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SV Bayer Leverkusen
Sujo96:
--- Zitat von: Horschti am 27. Januar 2012, 15:57:58 ---
oder über Sonnenschein am Äquator?
Horschti
--- Ende Zitat ---
Der geht voll steil, Alter...
Horschti:
--- Zitat von: Sujo96 am 27. Januar 2012, 16:08:35 ---
--- Zitat von: Horschti am 27. Januar 2012, 15:57:58 ---
oder über Sonnenschein am Äquator?
Horschti
--- Ende Zitat ---
Der geht voll steil, Alter...
--- Ende Zitat ---
Ansichtssache!
Horschti
Troy Aikman:
Mein Beitrag war Holzhäuser bezogen und nicht auf "Tara"...
--- Zitat ---Wieso stellen Sie das Spielsystem nicht dauerhaft auf ein offensives 4-4-2-System um, das uns als offensivstarker Mannschaft viel besser tun würde? Derdiyok und Kießling oder eventuell sogar André Schürrle im Sturm würden dem Offensivdrang doch viel besser tun. Oder liegt es doch an den mangelnden Alternativen im Sturm, dass Sie nach wie vor im 4-2-3-1-System bleiben?
Dutt: Prinzipiell wurde der Kader für ein 4-3-3-System zusammengestellt, was zur Folge hat, dass es qualitativ viele gute Mittelfeldspieler und nur wenige typische Stürmer für ein Doppelstürmersystem gibt. Darüber hinaus konnten wir oft - wenn ein Spiel nicht gut lief - mit der Einwechslung eines Stürmers und Umstellung auf ein 4-4-2 positive Akzente setzen und das Spiel für uns entscheiden (bsp. Mainz, Chelsea). Sollte es im 4-4-2-System nicht gut laufen, wären alle Stürmer bereits auf dem Platz und die Optionen für neue Impulse nicht in dieser Form gegeben. Dennoch werden wir dies immer wieder in Kauf nehmen und auch in einem 4-4-2-System beginnen.
Wie wollen Sie in den kommende Jahren unser größtes Manko - die Innenverteidigung - ausmerzen? Wollen Sie es weiter mit jüngeren Spielern dort versuchen oder sehen Sie eine Verpflichtung eines erfahrenen Innenverteidigers à la Samy Hyypiä als unrealistisch an?
Dutt: Die Kaderplanung für die kommenden Jahre möchte ich nicht thematisieren, da es nicht meine Aufgabe ist. Derzeit haben wir mit Manuel Friedrich einen erfahrenen Innenverteidiger in der Startformation. Letztlich kommt es jedoch immer auf die Leistung und nicht nur auf die Erfahrung an. Dortmund ist schließlich auch mit einer sehr jungen Innenverteidigung Deutscher Meister geworden. Unsere jungen Spieler werden ja auch älter und somit erfahrener.
Wie geht es eigentlich Ihnen bei all der Kritik?
Dutt: Dies war im ersten Jahr bei fast allen meinen Vereinen so. Natürlich hört man lieber Positives über sich als Kritik. Es ist jedoch normal in der Bundesliga, dass sich vieles auf den Cheftrainer fokussiert. Man ist zwar nicht für alles verantwortlich, dennoch gibt es natürlich Dinge, die man selbstkritisch hinterfragen muss. Insgesamt sollte man über den Dingen stehen und sich mit seinem Trainerteam und verantwortlichen Personen des Vereins ständig hinterfragen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das tue ich.
Von Oliver Dahm, 1. Fanclubvorsitzender Black ’n’ Red Aces:
Warum organisiert sich unsere Mannschaft vor allem bei schnellen Gegenangriffen oftmals ebenso langsam wie unkoordiniert?
Dutt: Dies hat viel mit Automatismen zu tun, die wir auf Grund vieler personeller Veränderungen noch nicht "blind" drauf haben. Auch hat man bei vielen englischen Wochen nicht immer ausreichend Zeit für die notwendigen Trainingsformen. Dennoch hat nur Bayern München mehr Zu-Null-Spiele als wir. Wir wissen jedoch, dass dies einer der Punkte ist, die wir noch besser machen müssen und arbeiten daran.
Verfügen Sie momentan grundsätzlich überhaupt über das adäquate Spielermaterial, um Ihre taktischen Ideen erfolgreich umsetzen zu können?
Dutt: Selbstverständlich. Jedoch handelt es sich nicht um Material, sondern um Menschen. Für die meisten Spieler ist es die erste Champions League-Saison. Das muss auch mental erst einmal verarbeitet werden. Dem ein oder anderen Spieler hätte in der Vorrunde vielleicht eine Pause mal gut getan. Dies ließ sich aber nicht immer so einrichten, da besonders im Offensivbereich die Langzeitverletzten Renato Augusto und Tranquillo Barnetta die Möglichkeiten eingeschränkt haben. Beide werden aber hoffentlich ebenso wie Sidney Sam in naher Zukunft wieder zurückkehren.
Von Guenter Kaster:
Warum ist die Laufbereitschaft (Spiel ohne Ball) so schlecht?
Dutt: Da muss ich widersprechen. Was die reine quantitative Laufbereitschaft betrifft, liegen wir meistens vor unserem jeweiligen Gegner. Lars Bender liegt beispielsweise im Bundesliga-Ranking ganz weit vorne. Jedoch sollte man die Kilometerzahl nicht überbewerten. Bayern München hat in seiner stärksten Phase dieser Saison im Vergleich zu anderen Teams sehr wenig laufen müssen, um die Spiele zu gewinnen. Dennoch kann es schon ausreichen, wenn ein Spieler im Bereich der Laufbereitschaft einen schlechten Tag hat, um auf dieser Position ein Spiel zu verlieren.
Von Jürgen Hergarten:
Bei der Verpflichtung von David Yelldell im vergangenen Sommer hieß es, dass er als Torwart Nummer 3 geholt worden wäre. Die ganzen Verletzungssorgen einmal ausgeblendet interessiert es uns, warum Fabian Giefer sehr selten als Torwart Nummer 2 in den Bundesligaspielen im Kader ist. Auch gegen Mainz war er trotz des Spielausfalls der Zweiten nicht im Team. Können wir es uns leisten, ein solches Talent zu vergraulen?
Dutt: Wir können aber die Verletzungssorgen nicht einfach ausblenden. Fabian hat uns in der Vorrunde nicht ein einziges Mal gesund zur Verfügung gestanden, wenn es nicht die Möglichkeit gab, am Wochenende in der zweiten Mannschaft Spielpraxis zu sammeln. Dies ist wichtiger für ihn, als auf der Bank zu sitzen. Wenn möglich soll er sich mit David Yelldell abwechseln, so dass er so oft wie möglich in der zweiten Mannschaft spielen kann. Gegen Mainz war er krank und konnte nicht auf der Bank sitzen.
Von Daniel Schmitz:
Wenn ich im Stadion bin, habe ich das Gefühl, dass kaum ein Spieler – mit wenigen Ausnahmen – unbedingt gewinnen möchte. Denken Sie, dass Sie noch etwas erreichen können?
Dutt: Dass wir spielerisch unserem Anspruch nicht gerecht werden, lasse ich gelten. Wenn man von den letzten acht Bundesligaspielen nur eines verliert, vier gewinnt und drei unentschieden spielt und mehrheitlich mehr läuft wie der Gegner, kann man nicht davon sprechen, dass die Spieler nicht wollen.
Von Bernd Rimlinger:
Nach dem Mainz-Spiel hörte ich von Ihnen den Satz in einem Interview: „Ich habe im Vorfeld schon gehört, dass die Bayer 04-Fans erst mit einem 4:0 oder 5:0 zufrieden sein und erst dann nicht mehr pfeifen“. Wir, die Fans, wissen sehr wohl Leistung zu schätzen und erkennen diese auch bei einem Unentschieden oder gar bei einer Niederlage an. Wie kommen Sie auf einen solchen Unsinn? P.S.: Ich persönlich stehe nicht im Verdacht, nach kurzer Zeit "Trainer raus" zu rufen.
Dutt: Ein Teil der Fans hat nach dem 3:2-Sieg die Mannschaft ausgepfiffen. Viele haben sich inzwischen in Zuschriften an uns - so wie Sie - auch davon distanziert. Mir wurde von langjährigen Bayer 04-Fans gesagt, dass ein Teil des Publikums unabhängig vom aktuellen Team schon immer sehr - positiv ausgedrückt - anspruchsvoll war. Dies habe ich in meiner ersten Enttäuschung kundgetan. Wir sind alle nur Menschen und haben auch unsere Emotionen. Beeinflusst hat mich folgender Umstand: Unter der Woche war ich beim Fanbeirat von Bayer 04. Folgendes wurde mir mit auf den Weg gegeben: Man will zum einen spielerisch guten Fußball sehen, ist sich aber bewusst, dass dies nicht immer umzusetzen ist. Aber man erwartet, wenn es nicht gut läuft, über eine hohe Leidenschaft und Einstellung das Spiel dennoch zu gewinnen. Gegen Mainz hatten wir eine spielerisch gute erste Halbzeit, haben nach sehr schlechten 15 Minuten zwei Gegentreffer kassiert und durch einen großen Willen den Sieg doch noch erzwungen. Dies war ein erster Schritt in der Rückrunde. Nicht mehr und nicht weniger. Inzwischen weiß ich, dass dies viele Fans honoriert haben. Doch Pfeifen ist nun einmal lauter als Klatschen.
Von Patrick Poßberg:
Warum geht die Tendenz immer mehr zum gesicherten, taktischen 1:0-Sieg statt zu einem Offensivspektakel, mit einem 4:2-Sieg?
Dutt: Na ja, gegen Mainz war es ja kein taktisches 1:0, sondern das 3:2. Dennoch haben Sie Recht, die Tendenz im Fußball geht dahin. Das liegt daran, dass es immer schwieriger wird, durch die verbesserten Defensivkonzepte einen Rückstand noch zu drehen. Der Gegner spielt defensiv, man muss viel riskieren, um einen Treffer zu erzielen und öffnet Räume für weitere Treffer und die Vorentscheidung. Auch hier ist Bayern München ein gutes Beispiel. Nur einmal konnten sie als mit die spielstärkste Mannschaft der Liga einen Rückstand noch drehen. Vier Mal gingen sie nach Rückständen auch als Verlierer vom Platz.
Wie ist die Zielausrichtung im zweiten Teil der Saison? Hat man das eigentliche Ziel schon neu gesteckt?
Dutt: Wir haben mit der Mannschaft in der Winterpause vereinbart, uns ganz auf unsere Handlungen zu konzentrieren, die notwendig sind, Spiele zu gewinnen. Es hilft nicht nur, über mögliche Ziele zu sprechen, man muss zunächst dafür was tun. Dies ist sicher ganz bewusst eine andere Herangehensweise wie zu Beginn der Saison.
Gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Spielern und Ihnen, die das Verhältnis inakzeptabel gestalten - wie zum Beispiel mit Michael Ballack oder Hanno Balitsch? Stimmt die Chemie in der Mannschaft und zwischen Trainer und Mannschaft?
Dutt: Nein, es gibt keine Meinungsverschiedenheiten, die inakzeptabel sind. Wie überall möchte jeder Spieler spielen und keiner ausgewechselt werden. Wenn man spielt, versteht man sich naturgemäß natürlich etwas besser mit dem Trainer und umgekehrt. Wir haben uns am Anfang der Saison sicher aneinander gewöhnen müssen, weil für beide Seiten einiges neu war. Jedoch war alles sehr konstruktiv und akzeptabel. Zur Zeit macht die Arbeit mit der Mannschaft und dem Trainerteam richtig viel Spaß. Das Team ist mit sehr viel Eifer bei der Sache und ich hoffe für alle, dass dies sich auch in den Leistungen in den kommenden Wochen widerspiegelt.
--- Ende Zitat ---
http://www.bayer04.de/B04-DEU/de/_site_index.aspx
Sujo96:
--- Zitat von: Horschti am 27. Januar 2012, 16:09:41 ---
--- Zitat von: Sujo96 am 27. Januar 2012, 16:08:35 ---
--- Zitat von: Horschti am 27. Januar 2012, 15:57:58 ---
oder über Sonnenschein am Äquator?
Horschti
--- Ende Zitat ---
Der geht voll steil, Alter...
--- Ende Zitat ---
Ansichtssache!
Horschti
--- Ende Zitat ---
[kicher]
Troy Aikman:
Michael Ballack = Bauernopfer.
--- Zitat ---Für Becker ist dies aber nur ein billiges Ablenkungsmanöver. "Im Traininglager haben alle unisono noch Michael für seiner Leistungen in der Hinrunde gelobt. Und dann werden Mannschaft und Trainer trotz des 3:2 gegen Mainz ausgepfiffen. Da es offenbar nicht möglich ist, sich derzeit von Robin Dutt zu trennen, musste man einen anderen Sündenbock suchen, und den hat man dann in Michael gefunden", sagte der Rechtsanwalt, dem vor allem Holzhäuser ein Dorn im Auge ist: "Seine Aussagen sind auch sachlich falsch. Mit Ballack ist Leverkusen vergangenen Saison überraschend Vizemeister geworden, in dieser Spielzeit hat Bayer nicht zuletzt dank guter Leistungen von Michael das Achtelfinale in der Champions League erreicht."
Becker machte deutlich, dass sich sein Klient der schwierigen Aufgabe stellen werde und nicht, wie von einigen Seiten spekuliert, noch in den kommenden Tagen zu einem anderen Klub wechseln werde, worauf Holzhäuser - "Wenn ein Verein kommt, werden wir reden" - offensichtlich spekuliert. "Diese Rechnung geht ebenso wenig auf wie die mit Hanno Balitsch, der vor Weihnachten geopfert wurde, weil Ballack, Rolfes und Kießling eine Nummer zu groß waren", so Becker in Anspielung auf den Rauswurf von Balitsch.
--- Ende Zitat ---
http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/ballack-berater-michael-ist-nur-das-bauernopfer-1.2688251
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