1. Bundesliga > 1. Bundesliga
Hoffenheim
Letterman:
Baumann kritisiert Beleidigungen
Oliver Baumann wechselte vom SC Freiburg nach Hoffenheim
(Copyright: getty)
Torhüter Oliver Baumann hat kein Verständnis für die Beleidigungen durch Fans im Internet nach seinem Wechsel vom SC Freiburg zum badischen Rivalen 1899 Hoffenheim.
"Ich verstehe, dass einige enttäuscht waren, weil ich als Spieler gehe. Aber letztlich beleidigen sie mich ja auch als Menschen. Und das ist traurig, weil ich immer alles für den Verein gegeben habe", sagte der 24-Jährige dem "kicker".
Baumann, für den die Kraichgauer 5,5 Millionen Euro Ablöse bezahlt haben, wurde unter anderem als "Judas" beschimpft.
"Wer in den sozialen Netzwerken präsent ist wie ich, ist auch leicht erreichbar und bekommt den Frust Einzelner ab", sagte Baumann: "Solange man tut, was sie toll finden, ist man der Beste der Welt. Aber wehe, es läuft andersrum."
sport 1
Letterman:
Hopp peilt Eigenständigkeit an
Mäzen Dietmar Hopp peilt ab der kommenden Spielzeit die finanzielle Eigenständigkeit von 1899 Hoffenheim an.
"Wir haben noch mit Altlasten zu kämpfen. Ich bin aber optimistisch, dass wir schon in der nächsten Saison dieses Ziel erreicht haben werden", sagte Hopp dem "kicker".
Und weiter: "Dazu muss man wissen, dass ich ein großer Befürworter des Financial Fair Play bin."
Der 76-Jährige pumpte bereits über eine Viertelmilliarde Euro in den Klub.
Die TSG liegt derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz.
Hopp bleibt trotzdem realistisch: "Das aktuelle Tabellenbild ist schön, ohne Frage. Aber unser Ziel ist und bleibt es, uns in der Bundesliga zu etablieren, durch frischen attraktiven Fußball auf uns aufmerksam zu machen und unserem eigenen Nachwuchs Perspektiven zu bieten."
sport 1
mike_sv98:
--- Zitat von: Letterman am 13. Oktober 2014, 13:07:19 ---Und weiter: "Dazu muss man wissen, dass ich ein großer Befürworter des Financial Fair Play bin."
--- Ende Zitat ---
[lachgrün] [lachgrün] [lachgrün]
Geht die TSG dann zurück in die Verbandsliga? So aus Fair-Play-Gründen?
Letterman:
1899 plant mit Transfer-Millionen
Die Verantwortlichen von 1899 Hoffenheim planen mittelfristig mit Millionen-Einnahmen im zweistelligen Bereich durch den Verkauf der beiden Topspieler Roberto Firmino und Kevin Volland.
Sportdirektor Alexander Rosen sagte, er sei sich "relativ sicher", dass "beide Spieler ihre Karriere nicht bei der TSG beenden werden".
Für Rosen steht allerdings außer Frage, dass der 23 Jahre alte Brasilianer Firmino und der ein Jahr jüngere deutsche Nationalspieler Volland die Kassen des Klubs kräftig klingeln lassen werden.
"Klar ist aber auch, dass wir hier von Marktwerten reden, die deutlich im achtstelligen Bereich liegen", sagte der Sportchef über die beiden Offensivkräfte, die erst vor wenigen Monaten ihre Verträge verlängert hatten: "Das heißt, irgendwann wird ein Transfer zwangsläufig ein Thema sein, aber nicht kurzfristig."
Mit Blick auf Firmino geht Rosen davon aus, dass der Spielmacher in absehbarer Zeit sein Debüt in der Nationalmannschaft des Rekordweltmeisters feiern wird. "Ich weiß, dass sie ihn auf dem Zettel haben", äußerte Rosen: "Selbst ein Land wie Brasilien mit so vielen Hochbegabten wird nicht umhin können, Roberto Firmino früher oder später zu berufen. Daran führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei."
Rosen wehrt sich derweil dagegen, die Kraichgauer trotz Tabellenplatz zwei als Spitzenteam zu bezeichnen: "Darauf kann ich nur mit einem Schmunzeln antworten. Ein Spitzenteam definiere ich so, dass es über mehrere Jahre ein konstant hohes Niveau im ersten Drittel der Bundesliga abliefert."
Die TSG sei noch nicht ein einziges Mal am Ende einer Saison besser als Platz 7.
"Die TSG nach dem 7. Spieltag als Spitzenteam auszurufen, wäre grob fahrlässig, illusorisch und erübrigt sich eigentlich von selbst", betonte der Sportdirektor.
sport 1
Letterman:
Spinner: Entschuldigung bei Hopp
Wegen der Schmähgesänge einiger Fans beim 4:3-Sieg bei 1899 Hoffenheim hat sich Präsident Werner Spinner vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln öffentlich bei Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp entschuldigt.
"Die persönlichen Angriffe gegen ihn entsprechen nicht dem Niveau des 1. FC Köln und dem Umgang, den wir unter Bundesliga-Vereinen pflegen möchten", sagte Spinner und kündigte an, sich auch noch persönlich bei Hopp zu entschuldigen.
Die Schmähungen in Form beleidigender Gesängen und eines Banners von einigen der rund 5000 Kölner Fans seien "überflüssig", ergänzte Spinner: "Unsere Fans haben die Mannschaft fantastisch unterstützt und die Partie akustisch zu einem Heimspiel gemacht. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass es ohne Schmähungen gegen Dietmar Hopp geht."
Der 1899-Mäzen setze sich mit seinem Vermögen für den Sport in seiner Heimatregion ein und unterstütze zahlreiche soziale Projekte, die diesem Land sehr gut tun, so Spinner.
sport 1
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln