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VfR Mannheim
Vf-oreve-R:
--- Zitat ---In Pforzheim auf dem Prüfstand
(13.11.2010) Es ist die Partie der beiden mit Abstand traditionsreichsten Vereine der Verbandsliga Nordbaden und zugleich eine Premiere. Auch wenn aus dem 1. FC Pforzheim nach der Fusion mit dem VfR Pforzheim mittlerweile der 1. CfR geworden ist, das heutige Duell (14.30 Uhr) mit dem VfR Mannheim hat auch in der Verbandsliga nicht an Reiz verloren.
Der neue Pforzheimer Fusionsclub, der die Mannheimer nun zwar erstmals, aber an alter Wirkungsstätte im Stadion im Brötzinger Tal empfängt, hat sich nach gutem Saisonstart mittlerweile im oberen Tabellenmittelfeld eingenistet. Vor Wochenfrist gab es einen Auswärtssieg im Verfolgerduell mit Zuzenhausen (3:1) und im Heimspiel davor gegen Tabellenführer Spielberg, konnte man dem Favoriten zumindest einen Punkt abknöpfen (0:0).
Für den VfR ist die Begegnung in der Goldstadt die Generalprobe für das Gipfeltreffen nächste Woche gegen eben diesen SV Spielberg. Es wird wichtig sein, nach der nervenaufreibenden Niederlage gegen Friedrichstal schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, um erst gar keinen Zweifel an der "Mission Aufstieg" aufkommen zu lassen. Der bekanntlich eher einem Acker gleichende Rasen im Pforzheimer Stadion wird den spielstarken Mannheimern jedoch schon mal nicht entgegenkommen. Dagegen soll mit Kaan Erdogdu der aktuell treffsicherste Stürmer der Rasenspieler (10 Tore) wieder in die Mannschaft zurückkehren. Sicherlich ein ganz wichtiger Faktor um die Prüfung in Pforzheim erfolgreich zu bestehen.
www.vfr-mannheim.de
--- Ende Zitat ---
Mannemer Wooky:
Mit einem 2:1 (1:1)-Sieg und drei Punkten im Gepäck ist heute der VfR aus Pforzheim zurückgekehrt. Damit hat der VfR in die Erfolgsspur zurückgefunden [freuuu]
Einen ausführlichen Spielbericht wird Vf-oreve-R in gewohnter Weise nachreichen.
grieche:
Ich möchte mich mal ausdrücklich bei den Vertretern beider Mannheimer Vereine für den Exkurs in die Mannheimer Fußballgeschichte bedanken.
Vf-oreve-R:
--- Zitat ---VfR gewinnt Fehlplass-Festival
(16.11.2010) Eine echte Spitzenmannschaft gewinnt auch mal nach schlechter Leistung. Wenn dies wirklich ein Gradmesser sein sollte, dann hat sich der VfR Mannheim spätestens am vergangenen Samstag als solch eine bewiesen. Beim 1. CfR Pforzheim gelang erst in der Nachspielzeit ein 2:1-Sieg, der die Rasenspieler weiter in Reichweite zum Tabellenführer SV Spielberg bleiben lässt.
Im Brötzinger Tal deutete vor 300 Zuschauern zunächst alles auf einen ruhigen VfR-Nachmittag hin. Die Mannheimer gingen nach Vorarbeit von Bartosz Franke und Nelson Nsowah durch Christoph Jüllich bereits nach 14 Minuten in Führung und hatten auch sonst die Partie gut im Griff.
Nach einer knappen halben Stunde häuften sich im VfR-Spielaufbau jedoch die Ungenauigkeiten. Fehlpässe en masse waren an der Tagesordnung mit dem negativen Höhepunkt in der 32. Minute. Einen Freistoß in aussichtsreicher Position beförderte Stürmer Bartosz Franke unkonzentriert ins Seitenaus, die Pforzheimer nutzten dies zu einem schnellen Konter, den Raphael Rommel in toller Manier mit einem satten Schuss ins kurze Eck zum Ausgleich abschloss.
Nun überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem klaren Foul des bereits mit Gelb vorbelasteten Michael Eberhard an Nelson Nsowah zückte Schiedsrichter Manuel Hellwig ohne zu zögern die Ampelkarte und schickte den Pforzheimer somit früh zum Duschen (34.). Die heimischen Zuschauer echauffierten sich an dieser Entscheidung derart, das Nsowah ab sofort zur "Persona non grata" auserkoren wurde. Jeder Ballkontakt des VfR-Angreifers wurde von Pfiffen begleitet und auch hier ließ der negative Höhepunkt nicht lange auf sich warten.
Als in der 40. Minute der Unparteiische auf Freistoß für den CfR entschieden hatte, lag Nsowah zusammen mit einem Gegenspieler noch auf dem Boden. Letzterer trat Nsowah beim Aufstehen mit Absicht auf den Oberschenkel, wodurch sich der Mannheimer mit einem Ellenbogencheck revanchierte. Als Nsowah den Linienrichter auf die Aktion zuvor aufmerksam machte, entgegnete er ihm nur mit den Worten "Pech gehabt" und zeigte seinem "Chef" nur die Tätlichkeit von Nsowah an. Die Rote Karte für den VfR-Stürmer die logische Konsequenz, die Pforzheimer Tätlichkeit blieb jedoch ungeahndet. Mit dem ersten Platzverweis der Saison verabschiedete sich die Jüllich-Elf in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Gäste verbessert, bekamen die Partie wieder besser unter Kontrolle, jedoch die Verwertung von Freistößen und das Passverhalten des Tabellenzweiten gestalteten sich zum Teil katastrophal. So hatten die mitgereisten VfR-Fans ihre Mannschaft in dieser Runde noch nicht erlebt.
Über einen Rückstand hätte sich der VfR in der Folge nicht wundern müssen, hätte Mikel Schuster - er ersetzte den verletzten Levent Cetin - nicht eine hervorragende Leistung an den Tag gelegt. Die erste Großtat vollbrachte er in der 64. Minute, als er einen gefährlichen Schuss von Michael Schrammel mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Minuten später war Schuster wieder zur Stelle - diesmal scheiterte Francesco Grifo an dem 20-jährigen VfR-Keeper. Im Gegenzug sorgte endlich auch der VfR in Person von Keven Bayram mal wieder für Gefahr, dieser traf aber nur das Außennetz (71.).
In der Schlussphase die Partie nun völlig offen. Beide Mannschaften wollten den Sieg, doch nur eine sollte ihn bekommen. Der eingewechselte Ercan Arslan war in der Nachspielzeit in den gegnerischen Strafraum vorgedrungen, wurde von Samet Tuzluca unsanft zu Boden gebracht und der Pfiff des Schiedsrichtersfolgte prompt. Elfmeter für den VfR und Gelb-Rot für Tuzluca. Der Gefoulte selbst trat an und verwandelte sicher (90. +2). Riesenjubel natürlich auf Seiten der Gäste, die sich nun in Ruhe auf das Gipfeltreffen gegen den SV Spielberg vorbereiten können. Am Samstag kommt es nämlich dann zum Showdown gegen den Oberligaabsteiger. Das Spitzenspiel schlechthin!
Statistik zum Spiel
1. CfR Pforzheim - VfR Mannheim 1:2 (1:1)
Aufstellung VfR
Schuster - Wegmann - Oppong - Vidakovic - Bayram - Mühlbauer (46. Kocak) - Schneckenberger - Jüllich - Nsowah - Erdogdu (61. Demirhan) - Franke (75. Arslan)
Tore
0:1 Jüllich (14.)
1:1 Rommel (32.)
1:2 Arslan (90. +2, FE)
Besondere Vorkommnisse
Gelb-Rote Karte: Eberhard (CfR, 34.), Tuzluca (CfR, 90. +2)
Rote Karte: Nsowah (VfR, 40.)
Schiedsrichter
Manuel Hellwig (Böblingen)
Zuschauer
300
www.vfr-mannheim.de
--- Ende Zitat ---
Vf-oreve-R:
--- Zitat ---Gipfeltreffen im Rhein-Neckar-Stadion
(18.11.2010) Am kommenden Samstag (20.) kommt es im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion zum absoluten Highlight der Vorrunde in der Verbandsliga Nordbaden. Der Tabellenzweite VfR Mannheim empfängt den Oberligaabsteiger und Spitzenreiter SV Spielberg zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen. Drei Punkte und drei Tore trennen derzeit noch beide Teams, ein Führungswechsel ist also durchaus im Bereich des Möglichen.
Wenn um 14.30 Uhr der Anpfiff des erfahrenen Regionalligaschiedsrichters Dominik Bartsch aus Neubrunn ertönt, ist es auch das Aufeinandertreffen einiger Bestmarken. So trifft die stärkste Abwehr der Liga (VfR, 9 Tore) auf den besten Angriff (SVS, 39 Tore). Zudem stellen beide Teams je zwei der derzeit zehn besten Torschützen des Klassements. Auf Seiten des VfR sind derzeit Kaan Erdogdu (10) und Nelson Nsowah (6) das Maß aller Dinge und bei den Spielbergern zeigten sich bis dato Marius Schäfer (11) und Marius Mößner (8) am treffsichersten. Ob diese Zahlen auch ein Garant für viele Tore im Spitzenspiel sein werden, bleibt abzuwarten.
Für den VfR geht es im letzten Heimspiel des Jahres vor allen Dingen darum, den Abstand zu Platz 1 nicht größer werden zu lassen. Mehr noch: Gegen den SV Spielberg will man endlich mal wieder ein Topspiel für sich entscheiden. In der vergangenen Saison konnte keines der Spitzenspiele gegen Neckarelz (3:3, 1:1), Friedrichstal (2:2, 0:0) und Heidelsheim (3:3, 0:1) gewonnen werden. In dieser Saison gab es gegen die direkten Konkurrenten, die wiederum aus Friedrichstal und Heidelsheim kommen, sogar jeweils eine 1:2-Niederlage. Die Rasenspieler müssen also mehr denn je unter Beweis stellen, auch in wichtigen Spielen "Big Points" landen zu können.
Die Voraussetzungen für einen spannenden Fußballnachmittag im Rhein-Neckar-Stadion sind also bestens. Bei einem Niederschlagsrisiko von nur 5% und prognostizierten 10 Grad Außentemperatur scheint auch Wettergott Petrus mitzuspielen, so dass die Spitzenpartie auf eine angemessene Zuschauerzahl hoffen darf.
www.vfr-mannheim.de
--- Ende Zitat ---
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