Du musst dich einloggen oder registrieren um das gesamte Forum (11 weitere Unterforen) zu sehen. So verpasst du eine Menge anderer Themen. Viel Spaß, euer Fussballstammtisch-Team.

1. Bundesliga > 1. Bundesliga

Hoffenheim

<< < (114/119) > >>

Letterman:
Die Hoffenheimer Ausnahme der 50+1-Regel wird auch von "Chefkritiker" Heribert Bruchhagen ausdrücklich begrüßt.

"50+1 soll uns schützen, vor Herrn Hopp muss uns niemand schützen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Bundesligist Eintracht Frankfurt bei Sky Sport News HD, nachdem Mäzen Dietmar Hopp dank eines einstimmigen Mitglieder-Votums die Stimmen-Mehrheit bei 1899 Hoffenheim erhalten hatte.

"Herr Hopp erfüllt all das, was man sich von einem Mäzenatentum, einem Sponsor, einem Unterstützer eines Vereins erhofft", sagte Bruchhagen: "Das, wovor wir uns mit der 50+1-Regel schützen wollten - den Einfluss von außen und dass der Verein selbst nicht mehr die Politik bestimmt - diese Dinge erfüllt Herr Hopp nicht. Er hat unser vollstes Vertrauen."

sport 1

Letterman:
Dietmar Hopp hat die Übernahme der Stimmenmehrheit bei der Profiabteilung von 1899 Hoffenheim vehement gegen Kritik verteidigt. Er will seine Funktion noch lange behalten.

Kommentare
Mäzen Dietmar Hopp hat die Übernahme der Stimmenmehrheit bei der Profiabteilung von 1899 Hoffenheim vehement gegen Kritik verteidigt.

Der 74 Jahre alte Milliardär wies auf einer Pressekonferenz am Freitag mehrfach darauf hin, dass eine Vielzahl seiner Investitionen bei der TSG e.V. verbleiben würden.

Dass er und seine Nachkommen die Kontrolle über seine Investitionen in die Spielbetriebs GmbH übernehmen, sieht Hopp als existenziell wichtigen Schritt.

"Ich will meinem Sohn nicht etwas hinterlassen, worüber er nicht verfügen kann. Dann würde alles kaputt gehen", sagte Hopp, dessen Sohn Daniel (34) in Zukunft seine Position einnehmen soll.

Verkauf an Investor ist ausgeschlossen

Hopp betonte zudem, dass im Fall eines zu Ende gehenden Engagements seiner Familie die Anteile zurück an den Verein fallen würden. Ein Verkauf an einen Investoren schließen die Regularien aus.

Hopp kündigte an, seine Position bei der TSG, "solange es mit Anstand geht", behalten zu wollen. "Ich würde es gerne noch mit 85 machen. Aber das hängt davon ab, ob es die Umstände zulassen. Noch geht es", sagte Hopp, der die Profiabteilung ab der Saison 2016/17 finanziell auf eigenen Beinen sehen möchte.

Am Montag hatten die TSG-Mitglieder erstmals im deutschen Profifußball die "50+1"-Regel, die eine Stimmenmehrheit beim Mutterverein vorsieht, zugunsten einer Person und seiner Nachkommen gekippt.

Durch die Entscheidung ist der Weg für Hopp zum offiziellen Boss der ausgegliederten Profiabteilung frei.

Ausnahmegenehmigung für Hopp

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte Hopp, der seit dem Beginn seines finanziellen Engagements bei der TSG im Jahr 1989 über 350 Millionen Euro in den Klub investiert hat, die Ausnahmegenehmigung Mitte Dezember erteilt.

Sie gilt ab dem 1. Juli. Ausnahmen erlässt die DFL nur in Fällen, "in denen ein Rechtsträger seit mehr als 20 Jahren den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat".

Durch das Votum der TSG-Mitglieder wird Hopp ganz offiziell bei der Spielbetriebs GmbH das Sagen haben. Bisher hat der Verein getreu der "50+1"-Regel die Mehrheit in der GmbH, obwohl er nur vier Prozent (100.000 Euro) des Stammkapitals hält.

Hopp dagegen ist mit 96 Prozent (2,4 Millionen Euro) beteiligt. Ab Juli werden die Stimmrechte der prozentualen Beteiligung entsprechen.

TV-Vertrag beunruhigt Hopp nicht

Außerdem sieht er die Auswirkungen des bahnbrechenden englischen TV-Vertrags auf die Bundesliga gelassen.

"Noch ist der deutsche Fußball Weltmeister, noch ist er in der Champions League mehr als gut vertreten", sagte der Milliardär am Freitag: "England kann nicht alle Fußballer dieser Welt beschäftigen. Deutschland war bei der Bezahlung schon immer hinter England, war aber trotzdem immer konkurrenzfähig."

Die englische Premier League hat einen neuen Vertrag abgeschlossen, der von 2016 bis 2019 rund 9,5 Milliarden Euro in die Kassen der Klubs spülen wird. Das sind knapp 3,2 Milliarden pro Saison.

Zum Vergleich: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant für die Saison 2016/17 mit Einnahmen in Höhe von 835 Millionen Euro.

sport 1

Letterman:
Markus Gisdol bleibt 1899 Hoffenheim treu und verlängert seinen Vertrag vorzeitig. Der begehrte Trainer glaubt an die Perspektive - und kritisiert Konkurrenten.

Das Trainerkarussell in der Bundesliga nimmt gerade Tempo auf, doch ein begehrter Mitfahrer ist schon wieder abgesprungen: Markus Gisdol hat seinen 2016 auslaufenden Vertrag bei 1899 Hoffenheim vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2018 verlängert und damit alle Spekulationen um seine Person beendet.

"Ich habe viel Fantasie, was hier noch passieren kann. Am Ende war es eine leichte Entscheidung. Wir sind in den letzten zwei Jahren mit riesigen Schritten vorangekommen", sagte der 45-Jährige und blickt optimistisch in die Zukunft: "Ich sehe hier noch spannendes Entwicklungspotenzial. Wenn wir uns dort etablieren können, wo wir momentan stehen, wäre das für uns toll."

Vom Abstiegskampf bis nach Europa?

Als Tabellensiebter dürfen die Kraichgauer auf die Qualifikation für die Europa League hoffen. Gisdol setzt damit mit den Hoffenheimern den stetigen Aufwärtstrend seit seiner Amtsübernahme im April 2013 fort.

Damals rettete er die TSG mit einem Auswärtssieg in Dortmund am letzten Spieltag und in der anschließenden Relegation gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern vor dem Abstieg. Die vergangene Saison beendete Hoffenheim auf Platz neun, jetzt klopfen sie an die Tür nach Europa.

Interessenten aus der Bundesliga

"Es war immer unser Ziel, den Vertrag vorzeitig zu verlängern. Wir wollen die erfolgreiche Arbeit mit Markus fortsetzen. Das war ein logischer Schritt", sagte Geschäftsführer Peter Rettig.

Gisdol benötigte aber etwas Bedenkzeit - andere Bundesligisten waren auf ihn aufmerksam geworden. Es sei legitim, dass man zwei, drei Termine vereinbare, um sich in Ruhe Gedanken zu machen, so Gisdol.

Gisdol: "Es ist alles krasser geworden"

Er hat sich für das eher beschauliche Hoffenheim entschieden und gleichzeitig die derzeitige Situation bei anderen Vereinen kritisiert.

"Es ist alles krasser geworden, das müssen wir uns auch alle eingestehen. Vor ein paar Jahren war ein einmaliger Trainerwechsel in einer Spielzeit etwas außergewöhnliches. Das sind alles Dinge, die neu dazugekommen sind in unserem verrückten Trainerjob. Es sollte jetzt nicht noch extremer werden", sagte Gisdol, der sich mit der Hoffenheimer Führung intensiv darüber ausgetauscht habe, "wie unser weiterer Weg aussehen kann."

Ob Leistungsträger wie Kevin Volland oder Roberto Firmino diesen Weg weiter mitgehen werden, ist vor dem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München am Samstag offen.

sport1

Statistiker:
Lt. Sky Sport trennt sich Hoffenheim von Gisdol. Huub Stevens soll übernehmen.

Mal sehen, ob er dort zurechtkommt. Bislang war Stevens ja ausschließlich bei großen Traditionsclubs.

Und beißt sich das nicht mit seiner Tätigkeit im Schalker AR?

Schröder:
Alles was Recht ist. Aber das der HSV nochmal für ´nen Trainerrauswurf beim Gegner sorgt, hätte ich in diesem Jahrzehnt nicht mehr erwartet.  [kicher]

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln