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Sankt Pauli
badman:
--- Zitat von: ranch am 27. Oktober 2011, 19:35:15 ---
--- Zitat von: badman am 27. Oktober 2011, 19:21:46 ---auf dfb.de liest man von 20.000 incl. HROs Show
--- Ende Zitat ---
Ja, aber explizit wurden 18.000 wegen des Banners in Dresden verhängt.
--- Ende Zitat ---
Das zahlte FFM für das Bomben auf Dynamo Banner...
badman:
5000 Pauli
In Dresden hatten Eintracht-Fans mit einem Plakat "Bomben auf Dynamo für einen Eklat gesorgt. Der DFB bewertete dies als Diskriminierung, worauf eine Mindeststrafe von 18 000 Euro steht.
http://m.fnp.de/sport/fussball/20-000-Euro-Geldstrafe-fuer-Eintracht-Frankfurt;art784,483956
Auch wenn es in die gleiche Richtung geht/meint finde ich Pauli schon verhöhnender/menschenverachtender. Dresden steht da exemplarisch für eine Strafe die ganz Deutschland meint aber halt Dresden getroffen hat.
Imho:
--- Zitat von: badman am 09. März 2017, 10:43:55 ---Dresden steht da exemplarisch für eine Strafe die ganz Deutschland meint aber halt Dresden getroffen hat.
--- Ende Zitat ---
Und Magdeburg... Und Dessau... Und Köln... Und Hamburg... Und Bremen... und ...
Unabhängig davon, wie geschmacklos das Spruchband war.
badman:
Ja schon war halt Krieg... Da wir angefangen haben will ich da nichts beschönigen... nur was Pauli das Thema immer aufmacht...
Letterman:
Ewald Lienen vom FC St. Pauli schießt gegen DFB und DFL
Lienen schießt gegen DFB und DFL
Ewald Lienen ärgert die Haltung von DFB und DFL zu politischen Statements im Stadion. Der Pauli-Coach erklärt zudem, was er am liebsten mit Wutbürgern machen würde.
Für Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli ist der Fußball in Deutschland zu unpolitisch. Dem 63-Jährigen missfällt, dass DFB und DFL politische Äußerungen und Banner in den deutschen Stadien kritisch sehen.
Lienen sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Mit welchem Recht will der DFB oder die DFL einem Klub untersagen, sich politisch zu äußern? Mit welchem Recht kann jemand sagen: Hier im Stadion dürfen bestimmte Plakate nicht aufgehängt werden? Es ist offensichtlich, dass dies nur aus Eigenschutz geschieht, um die wirtschaftliche Ausbeutung nicht zu gefährden. Nur deswegen will der Fußball unpolitisch sein."
"Riesengroße Verantwortung"
Der Fußball habe "eine riesengroße Verantwortung", findet Lienen: "Wir fragen uns doch: Wer interessiert sich überhaupt noch für Politik? Wer ist bereit, diese Demokratie zu verteidigen? Wie viele Jugendliche gehen noch auf die Straße? In welche Richtung geht die Gesellschaft? Und dann sagen die Verbände, wenn sich jemand politisch und demokratisch vernünftig äußern will - das wollen wir nicht!"
Der Pauli-Coach glaubt, dass in den Verbänden die finanziellen Interessen an erster Stelle stehen: "Es geht doch nur darum, dieses Produkt klinisch reinzuhalten, damit man nicht irgendein Sponsorentum gefährdet."
Lienen erklärte: "Die Verbände sind nicht nur hochpolitische Organisationen, der deutsche Fußball hat auch eine große politische Verantwortung für das eigene Land. Diese Verantwortung müssen DFB und DFL erkennen und sehen: Gesellschaftspolitisch läuft was in die falsche Richtung."
Lienen schimpft über Wutbürger
Der frühere Stürmer macht sich Sorgen über das Erstarken des Rechtspopulismus: "Überall laufen in westlichen Ländern die Rechtspopulisten rum, und wir sind gerade im Begriff, die einfachen Leute auf der Straße zu verlieren."
Lienen weiter: "Es gibt Wutbürger, die ich gerne irgendwohin schicken würde, wo sie wirklich Grund hätten, Wut zu haben. Das sind Leute, die null Komma null Vorstellung davon haben, was es bedeutet, etwa in Rumänien zu leben. Oder in einem Kriegsgebiet. Denen geht es hier im Vergleich zu 80 Prozent der Menschheit gut - trotzdem sind sie auf der Straße und bereit, unsere Demokratie zu opfern."
http://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2017/03/ewald-lienen-vom-fc-st-pauli-schiesst-gegen-dfb-und-dfl
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