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Schiedsrichter

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Letterman:
Schaaf will Schiri-Diskussion

Frankfurts Trainer Thomas Schaaf war zuletzt bei Werder Bremen tätig
(Copyright: getty)
Coach Thomas Schaaf von Eintracht Frankfurt will auf die vermeintliche Benachteiligung seiner Mannschaft durch die Referees reagieren.

"Auf der nächsten Trainertagung werde ich die Schiedsrichter-Thematik zur Sprache bringen", kündigte Schaaf einen Tag vor dem Rhein-Main-Derby gegen den FSV Mainz 05 am Dienstag bei der turnusmäßigen Pressekonferenz an.

Allerdings glaubt der 53-Jährige nicht, dass die Diskussionen sich negativ auf sein Team auswirken könnten.

"Für die Spieler ist es kein Thema", äußerte Schaaf.

In der Partie bei Schalke 04 am vergangenen Samstag hatte der Unparteiische Markus Schmidt einen Handelfmeter für die Gastgeber gegeben, nachdem dem Frankfurter Slobodan Medojevic im Strafraum ein Querpass von Julian Draxler im Liegen an den Körper und dann an die Hand geprallt war.

Eine knappe halbe Stunde zuvor war die Pfeife von Schmidt stumm geblieben, als Schalkes Kaan Ayhan eine Flanke von Haris Seferovic mit dem Arm zur Ecke abgewehrt hatte.

"Wir haben die Nase voll von den gravierenden Entscheidungen", hatte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen am Sonntag geschimpft: "Wir sind total unzufrieden mit den Schiedsrichter-Leistungen."

Bereits eine Woche zuvor im Heimspiel gegen den FC Augsburg (0:1) war den Hessen ein vermeintlicher Strafstoß verweigert worden - nicht zuletzt, weil das Headset der Referees nicht funktionierte.

sport 1

Statistiker:
Bruchhagen und Schaaf werden solange meckern bis es Fehlentscheidungen zugunsten der SGE geben wird. Sie werden dann von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen.

Letterman:
Meier fordert Steinhaus-Beförderung


Der frühere FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat sich nach der abgewehrten "Tatsch-Attacke" von Bayern-Coach Pep Guardiola für eine rasche Beförderung von Referee Bibiana Steinhaus ausgesprochen.

"Es wird höchste Zeit, dass die blonde Polizistin auch als Hauptschiedsrichterin in der Bundesliga pfeifen darf", forderte der Schweizer Meier in einem Gastbeitrag für "Focus Online".

Am Sonntag hatte Steinhaus als Vierte Offizielle im Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Meister Bayern München (0:0) ganz cool auf eine Aktion von Guardiola reagiert.

Der wütende Spanier hatte eine längere Nachspielzeit eingefordert und Steinhaus den Arm auf die Schulter gelegt. Die 35-Jährige aus Hannover stieß diesen umgehend weg. "Das hatte schon Klasse. Schließlich stand da nicht irgendjemand vor ihr, sondern der Star-Trainer des FC Bayern", urteilte der 53-jährige Meier.

Guardiola beschrieb die Szene bei "Sky" danach so: Gladbachs Granit Xhaka habe am Boden gelegen. "Da muss Zusatzzeit gegeben werden. Aber sie sagte: Nein, das machen wir nicht."

Für den einstigen Spitzen-Schiri Meier war Steinhaus' Reaktion offenbar ein weiterer Beleg für ihre Kompetenz.

"Sie schafft es, mit den Männern unglaublich gut umzugehen. Deshalb wird sie auch von den Klub-Verantwortlichen als Unparteiische zwischen den Trainerbänken sehr geschätzt", betonte der Eidgenosse und fügte an: "Steinhaus hat die gesamte Kommunikations-Palette drauf: Einfühlsam und integrierend bis ermahnend und streng."

Die Schiedsrichter-Abteilung des DFB wollte sich am Montag auf Anfrage nicht zu dem Vorfall äußern. Die 1,81 Meter große Steinhaus pfeift seit 2007 in der 2. Bundesliga.

In der deutschen Eliteklasse ist die erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball zudem bereits regelmäßig als Vierte Offizielle an der Seitenlinie im Einsatz.

Laut Meier haben Schiedsrichterinnen sogar einen körperlichen Vorteil gegenüber ihren männlichen Kollegen. "Das ist wissenschaftlich bewiesen: Sie verfügen über ein weiteres Sichtfeld, haben also einen besseren Überblick", schrieb der ehemalige Profispieler in seinem Gastbeitrag.

sport 1

Tara:
Wenn wir morgen weiter kommen hat Bibi meinen Segen.

Letterman:
Mobbing: Rafati-Vorwurf an Fandel


Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati lässt knapp drei Jahre nach seinem Suizidversuch kein gutes Haar an den Verantwortlichen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und bezichtigte den deutschen Schiedsrichterboss Herbert Fandel sowie Kommissionsmitglied Hellmut Krug des Mobbings.

"Ich habe Fehler gemacht, Klartext geredet und dann ging es los mit dem systematischen Mobbing. Systematisches Mobbing, und ich sage das, weil es die Wahrheit ist", sagte Rafati der Neuen Presse in Richtung der beiden Schiedsrichter-Funktionäre.

"Ich habe das gelesen, kommentiere es aber nicht", sagte Krug auf SPORT1-Nachfrage.

Von Depressionen geplagt hatte Rafati sich am 19. November 2011 das Leben nehmen wollen. Seine Assistenten fanden ihn vor der Partie 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 leblos in der Badewanne eines Kölner Hotels und setzten rechtzeitig einen Notruf ab.

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den Selbstmord des ebenfalls depressiven Nationalspielers Robert Enke griff Rafati auch den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger scharf an.

"Das kotzt mich an, wenn einer wie er sagt: Hand aufs Herz. Und lässt dann die Hände in der Hosentasche", sagte Rafati zur Rede Zwanzigers bei Enkes Trauerfeier 2009 in Hannover.

Nichtsdestotrotz will Rafati wieder auf den Platz zurück. Sein Traum ist ein Job als Schiedsrichter "in Asien, in arabischen Ländern, das interessiert mich unheimlich", sagte Rafati.

Auch einen Schiedsrichterposten in den USA würde er machen. Ein Comeback in Europa oder sogar Deutschland schloss der frühere FIFA-Schiedsrichter jedoch aus.

sport 1

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