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Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2011
Kaleun:
Wissenswertes, kurz vor dem Start.
--- Zitat ---Teilnehmer
In jeder Disziplin stehen jeder Nationen vier Startplätze zur Verfügung. Ausnahme: Die Weltmeisterinnen und Weltmeister von 2009 genießen ein persönliches Startrecht, das heißt, sie fallen nicht unter das Kontingent von vier Startplätzen. Startberechtigt sind Läufer, die spätestens am 31. Dezember 2010 das 15. Lebensjahr vollendet haben und über eine entsprechende Anzahl von FIS-Punkten verfügen.
Startreihenfolge
Die Startreihenfolge bei den WM-Rennen richtet sich grundsätzlich nach der so genannten World Cup Starting List (WCSL) der jeweiligen Disziplin. Die WCSL ist eine Art Weltrangliste, in der sämtliche Ergebnisse eines Läufers in den vergangenen zwölf Monaten erfasst werden, auch die Ergebnisse von Olympischen Spielen und Europacup-Rennen.
Bei der Abfahrt, Super-G und der Kombinations-Abfahrt erhalten die ersten sieben Läufer der WCSL die Startnummern 16 bis 22 zugelost, die Läufer 8 bis 15 der WCSL die Nummern 8 bis 15. Die restlichen Top 30-Läufer erhalten die Nummern 1 bis 7 und 23 bis 30 zugelost. In den technischen Wettbewerben werden entsprechend der Weltrangliste die Startnummern 1 bis 7 und 8 bis 15 ausgelost, anschließend die Nummern 16 bis 22 und 23 bis 30.
Startreihenfolge im 2. Lauf
Im Riesenslalom und im Slalom starten die 30 Erstplatzierten des ersten Durchgangs im zweiten Durchgang in umgekehrter Reihenfolge. Im Gegensatz zum Weltcup starten im zweiten Durchgang auch jene Läufer, die sich im ersten Durchgang ab Rang 31 platziert haben.
Qualifikation
Exoten wie der "Schneeleopard" Kwame Nkrumah-Acheampong aus Ghana müssen in die Qualifiaktion.
Um die steigende Teilnehmerzahl bei den Herren im Riesenslalom und im Slalom in den Griff zu bekommen, hat der Internationale Ski-Verband FIS bei den Weltmeisterschaften die Zahl der Starter begrenzt. Von den gemeldeten Rennläufern erhalten deshalb nur jene automatisch einen Startplatz, die in der WCSL zu den Top 50 gehören. Für alle anderen gemeldeten Läufer wird ein zusätzliches Rennen angesetzt. In dieser Qualifikation werden in zwei Durchgängen weitere 25 Startplätze ausgefahren.
Jury
Die Rennjury bei Weltmeisterschaften besteht aus dem Renndirektor, auch Schiedsrichter genannt, und seinem Stellvertreter (bei Abfahrt und Super-G), dem Technischen Delegierten der FIS, dem Rennleiter (Chief of Race) sowie dem Start- und dem Zielrichter. Eingebunden werden darüber hinaus zwei Verbindungstrainer.
Renndirektor
Günter Hujara (Deutschland/Männer) und Atle Skaardal (Norwegen/Frauen) sind die Renndirektoren des Internationalen Ski-Verbandes FIS, die auch als Referee oder Schiedsrichter bezeichnet werden. Sie sind eine Art verantwortlicher Oberaufseher und als solcher zuständig für den korrekten Ablauf eines Rennens.
Rennleiter
Der Rennleiter ist von Seiten der Organisatoren zuständig für den korrekten Ablauf eines Rennens, besonders für die Pistenpräparierung. Außerdem ist er der Verbindungsmann der Organisatoren zum FIS-Renndirektor.
Mannschaftsführersitzung
Auf der Mannschaftsführersitzung (Team Captains' Meeting) kommen die Trainer allabendlich zusammen, um mit den Renndirektoren das Programm des Folgetages zu besprechen. Außerdem werden Startnummer ausgelost, sofern dies nicht auf einem öffentlichen Platz vor Publikum geschieht, und die Geschehnisse des vergangenen Tages, etwa Stürze, noch einmal besprochen. Hier geht es um Fragen wie Pistenpräparierung oder Sicherheit. Dabei kommt es mitunter zu tumultartigen Szenen.
Pistenpräparierung
Rennläufer fahren am liebsten auf einer glatten und griffigen, gerne sogar auf einer eisigen oder vereisten Piste. Eine eisige oder vereiste Piste "hält" länger und erhöht die Chancengleichheit der Rennläufer. Das Vereisen einer Rennpiste ist deshalb vor allem bei den Männern längst üblich.
Das Vereisen beginnt mit der Bewässerung. Gewässert werden Pisten in der Regel mit einem "Balken". Es handelt sich dabei um ein Rohr mit Löchern, durch das Wasser mit hohem Druck etwa 30 bis 40 Zentimeter Tiefe in die Piste "geschossen" wird. Im Fachjargon heißt das: "Wir gehen mit dem Balken drüber." Wird das Wasser nicht tief genug hineingeschossen besteht die Gefahr, dass die Piste bei starker Beanspruchung oder bei steigenden Temperaturen "bricht". Ist die Präparierung aber gelungen, kann die Oberfläche aufgeraut werden, um das blanke Eis fahrbarer zu machen.
Bei warmen Temperaturen wird die Piste gerne mit "Brezelsalz" oder mit PTX, einem Kunstdünger, präpariert, um ihr Wasser zu entziehen und sie haltbar zu machen.
Streckenbesichtigung
Vor jedem Rennen und jedem Lauf findet eine Besichtigung des Kurses durch die Wettkämpfer statt. Ab dem Zeitpunkt der Besichtigung durch die Wettkämpfer muss sich die Strecke in rennmäßigem Zustand befinden. Die Wettkämpfer dürfen die Kurssetzung durch langsames Skifahren am Rande des Kurses oder durch Seitrutschen durch die Tore besichtigen. Es ist verboten, durch die Tore durchzufahren oder Übungsschwünge parallel zu den vorgegebenen Toren zu machen. Die Wettkämpfer müssen ihre Startnummern tragen. Es ist verboten, die Strecke zu Fuß ohne Ski zu betreten.
--- Ende Zitat ---
Quelle: ard-sport.de
Kaleun:
Super-G der Damen
Maria Riesch belegt aktuell nach ihrem Lauf den 2. Platz hinter der Österreicherin Elisabeth Goergl. Ihr Rückstand beträgt 0,21 Sekunden.
Kaleun:
Maria Riesch mittlerweile auf Rang 3. Auch Julia Mancuso (USA) war ein Tick schneller. Abgeschlagen dagegen Lindsay Vonn, sie fährt lediglich auf Rang 7.
Die größten Favoritinnen sind nun durch, die hoffnung auf Bronze wächst von Minute zu Minute.
Kaleun:
Die zweite deutsche Starterin, Gina Stechert ist kurz vor dem Ziel gestürzt. Aktuell wird sie noch auf der Piste betreut.
Kaleun:
Damen
Super-G
Gold: Elisabeth Goergl aus Österreich
Silber: Julia Mancuso aus den USA
Bronze: Maria Riesch
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