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Hoffenheim
Letterman:
Wirbel um Wiese-Vertrag
Tim Wiese steht angeblich vor dem Karriere-Ende
(Copyright: getty)
Die unglückliche Fußball-Ehe zwischen 1899 Hoffenheim und dem aussortierten Torwart Tim Wiese steht angeblich kurz vor dem Ende.
Wie "transfermarkt.de" berichtet, sollen sich die beiden Parteien kurz vor einer einvernehmlichen Vertragsauflösung des noch bis 2016 laufenden Kontrakts befinden.
Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen dementierte dies jedoch bei SPORT1.
"Es gibt keinen neuen Stand. Wir sind in Gesprächen, was hinlänglich bekannt ist. Sobald es ein Ergebnis gibt, werden wir es melden", sagte Rosen.
Wieses Berater Roger Wittmann schlug in dieselbe Kerbe. "Ich habe keine Informationen, dass etwas aufgelöst wird." Er wisse von nichts und sei überrascht, sagte Wittmann bei SPORT1.
"Das Thema gibt es gar nicht für mich. Dass wir eine Einigung mit irgendjemand haben oder etwas auflösen werden, davon weiß ich wirklich nichts", ergänzte der Berater.
Für die Kraichgauer bestritt der ehemalige Nationaltorhüter nur zehn Bundesligaspiele.
Zuletzt gehörte der 32-Jährige zur "Trainingsgruppe 2", die die Hoffenheimer für die aussortierten Spieler gründete, und durfte nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren.
Vor seinem Wechsel nach Hoffenheim spielte Wiese für Werder Bremen und den 1. FC Kaiserslautern 259-mal in der Bundesliga und bestritt sechs Länderspiele für Deutschland.
sport 1
Blau-Weiß:
--- Zitat ---Tim Wiese löst Vertrag auf
Seine Verpflichtung galt als Transfercoup, am Ende wurde sie zum großen Missverständnis: Nach gut anderhalb Jahren und einer schier endlosen Hängepartie hat Torhüter Tim Wiese seinen hochdotierten Vertrag beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim aufgelöst.
Dies bestätigten die Kraichgauer am Dienstagnachmittag (21.01.14). Über die Details der Vereinbarung gab der Klub keine Auskunft. Die Gespräche seien aber von beiden Seiten stets mit dem Ziel und klaren Willen geführt worden, eine vernünftige Lösung für alle Beteiligten zu finden, teilte der Verein mit. "Wir sind sehr erleichtert, dass uns dies gelungen ist und wir ein weiteres schwierige Thema zufriedenstellend gelöst haben", sagte Peter Rettig, Vorsitzender der 1899-Geschäftsführung.
Wiese: "Grundlage für neue Optionen"
Wiese bezeichnet die gefundene Übereinkunft als "eine Grundlage", die ihm "neue Optionen und Perspektiven" schafften. Der 32-Jährige will die veränderte Situation zunächst einmal dazu nutzen, "nach einer für mich und meine Familie nicht gerade leichten Zeit den Blick nach vorne zu richten und meine Zukunft in aller Ruhe zu überdenken". Rettig dankte Wiese ausdrücklich für die Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten. In den Gesprächen habe er "Tim als stets fairen Sportsmann kennengelernt".
Spekulationen über Millionen-Abfindung
Wiese, dessen Arbeitspapier noch bis zum 30. Juni 2016 Gültigkeit besessen hätte, soll eine Abfindung im mittleren einstelligen Millionenbereich erhalten. Mit geschätzten 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt gehörte der ehemalige Nationalkeeper, der im Februar 2012 gegen Frankreich sein bis dato letztes Länderspiel bestritten hatte, bei den Hoffenheimern zu den Top-Verdienern. Und eigentlich wollte der Ex-Bremer nach seinem Wechsel am 1. Juli 2012 mit der TSG auch sportlich noch einmal voll angreifen, sich unter anderem für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien empfehlen.
Unter den Hoffenheimer Trainern Markus Babbel, Marco Kurz und Markus Gisdol wurde Wiese zwar erst zum Kapitän ernannt, später allerdings im Eiltempo zur Nummer drei degradiert und letztlich auf die Tribüne verbannt.
...
--- Ende Zitat ---
sportschau.de
Letterman:
Fußball / Bundesliga
03.04.2014
Gisdol will Timeout im Fußball
Markus Gisdol ist seit 2013 Trainer bei 1899 Hoffenheim
(Copyright: getty)
Trainer Markus Gisdol von 1899 Hoffenheim hat sich für die Einführung einer Auszeit im Fußball ausgesprochen, um in kritischen Situationen eingreifen zu können.
"Als Trainer wünschst du dir dann ein Timeout. Das gibt es beim Fußball leider nicht. Da beneide ich die Handballtrainer wirklich", sagte Gisdol dem "kicker": "Ich wäre sofort dafür. Das kostet niemand etwas, und das Fernsehen hätte mehr Werbezeit."
Mit Blick auf das Punktspiel am Sonntag bei Aufsteiger Hertha BSC will Gisdol "den positiven Lauf" der vergangenen Wochen mitnehmen.
Allerdings muss der Coach auf die angeschlagenen David Abraham und Sven Schipplock verzichten.
Hinter dem Einsatz von Anthony Modeste und Torhüter Jens Grahl steht ein Fragezeichen.
Sollte Grahl wegen seiner Oberschenkelverhärtung nicht spielen können, würde der Belgier Koen Casteels zwischen die Pfosten zurückkehren.
sport 1
KoGo:
Ich mag den Fußball, den Herr Gisdol in Hoffenheim spielen lässt, wirklich sehr, aber bei solchen Wünschen und den sie begleitenen Begründungen merkt man halt schon, was aus einem Menschen wird, wenn er in einem solchen Umfeld sozialisiert wird.
Tara:
Ein Trainer hat halt auch eine andere Sicht der Dinge als ein Zuschauer. Er möchte natürlich so viel wie möglich in ein Spiel eingreifen können und diese taktisch einsetzen. Ich kann ihn da völlig verstehen. Trotzdem brauche ich keinerlei Änderungen. Denn ich möchte nicht das eine Druckphase durch Unterbrechung beendet wird, sondern durch fussballerische Mittel.
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