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Oberliga Baden-Württemberg 2011/2012
Schwabenpfeil:
Saisonbilanz des SSV Reutlingen fällt durchwachsen aus.
--- Zitat ---ZUSCHAUER: Es gab einen Besucher-Rückgang, weil der im Vorjahr in die Regionalliga aufgestiegene SSV Ulm 1846 fehlte - so auch beim SSV Reutlingen, der gegen die Ulmer "Spatzen" in der vergangenen Saison am vorletzten Spieltag 3300 Zuschauer im Kreuzeichestadion (Kapazität 15 228 Plätze) begrüßte, die jetzt fehlen. Als eindeutiger Zuschauerkrösus der Oberliga Baden-Württemberg führt der SSV Reutlingen dennoch mit einem Schnitt von 692 Zuschauern pro Spiel vor dem Bahlinger SC (514), FC Nöttingen (512), TSG Balingen (472) und FC Villingen (425). Die Stuttgarter Kickers II hatten 160 Zuschauer bei Heimspielen, der FSV Bissingen 270, der Karlsruher SC II 277 und der VfR Mannheim als Spitzenteam auch nur 336. Den besten Besuch verbuchte das badische Derby FC Nöttingen - TSV Grunbach mit 2050 Zuschauern.
1000-ZUSCHAUER-GRENZE: Der SSV Reutlingen durchbrach bei Pflicht-Heimspielen nie die Grenze von 1000 Zuschauern - das gab es laut Insidern zumindest seit 1950 definitiv nicht. Zum Derby gegen die TSG Balingen kamen heuer 880 Zuschauer, das war Saisonrekord an der Kreuzeiche. In der Saison 1983/84 - als Tiefpunkt des SSV Reutlingen bekannt - kamen immerhin gleich am 1. Spieltag zum Verbandsliga-Derby gegen den TSV Ofterdingen 1350 Zuschauer an die Kreuzeiche. Der Reutlinger Zuschauerschnitt lag damals in der seinerzeit viertklassigen Verbandsliga aber nur bei rund 400 Zuschauern und war damit deutlich schlechter als in der abgelaufenen Runde in der inzwischen fünftklassigen Oberliga. Rainer Klein, überregional bekannter Fußball-Statistiker aus Mössingen-Talheim, teilt mit: "Meine Zuschauerstatistik geht bis 1950 zurück, als der SSV Reutlingen in der damals höchsten deutschen Spielklasse, der Oberliga Süd, vor mehreren tausend Zuschauern antrat. Es ist auch sicherlich nicht möglich, dass der SSV von 1946 bis 1950 in der Oberliga Südwest Gruppe Süd, bekannt als Französische Zonenliga, in allen Spielen weniger als 1000 Zuschauer hatte - ebenso wie davor in der Gauliga Württemberg 1942/43 und 1943/44, was bekanntlich auch die höchste Deutsche Spielklasse war." Klar ist somit: Laut dem erfahrenen Statistikexperten Rainer Klein ist es ein Novum, dass der SSV Reutlingen zu keinem einzigen Pflicht-Heimspiel (Oberliga-Meisterschaftsrunde und WFV-Pokal) die 1000-Zuschauer-Grenze nicht knacken konnte.
OFFIZIELLE ZAHL und AUGENZEUGEN: Wohl fast überall gibt es einen Unterschied zwischen der offiziellen Zuschauerzahl und der tatsächlichen Besucherkulisse, welche die anwesenden Augenzeugen bilden. 303 Dauerkarten verkaufte der SSV Reutlingen Fußball für die abgelaufene Oberligarunde. Vor allem, wenn es draußen kälter wird oder sportlich um kaum noch etwas geht, bleiben erfahrungsgemäß einige Dauerkartenbesitzer daheim. Fakt ist: Selbst wenn 2012/2013 ein SSV-Heimspiel im Kreuzeichestadion komplett ohne anwesende Augenzeugen abgelaufen wäre, hätte man offiziell zumindest 303 Zuschauer (eben die Dauerkarteninhaber-Zahl) angeben müssen.
--- Ende Zitat ---
Quelle: Albbote
MundM:
Wer ist denn hier in die RL aufgestiegen ?
Schwabenpfeil:
--- Zitat von: MundM am 17. Juni 2013, 12:06:13 ---Wer ist denn hier in die RL aufgestiegen ?
--- Ende Zitat ---
Mit der SpVgg Neckarelz leider ein weiterer nordbadischer Verein ohne große Historie (nicht weit weg von Hoffenheim und Sandhausen, mal ganz grob gesagt).
Der SSV Reutlingen und der VfR Mannheim sind aber auch die einzigen beiden überregional bekannten Vereine dieser Liga.
In die OL aufgestiegen ist nun der FV Ravensburg. Zumindest in regionalen Kreisen eine alte und feste Größe.
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