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Hoffenheim

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Schängel69:
Jetzt ist es auch offiziell:

http://www.sueddeutsche.de/sport/ausnahmeregelung-durch-dfl-dietmar-hopp-darf-mehrheit-an-hoffenheim-uebernehmen-1.2273829

Tara:
Steht schon seit zwei Tagen unter Fußball allgemein. Hat aber irgendwie niemanden interessiert.

Letterman:
Die Klubangehörigen von 1899 Hoffenheim sollen bei der Mitgliederversammlung am Montag in Sinsheim den Weg für Mäzen Dietmar Hopp zum offiziellen Boss des ausgegliederten Profi-Abteilung frei machen.

Hopp würde somit von der Ausnahme der "50+1"-Regel, die eigentlich eine Stimmenmehrheit beim Mutterverein vorsieht, Gebrauch machen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte dem Milliardär, der mittlerweile über 350 Millionen Euro in den Klub investiert hat, die Ausnahmegenehmigung Mitte Dezember erteilt. Sie gilt ab dem 1. Juli. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat mittlerweile zugestimmt.

"Der Vorstand schlägt vor, Herrn Dietmar Hopp auf dessen Wunsch einen seiner rechtlichen und wirtschaftlichen Stellung bei bzw. an der TSG GmbH entsprechenden Einfluss in der Gesellschafterversammlung der TSG GmbH einzuräumen", heißt es im Tagesordnungspunkt 6.2. der Versammlung.

Im Klartext heißt das, dass Hopp nun auch ganz offiziell bei der Fußball-Spielbetriebs GmbH das Sagen haben soll. Bisher hat der Verein getreu der "50+1"-Regel die Mehrheit in der Gesellschafterversammlung der GmbH, obwohl er nur vier Prozent (100.000) Euro des Stammkapitals hält. Hopp dagegen ist mit 96 Prozent (2,4 Millionen Euro) beteiligt.

Falls die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstand folgen, würden die Stimmrechte "zukünftig der prozentualen vermögensrechtlichen Beteiligung des jeweiligen Gesellschafters am Stammkapital" entsprechen.

Sollte die Satzung in diesem Sinn geändert werden, wäre Hopp mehr oder weniger der Alleinherrscher bei den Profis. Da ohne die Zustimmung des 74-Jährigen bei der TSG aber ohnehin nichts Wichtiges beschlossen wird, wäre das lediglich die Legalisierung der gängigen Praxis.

Maßgeblich für die DFL-Ausnahmeregelung war das jahrelange finanzielle Engagement des SAP-Gründers Hopp sowohl für den Profi- als auch den Amateurfußball der Kraichgauer. Ausnahmen erlässt die DFL auf Antrag nur in Fällen, "in denen ein Rechtsträger seit mehr als 20 Jahren den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat".

sport 1

Letterman:
Die komplette Machtübernahme von Dietmar Hopp bei 1899 Hoffenheim ist beschlossene Sache: Die Klubangehörigen haben bei der Mitgliederversammlung am Montag in Sinsheim den Weg dafür frei gemacht, dass der Mäzen zum offiziellen Boss der ausgegliederten Profi-Abteilung wird.

Damit wurde die 50+1-Regel, die eigentlich eine Stimmenmehrheit beim Mutterverein vorsieht, im Kraichgau gekippt.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte dem Milliardär, der mittlerweile über 350 Millionen Euro in den Klub investiert hat, die Ausnahmegenehmigung Mitte Dezember des vergangenen Jahres erteilt. Sie gilt ab dem 1. Juli.

Mitglieder votieren für Satzungsänderung

Auch das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die notwendige Zustimmung gegeben.

Die 384 anwesenden TSG-Mitglieder (insgesamt 6437) in der Sinsheimer Stadthalle ermächtigten den Vorstand einstimmig, die Satzung auf Wunsch Hopps zu ändern. Somit wird der 74-Jährige auch ganz offiziell bei der Fußball-Spielbetriebs GmbH das Sagen haben.

Bisher hat der Verein getreu der 50+1-Regel die Mehrheit in der Gesellschafterversammlung der GmbH, obwohl er nur vier Prozent (100.000) Euro des Stammkapitals hält.

Hopp dagegen ist mit 96 Prozent (2,4 Millionen Euro) beteiligt. Ab Juli werden die Stimmrechte der prozentualen Beteiligung am Stammkapital entsprechen.

Ausnahmeregelung für Hopp

Damit wird Hopp mehr oder weniger zum Alleinherrscher bei den Profis, die mit drei Niederlagen in die Rückrunde gestartet sind. Da ohne die Zustimmung des SAP-Mitbegründers bei der TSG aber ohnehin nichts Wichtiges beschlossen wird, ist das lediglich die Legalisierung der gängigen Praxis.

Möglich wurde die DFL-Ausnahmeregelung durch das jahrelange finanzielle Engagement Hopps im Profi- und Amateurfußball der Kraichgauer.

Ausnahmen erlässt die DFL auf Antrag nur in Fällen, "in denen ein Rechtsträger seit mehr als 20 Jahren den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat".

sport 1

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