamen "1.Club für Rasenspiele Pforzheim 1896 e.V.", kurz: CFR Pforzheim gegeben.
CFR Pforzheim - ein schrecklicher Name, dessen CFR-Kürzel ich bisher nur im Zusammenhang mit dem rumänischen Champions-League-Teilnehmer CFR Cluj gekannt habe, was da "Caile Ferate Romane" und ins Deutsche übersetzt "Staatliche Eisenbahngesellschaft Rumäniens" heißt. Also ein Fußballklub, den man bei uns als Eisenbahner-Sportverein bezeichnen würde!

Es wird schwierig werden, die so großartigen FCP-Erfolge früherer Generationen künftig mit diesem CFR-Namenskonstrukt in Verbindung bringen zu können - und das finde ich schade!
Mit einem 1.FV Pforzheim hätte man sich ja als traditionsbewusster Fußballfan noch anfreunden können. . .

Sei es wie es sei! Für den VfR Mannheim zählen jedenfalls nur die drei Punkte, die am Samstag in Pforzheim zu vergeben sind, damit man bereits zum Jahresende als Spitzenreiter der Verbandsliga Nordbaden in die Winterpause gehen kann 

Mannemer Wooky:
Nachtrag zu meinem obigen Posting:

Bevor jetzt die ersten Hinweise kommen, dass die Schreibweise des Kürzels CFR unrichtig ist und natürlich CfR heißen muss, so ändert das trotzdem nichts an der Phonetik des Namens.

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