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BVB
Ente:
Auch das werden wir irgendwie schaffen. Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker
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Letterman:
Hummels: "Verdiene genug Geld"
Mats Hummels hat sich mit deutlichen Worten zu Borussia Dortmund bekannt.
Auch die Aussicht auf wesentlich mehr Gehalt könne ihn nicht zu einem Klub locken.
"Es wird immer jemand geben, der mehr als der BVB zahlen kann. Aber Dortmund hat während meiner Jahre hier große Fortschritte gemacht. In jedem Fall glaube ich, dass es genug für mich ist", sagte der Innenverteidiger im "Bundesliga Magazin International" vor dem Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm).
Der 25-Jährige erklärte, dass er durchaus bis zu seinem Karriereende beim BVB bleiben könnte und schwärmt von Spielern, die ihre gesamte Laufbahn bei einem Verein verbringen.
"Da gibt es einige, und das sind alle herausragende Spieler. Paolo Maldini bei Milan etwa, oder Steven Gerrard. Ich hätte mich so für ihn gefreut, wenn er mit Liverpool die Meisterschaft gewonnen hätte. Messi spielt immer für Barcelona", sagte der deutsche Nationalspieler.
Hummels verriet außerdem, dass viele seiner Teamkollegen eine ähnliche Verbundenheit mit ihrem Verein verspüren und dem BVB deshalb auch nach dem Gewinn der Meisterschaft 2012 treu blieben.
Darüber sei er froh, "denn man findet nicht oft eine Mannschaft, in der die Leute wirkliche miteinander befreundet sind. Wenn man das Glück hat, auf so hohem Niveau mit seinen Kumpels spielen zu können, muss man das so lange wie möglich tun", erklärte Hummels.
sport 1
Letterman:
Klopp: "Nach Köln wurde es lauter"
Vor dem Champions-League-Spiel gegen Galatasaray (Mi., ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) hat sich Jürgen Klopp zur Krise bei Borussia Dortmund geäußert.
"Wir spielen momentan in Situationen auf Abseits und Gegenpressing, wo es nicht angebracht ist", kritisierte Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Nach der 1:2-Niederlage in der Bundesliga beim 1. FC Köln am vergangenen Wochenende sei seine Ansprache an das Team entsprechend ernst gewesen: "Nach dem Spiel gegen Köln wurde es deutlich lauter, klarer und fordernder."
Der Zeitpunkt für die Begegnung gegen Galatasaray sei dennoch "sehr gut". Der Gegner fordere vom BVB "das, was wir verbessern müssen: vor allem defensiv stabil zu sein".
Das Interesse des FC Bayern an Vize-Kapitän Marco Reus lasse Klopp hingegen kalt. "Der FC Bayern hat sich zu Marco Reus geäußert? Das ist das Letzte, was mich gerade interessiert", so der Trainer der Borussia.
Für Ilkay Gündogan wird die Partie in Istanbul "ein sehr sentimentaler Abend". Die Istanbuler Derbys schaue er sich immer an.
Bei seinen gesundheitlichen Zustand ist der Nationalspieler nach seiner langen Verletzungspause zuversichtlich: "Mir geht es gut. Samstag war die Luft für 70 bis 80 Minuten sehr gut. Konditionell kann ich sehr zufrieden sein."
sport 1
Tara:
Klopp sollte halt auch mal überlegen ob er alles richtig gemacht hat. Ich hätte Reus und vor allem nicht Gündogan direkt von Beginn gebracht. Die benötigen schon etwas Zeit.
Letterman:
Watzke hält nächste Brandrede
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat erneut die Mannschaft von Borussia Dortmund in die Pflicht genommen.
"Die Mannschaft muss wissen, dass man den Verwaltungsmodus komplett ausschalten muss. Wer diesen Weg nicht mitgeht, der muss in die andere Regionen gehen. In Frankfurt muss man so auftreten, dass man sehen muss, dass man da unten weg will", sagte Watzke auf der Aktionärsversammlung des BVB.
"Blut, Schweiß und Tränen ist der Weg der nächsten Wochen", zitierte der 55-Jährige die berühmte Rede des früheren britischen Premierministers Winston Churchill.
Er stellte klar: "Wer meint, hier nur Fußball verwalten zu müssen, ist hier definitiv an der falschen Stelle."
Watzke beruhigte die Aktionäre aber auch: Bei ausbleibendem sportlichen Erfolg in der laufenden Bundesligasaison stünden keine finanziellen Einschnitte bevor.
"Sollten wir die Champions League nicht erreichen, gibt es zwar keine Zäsur", sagte der BVB-Boss: "Der Wachstumsimpuls erhält aber einen Knick, wenn wir das nicht schaffen."
Bereits auf der Mitgliederversammlung des Vizemeisters am Sonntag ging Watzke kritisch mit der Mannschaft um: "Das (Einknicken in der 2. Halbzeit, d.Red.) können wir uns derzeit einfach nicht leisten", hatte er gesagt.
Am Samstag hatte Dortmund einen 2:0-Vorsprung beim Aufsteiger SC Paderborn (2:2) verspielt.
Das in der Westfalenhalle anwesende Team der Schwarz-Gelben war trotzdem mit aufmunterndem Applaus empfangen worden.
Watzke appellierte weiter an die Mannschaft, künftig alles in die Waagschale zu werfen: "Wir müssen da unten wieder raus. Alles, was wir beeinflussen können, ist so stark, wie ein Verein nur sein kann. Alle stehen wie eine Eins hinter diesem Verein. Jetzt ist die Mannschaft gefordert."
sport 1
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