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English Premier League 2012/2013

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Letterman:
Liverpool überrollt Arsenal

Martin Skrtel erzielte zwei Treffer für den FC Liverpool
(Copyright: getty)
Die Nationalspieler Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski sind mit dem FC Arsenal brutal aus allen Meisterträumen gerissen worden.

Das deutsche Trio geriet zum Auftakt des 25. Spieltags der Premier League beim FC Liverpool mit 1:5 (0:4) unter die Räder.

Am späten Nachmittag können Manchester City und der FC Chelsea die Londoner als Tabellenführer ablösen.

Liverpool meldete sich eindrucksvoll im Titelrennen zurück. Mit 50 Punkten liegen die Reds nur noch fünf Zähler hinter dem Team von Manager Arsene Wenger zurück.

Die Entscheidung an der Anfield Road fiel innerhalb von 18:25 Minuten: Die Reds überrollten die Gunners regelrecht und hätten statt 4:0 auch 6:0 führen können.

Nach dem Führungstreffer durch Martin Skrtel aus abseitsverdächtiger Position (1.) legte der Slowake mit einem Kopfballtor nach (10.).

Kapitän Steven Gerrard hatte jeweils die Flanke geschlagen.

Der in der Anfangsphase wie seine Teamkollegen völlig überforderte Per Mertesacker hatte dann Glück, dass Daniel Sturridge mit einem Lupfer das leere Tor verfehlte (12.) und Luis Suarez mit einem Distanzschuss den Pfosten traf (14.).

Vor dem 3:0 durch Raheem Sterling der Gastgeber vertändelte Mesut Özil den Ball (17.).

Beim vierten Treffer durch Sturridge trabte Mertesacker nur hinterher (20.). Es war bereits das 40. Tor für Liverpool in der ersten Halbzeit - zehn mehr als jedes andere Team.

Auch nach der denkwürdigen Anfangsphase wurde es für Arsenal nicht viel besser. Beim 5:0 durch Sterling kurz nach der Pause (52. ) ließ sich Mertesacker überlaufen.

Als Podolski nach einer Stunde eingewechselt wurde, war die vierte Saisonniederlage längst perfekt. Der verwandelte Foulelfmeter von Mikel Arteta (69.) änderte nichts mehr.

sport 1

Letterman:
Mertesacker: Rangelei im Training

Per Mertesacker kam von Werder Bremen zum FC Arsenal
(Copyright: getty)
Per Mertesacker ist im Training mit einem Mitspieler aneinandergeraten.

Der FC Arsenal bestätigte einen Bericht des "Telegraph" über eine Auseinandersetzung zwischen Mertesacker und seinem Teamkollegen Yaya Sanogo vor der Partie in Liverpool, spielte sie aber herunter.

Es sei ein Vorfall gewesen, wie er im Laufe einer Saison schon einmal vorkommen kann, so der Verein.

Der 21 Jahre alte Sanogo kam ohne eine Strafe durch den Verein davon.

Das blaue Auge, das der deutsche Nationalverteidiger während des Spiels trug, sei keine Folge der Auseinandersetzung gewesen, versichterte Mertesacker.

Dies habe er sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Torwart Wojciech Szczesny im Training zugezogen.

sport 1

Letterman:
16.02.2014
Podolski schießt Arsenal weiter
Der Sieg des FC Arsenal im Video

Der FC Arsenal hat im FA-Cup auch dank Lukas Podolski Revanche für die bittere Liga-Pleite gegen den FC Liverpool genommen. (FA Cup: Alle Ergebnisse)

Der deutsche Nationalspieler erzielte für die Gunners gegen den früheren Rekordmeister beim 2:1 (1:0) im Achtelfinale das zweite Tor.

Eine Woche nach der 1:5-Demütigung im Spitzenspiel der Premier League bei den Reds qualifizierte sich Arsenal damit für ein Heim-Viertelfinale gegen den FC Everton am 8. oder 9. März - das Endspiel im Wembleystadion am 17. Mai ist nur noch zwei Schritte entfernt. Arsenal hat den Pokal zuletzt 2005 gewonnen.

Im Viertelfinale treffen die "Gunners" auf Ligarivale FC Everton, während Titelverteidiger Wigan Athletic zu Manchester City reisen muss

.Podolski, wie seine Nationalmannschaftskollegen Per Mertesacker und Mesut Özil in der Startelf, traf in der 47. Minute aus kurzer Distanz nach präziser Vorlage von Alex Oxlade-Chamberlain mit einem Flachschuss.

Das 1:0 in der 17. Minute hatte Oxlade-Chamberlain selbst erzielt. Liverpool gelang nur noch der Anschluss durch einen verwandelten Foulelfmeter von Steven Gerrard (59.), den Podolski mit einem Foul an Luis Suarez verursacht hatte.

Arsenals Teammanager Arsene Wenger erklärte nach dem Spiel, er habe den früheren Bundesliga-Profi Tomas Rosicky für das Bayern-Spiel geschont.

Das Viertelfinale im Überblick:

Arsenal London - FC Everton

Manchester City - Wigan Athletic

Brighton/Hull City - Sunderland

Sheffield United - Sheffield Wednesday/Charlton

sport 1

Schwabenpfeil:
Das vielleicht schwerste Los für die Toffees. Schade! Aber in der Liga gabs bei Arsenal ein Unentschieden. Vielleicht ist ja was drin. Das Derby in Sheffield hätte natürlich auch was.


Letterman:
Babbel: Podolski war zu faul

Markus Babbel war als Trainer zuletzt in Hoffenheim tätig
(Copyright: getty)
Für den früheren Nationalspieler und England-Legionär Markus Babbel sind die Auftritte von Lukas Podolski in der Premier League eine Überraschung.

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel der "Gunners" in der Champions League am Mittwoch gegen Bayern München sagte Babbel: "Ich hätte ihm nicht zugetraut, dass er es in England packt", so der 41-Jährige im "Münchner Merkur" (Dienstag-Ausgabe).

Podolski habe früher zu wenig gearbeitet: "Ehrlich gesagt, fand ich ihn bei Bayern und Köln zu faul. Aber er hat sich entwickelt. Wenn er kommt, brennt es."

Babbel riet unterdessen Podolskis Teamkollegen Mesut Özil "an seiner Köperspannung zu arbeiten, das ist in England wichtig. Die Briten wollen immer volles Brett. Fußballerisch ist er natürlich grandios, keine Frage."

Lob zollte der Europameister von 1996 auch dem dritten deutschen Nationalspieler beim FC Arsenal.

Per Mertesacker erfahre "eine unglaubliche Wertschätzung, weil er sich in diesen Klub hineingekämpft hat. Seine Leistungen waren zuerst nicht das Gelbe vom Ei, er gab aber nie auf, das imponiert den Briten. Jetzt ist er Kapitän, sein Vertrag soll verlängert werden - Hut ab!"

Trotzdem traut der Ex-Münchner Babbel, der vier Jahre in England bei Liverpool und Blackburn gespielt hat, Arsenal im Duell mit den Bayern nicht viel zu.

Im Vergleich zum Vorjahr seien sie "nicht stärker, haben viele Verletzte. Wenn der FC Bayern konzentriert agiert, ist Arsenal kein Problem. Man sieht das auch in der Premier League: gegen die Großen bekam Arsenal oft auf den Sack."

Beim deutschen Fußball-Rekordmeister traut er indes Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Co. Großes zu.

"Die aktuellen Spieler können eine Ära prägen, ihre Namen werden noch in Jahrzehnten ehrfürchtig geflüstert. Noch heute sagen die Leute ja: 'Mensch, der Beckenbauer, der Maier, der Müller - das waren Zeiten!' So wird man mal von Lahm, Schweinsteiger, Müller, Alaba, Neuer und Kroos reden", sagte Babbel, seit seiner Entlassung 2012 in Hoffenheim ohne Job.

sport 1

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