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SV Waldhof Mannheim 07

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Gothi:

--- Zitat von: mike_sv98 am 15. Januar 2011, 12:52:36 ---Heimelig. Genau so wie man's vom Waldhof erwarten würde...  [dummdidum]

Schöne Inszenierung - Event der modernen Art. Willkommen beim Fußball nach der Jahrtausendwende.

--- Ende Zitat ---

Bei allem Hass, finds jetzt nicht schlimm.
Siehe http://www.ofcfans.de/stammtisch/index.php?topic=2487.msg106191#new] [url]http://www.ofcfans.de/stammtisch/index.php?topic=2487.msg106191#new [/url]

elfer:
SONNTAG AKTUELL

Vor der Rekordkulisse von 8380 Besu-chern im Carl-Benz-Stadion meldet sich der SV Waldhof nach dem 2:0 über Tabellenführer FC Nöttingen im Aufstiegskampf der Fußball-Oberliga zurück

Mannheim. Irgendwie konnte keiner so richtig glauben, was sich an diesem Freitagabend im Carl-Benz-Stadion abgespielt hat. Nicht nur, dass sich der SV Waldhof im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga gegen Tabellenführer FC Nöttingen mit 2:0 durchgesetzt hat. Hans Kyei (42.) und Benjamin Waldecker (73.) markierten die Treffer. Dass den Blau-Schwarzen der "siebte Streich", sprich Sieg, in Serie gelang, verfolgten sage und schreibe 8380 Zuschauer. Sämtliche U23-Klubs der Dritten Liga wären froh, so viele Besucher in einer ganzen Saison zu haben. Es scheint, als herrsche eine Art Aufbruchstimmung am Alsenweg.

Mannheim und die Region findet - nicht alleine wegen der jüngsten sportlichen Erfolge - offensichtlich wieder Spaß an seinen Kickern. Viele waren da, die aus Frust in den letzten zwei bis drei Jahren auf eine Dauerkarte verzichteten. Und dazu viel lokale Prominenz. Bürgermeister Christian Specht etwa, oder Gerda Brand, Leiterin des kommunalen Fachbereiches Sport und Freizeit. Gerald Marzenell, Meistertrainer des Tennis-Bundesligisten Grün-Weiss Mannheim hatte seinen Spaß an packenden 90 Minuten, die trotz Schwächen der Gäste im Angriff Lust auf mehr machten. Präsident Steffen Künster, wer mag es ihm verdenken, jubelte und tanzte nach dem Abpfiff auf dem Rasen. Möglicherweise traf er in der Beurteilung der aktuellen Situation im Verein den Nagel auf den Kopf: "An dieser Kulisse sieht man, dass der SV Waldhof wieder zurück ist. Wir spüren das auch bei vielen Gesprächen mit Sponsoren. Das Vertrauen in die geleistete Arbeit in allen Bereichen wächst und wächst von Woche zu Woche."

Geschäftsführer Andreas Laib rang sichtlich beeindruckt nach Worten: "Brutal, überwältigend, der reinste Wahnsinn. Nach dem Pokalspiel beim VfR vor sechs Wochen lagen wir praktisch am Boden. Jetzt feiern wir schon eine Woche vor Ostern die Auferstehung." In der Tat: Denn bei nur noch drei Punkten Distanz zum Primus, einem Spiel weniger, einem nach 16 (!) Toren in Folge inzwischen sogar besseren Torverhältnis, ist der SVW zurück im Aufstiegsrennen. Zu Erinnerung: Anfang März waren es 13 Zähler. "Wir haben das direkte Duell wie im Hinspiel gewonnen. Das war wichtig, aber gar keine Vorentscheidung. In den zehn noch ausstehenden Spielen muss sich zeigen, wer den längeren Atem und das bessere Stehvermögen hat", meinte der Sportliche Leiter Günter Sebert.

Ein anderer strahlte noch Minuten nach Spielende heller als das Flutlicht - Oliver Malchow. Der 20-Jährige Youngster war der überragende Mann auf dem Platz. An der Seite von Routinier Jurij Krause legte er in der Innenverteidigung den stärksten Angriff der Liga quasi auf Eis: "Wir waren entschlossener. Jeder ist für jeden gelaufen und jeder hat für jeden gekämpft", wollte das sympathische Nachwuchstalent die eigene Leistung ganz bescheiden nicht überbewerten: "Klar fühle ich mich in der Abwehr wohler als im zentralen Mittelfeld. Aber Jurij ist mir auch eine große Hilfe mit seiner Erfahrung. Für ein Junge wie mich vor so einer tollen Kulisse spielen zu dürfen, ist Gänsehaut pur. Wir müssen in Neckarelz und Balingen erst mal dran bleiben. Sonst ist dieses tolle Erlebnis schnell wieder wertlos." Wo er recht hat, hat er recht.
Roland Bode

Der SVW ist wieder da  [freuuu] [freuuu] [freuuu] [freuuu]

Matti:

--- Zitat ---Dietmar Hopp rettet Waldhof Mannheim

Mäzen Dietmar Hopp vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat den finanziell angeschlagenen Oberligisten Waldhof Mannheim gerettet. Insgesamt weist der frühere Erstligist einen Schuldenberg von 4,5 Millionen Euro auf, davon sind alleine 3,2 Millionen Euro ein Darlehen von Hopp. Diesen Betrag will Hopp dem Klub offenbar erlassen.

"Neben der Liquidität spielen auch die Gesamtschulden bei der Lizenzierung eine Rolle. Wir haben in Gesprächen mit Dietmar Hopp eine Vereinbarung getroffen, dass die 3,2 Millionen Euro Darlehensschulden an ihn den Verein sowohl beim jetzigen Lizenzierungsantrag als auch bei künftigen Lizenzierungsverfahren nicht mehr tangieren werden", sagte Waldhof-Präsident Steffen Künster, der deshalb damit rechnet, dass der Lizenzierungsantrag für die Regionalliga positiv beschieden wird.
--- Ende Zitat ---
fussball.de

elfer:
Fußball: Hopp unterschreibt Forderungsverzicht über 3,2 Mio. Euro
SVW-Schuldenberg schmilzt rasant ab

Mannheim. Fußball-Oberligist SV Waldhof Mannheim hat einen Teil seiner finanziell belastenden Ketten Dank der Hilfe von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp gesprengt. Wie Waldhof-Klubchef Steffen Künster (Bild) gestern Abend auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im St. Franziskus-Saal erklärte, habe Hopp einen Forderungsverzicht über 3,2 Millionen Euro, die nicht im Zusammenhang mit dem Bau des Jugendförderzentrums am Alsenweg stehen, unterzeichnet.

Damit sei gelungen, die aktuelle Bilanz-Last von zuletzt 4,165 Millionen auf 965 000 Euro zu tilgen. Über bereits gesicherte und generierte Verträge sei es sogar möglich, die drückenden Altlasten bis zum Jahresende um weitere 362 000 auf dann 603 000 Euro zu reduzieren. Mit Ausnahme der in Ratenzahlungen vereinbarten Verbindlichkeiten gegenüber Anixe Sport-Inhaber Emmanouil Lapidakis (250 000 Euro), sei es das Ziel, die bestehenden Restschulden aus kurzfristigen Verbindlichkeiten, Darlehen und privaten Bürgschaften bis Juni 2012 abzuarbeiten.

Im aktuell laufenden Regionalliga-Lizenzverfahren und auch über die kommenden Jahre hinaus, sei der SVW damit "sensationell entlastet", wie Kommunikationsvorstand Immo von Fallois gegenüber dieser Zeitung sagte. Die Vereinbarung beinhalte einen sogenannten "Nachbesserungsschein". Dies bedeute, dass Waldhof an Hopp erst dann zurückzahlen müsste, wenn das operative Geschäft hierfür Spielraum ließe - ohne den Verein im aktuellen Geschehen zu belasten. Und selbst dann nur zu 50 Prozent.

Einfach gerechnet: Bei über die kalkulierten Einnahmen hinausgehenden Erträgen, von beispielsweise 100 000 Euro, würde Waldhof an Hopp nur 50 000 Euro überweisen müssen. Eine zeitliche Fristsetzung gibt es nicht. robo

Mannheimer Morgen
19. April 2011

Toparbeit des neuen Präsdium  [winkk]

Matti:
Hopps Mios hättet ihr aber auch einfacher haben können  ;)

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