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News about RW Essen
Monika:
--- Zitat von: Essener am 09. November 2009, 20:23:45 ---RWE: Gehälter fehlen
Spieler, Trainer und Mitarbeiter warten
Am Mittwoch berichtete RS online von fehlenden Gehaltszahlungen bei Rot-Weiss Essen. Fünf Tage später warten nicht nur die Spieler noch immer auf ihr Geld.
Auch die Trainer und Geschäftsstellenmitarbeiter mussten beim Blick auf ihre Kontoauszüge an diesem Montag lange Gesichter machen: Die Oktober-Gehälter sind noch immer nicht geflossen. Der Zahlungseingang ist nun für Dienstag vorgesehen.
Bereits am Montag-Nachmittag treffen sich Vorstand und Aufsichtsrat mit Vertretern der Stadt Essen. Mögliche Ergebnisse der Aussprache erfahren Sie am Abend auf RS online.
quelle:http://www.reviersport.de/99414---rwe-gehaelter-fehlen-noch-immer.html
--- Ende Zitat ---
Ach du Sch.. das hört sich wirklich nicht gut an [blin] Ich wünsch euch, dass man das wieder irgendwie hinbiegen kann.
Meiko:
--- Zitat ---RWE lebt weiter
Am Montag ist in einem Gespräch zwischen Vertretern der Stadt Essen und dem Verein die von vielen befürchtete Insolvenz des Traditionsklubs nicht beschlossen worden. Wie Rot-Weiss Essen auf seiner Internetseite mitteilte, sei die Liquidität für die laufende Saison gesichert.
Der hochverschuldete Verein wurde von der Stadt allerdings erneut auf einen rigorosen Sparkurs eingeschworen. Wie der kicker bereits am Donnerstag berichtet hatte, gibt es bei RWE im laufenden Etat noch immer eine Deckungslücke von 850.000 Euro.
Aus der Pressemitteilung über die Ergebnisse des Treffens vom Montag ging außerdem hervor, dass sich die Stadt Essen, welche RWE nach dem Abstieg in die Regionalliga 2008 finanziell zur Seite gesprungen war und seitdem die Geschicke des Klubs mitbestimmt, künftig "nicht über den bisherigen Rahmen hinaus engagieren kann."
Regionalliga West
Weil momentan kein unabhängiger und potenter Sponsor für Rot-Weiss Essen in Sicht ist, müsse der Verein laut RWE-Vorstandsvorsitzendem Stefan Meutsch "alle Register ziehen", um in der Spielzeit 2010/11 die Kosten noch weiter senken zu können.
Projekt "Stadion" ist weiter im Unklaren
Bezüglich des Stadion-Neubaus habe sich Meutsch einer Stellungnahme gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) allerdings enthalten. Deswegen könne man davon ausgehen, dass es von Seiten der Stadt Essen auch am Montag keine verbindliche Zusage für ein Engagement gegeben habe. Stadtdirektor Christian Hülsmann habe in der Vergangenheit immer wieder betont, das Stadionprojekt realisieren zu wollen.
Rot-Weiss Essen, das 1955 die deutsche Meisterschaft gewann und seine Heimspiele im 1939 eröffneten Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße austrägt, steht in der Regionalliga West nur auf dem 14. Rang und ist abstiegsgefährdet.
Die Verwirklichung des so genannten Fünfjahresplans, welcher vom vor wenigen Wochen entlassenen Sportlichen Leiter Thomas Strunz ausgegeben wurde und den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga vorsah, scheint unter den gegenwärtigen Umständen weit entfernt.
--- Ende Zitat ---
www.kicker.de
Essener:
--- Zitat ---RWE-Führung blickt mit Sorge auf Stadtspitze
Essen, 25.11.2009, Tobias Blasius,
RWE-Vorsitzender Stefan Meutsch warnt mit Blick auf den Kurswechsel der Stadtspitze vor einem „Ende mit Schrecken aus Angst vor einem Schrecken ohne Ende“. Oberbürgermeister Reinhard Paß hat RWE zu "drastischen Sparmaßnahmen" aufgerufen - und bringt auch die Spielergehälter ins Gespräch.
Mit Sorge, aber auch mit Verständnis beobachtet die Führung des Fußball-Viertligisten Rot-Weiß Essen (RWE) den offenkundigen Kursschwenk der Stadtspitze im Umgang mit dem Traditionsverein.
Nachdem der neue Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) am Dienstag den seit Monaten vorbereiteten Stadionbau erstmals an knallharte Bedingungen geknüpft hatte, warnte der RWE-Vorsitzende Stefan Meutsch vor einem „Ende mit Schrecken aus Angst vor einem Schrecken ohne Ende“. Gleichzeitig räumte Meutsch ein, dass sein Verein der neu gewählten Stadtspitze zurzeit finanziell und sportlich durchaus Anlass gebe, „da noch einmal kritisch drauf zu schauen“.
"Stadionfinanzierung gefährdet"
OB Paß hatte beklagt, dass RWE trotz eines millionenschweren Engagements der Stadt „in einer existenzbedrohlichen Situation verharrt“. Er knüpfte an den rund 30 Millionen Euro teuren Arena-Bau, der bereits verkündet, geplant und vorbereitet ist, Bedingungen: „Sollte aus sportlichen oder wirtschaftlichen Gründen selbst der Verbleib in der 4. Liga in der kommenden Saison nicht erreicht werden, ist die Stadionfinanzierung im vorgesehenen Umfang gefährdet.“
Im Rathaus spielt man offenbar bereits das Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball-Liga im Frühjahr 2010 gedanklich durch. Nach Lage der Dinge dürfte es für RWE schwer werden, die Spielberechtigung selbst für die vierte Liga zu erhalten. Schon die laufende Spielzeit ist unterfinanziert, obwohl die Stadt mit ihren Töchtern in Millionenhöhe ausgeholfen hat und Sponsorenmittel der Saison 2010/11 vorgezogen wurden.
Paß ruft RWE zu Sparmaßnahmen auf
OB Paß zeigt offenbar angesichts der katastrophalen städtischen Haushaltslage wenig Neigung, noch mehr Steuer- und Gebührengeld in den Traditionsverein zu pumpen. Gutes Geld soll keinem schlechten hinterher geworfen werden. Man könne nicht im Sozialwesen jeden Euro umdrehen und gleichzeitig als öffentliche Hand Mitverantwortung tragen, dass Viertliga-Kicker mittlere vierstellige Gehälter kassierten, heißt es in seinem Umfeld. Deshalb ruft Paß RWE auf, drastisch zu sparen und macht von der Vereinsperspektive auch den Stadionbau abhängig. Sollte der Hauptnutzer keine Lizenz erhalten oder in die Insolvenz schlittern, könnte es an der Hafenstraße lediglich eine „kleine“ Arena-Lösung geben.
Bei Rot-Weiß Essen mag man indes nicht an einen abrupten Ausstieg der Stadt glauben. Zu sehr wurde RWE in den vergangenen eineinhalb Jahren in einen „FC Stadt“ verwandelt. Die kaufmännische Verantwortung für das Geschehen an der Hafenstraße lag zuletzt eher bei der Stadt als beim Verein.
Thema wurde im Wahlkampf ausgespart
Vor allem die millionenschwere Auslösung des Filmehändlers und früheren RWE-Hauptgläubigers Kölmel durch die städtische Grundstückstochter GVE erwiese sich als verbranntes Kapital, ginge RWE nun insolvent. Überdies war der inzwischen entlassene erfolglose RWE-Sportdirektor Thomas Strunz ein Vertrauter der Stadtspitze, die ihn sogar mit einem umstrittenen Beratervertrag ausstattete.
Zwischen SPD und CDU scheint verabredet, sich im Falle eines jähen Endes des Millionen-Projekts RWE/Stadionbau an keinen politischen Schuldzuweisungen zu beteiligen. Wie auch? Im Wahlkampf hatten beide das Thema sorgsam ausgespart.
--- Ende Zitat ---
waz vom 26.11.09
---
RWE: Vier Testspieler
Dede empfiehlt brasilianisches Talent
Rot-Weiss Essens Trainerduo sieht sich weiterhin nach personellen Alternativen um. Im Moment stellen sich vier Testspieler an der Hafenstraße vor.
Aleassane Ouedraogo, zuletzt bei der TuS Koblenz und Rot-Weiss Oberhausen in der 2. Bundesliga aktiv, war zuletzt noch mit der Nationalmannschaft von Burkina Faso unterwegs und stellt sich nun - zunächst für zwei Tage - im Training vor. Genauso wie Daniel Chitsulo, der zuletzt ebenfalls in der 2. Liga für RW Ahlen und den VfL Osnabrück kickte. Beide sind derzeit ohne Verein, es würde also keine Ablösesumme anfallen.
Außerdem wird sich mit Maico ein 20-jähriger Brasilianer vorstellen. Der Defensiv- und Mittelfeldmann mit italienischem Pass ist auf Empfehlung von Borussia Dortmunds Routinier Dede gekommen. "Wir haben dort nicht unbedingt eine Position zu besetzen. Doch wenn jemand, der selbst gut Fußball spielt, viel von ihm hält, ist das natürlich ein Anreiz", findet RWE-Trainer Uwe Erkenbrecher. Immerhin spreche Maico bereits gut Deutsch. "Und vielleicht könnte er ja hier seinen Anfang in Deutschland machen." Weiterhin bleibt Igor Bendovskyi im Training.
Quelle: reviersport.de 25.11.09
Tara:
Ihr reisst Tribünen nieder obwohl der Bau noch nicht in trockenen Tüchern ist?
Essener:
--- Zitat von: Tara am 27. November 2009, 00:11:56 ---Ihr reisst Tribünen nieder obwohl der Bau noch nicht in trockenen Tüchern ist?
--- Ende Zitat ---
tara das habe ich damals schon immer gesagt und geschrieben, aber keiner wollte mir glauben ... ich denke das erst der bau komplett gestoppt, und dann noch die NORD abgerissen wird und dann spielen wir nur noch mit 2 tribünen und 3 flutlichtmasten .... freakshow RWE [prolll]
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