Fußball allgemein > Fußball allgemein
Angebliche Gewalt in deutschen Stadien
badman:
Das neue war ja, dass Dresden möglicherweise ein Team stellt.
Letterman:
Urteil zu gewaltbereiten Fußballfans: Verdacht reicht für Stadtverbot
FCK-Ultras: Mitglied der "Generation Luzifer" scheitert mit KlageZur Großansicht
DPA
FCK-Ultras: Mitglied der "Generation Luzifer" scheitert mit Klage
Als gewaltbereit eingestufte Fußballfans müssen am Tag eines brisanten Spiels auch dann mit einem Stadtverbot rechnen, wenn sie bislang noch nicht wegen Straftaten verurteilt wurden. Das hat ein Gericht nun entschieden.
Hamburg - Er war als Ultra des 1. FC Kaiserslautern bekannt, gehörte der Gruppe "Generation Luzifer" an, schon mehrmals wurde gegen ihn ermittelt - aber bisher war der FCK-Fan noch nicht verurteilt. Dennoch hatte die Polizei von Kaiserslautern ihn im Oktober 2013 vor einem Spiel gegen den KSC daran gehindert, das Stadtgebiet zu betreten. Der Mann klagte - und verlor. Die Polizei handelte rechtens, wie nun das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße entschied.
...
Mehr auf: http://www.spiegel.de/sport/fussball/gewaltbereite-fussball-fans-verdacht-reicht-fuer-stadtverbot-a-984094.html
Letterman:
Polizei-Bilanz bei Auftakt positiv
Bei Fußballspielen sollen weniger Polizisten eingesetzt werden
(Copyright: getty)
Eine positive Bilanz hat die Polizei zum Auftakt ihres Pilot-Projekts beim Start der Bundesliga gezogen.
Trotz reduzierten Polizeiaufgebots sei es zu keinerlei außergewöhnlichen Vorfällen gekommen, so die Bilanz des vergangenen Wochenendes bei den beiden Begegnungen im Westen zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sowie dem 1. FC Köln und Hamburger SV.
Während es in Köln zu kleineren Auseinandersetzungen alkoholisierter Fans gekommen war, bei der eine leichte Verletzung registriert wurde, nahm die Polizei in Dortmund zehn Strafanzeigen auf.
Grund waren Körperverletzungen und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.
In der Phase des Abmarsches mussten die Einsatzkräfte zwei rivalisierende Fangruppen voneinander trennen.
Nordrhein-Westfalen hatte in der Diskussion um die Einsatzkosten der Bereitschaftspolizei bei Bundesliga-Spielen ein Pilot-Projekt beschlossen, nach dem an den ersten vier Spieltagen bei ausgewählten Partien weniger Polizisten zum Einsatz kommen.
sport 1
Letterman:
Minister will auf Ultras zugehen
NRW-Innenminister Ralf Jäger sucht den Dialog mit Ultras
(Copyright: imago)
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger hat sich in der Diskussion um Polizeieinsätze bei Fußballspielen und den Kampf der Ordnungshüter gegen Gewalt in deutschen Stadien eindeutig gegen englische Verhältnisse ausgesprochen.
"Ich möchte keine englischen Verhältnisse haben, wo es keine Stehplätze und keine Stimmung in den Stadien mehr gibt", sagte der SPD-Politiker in einem Interview mit dem Fachblatt "RevierSport".
"Wenn wir das bewahren wollen, dann müssen wir dahinkommen, dass wir die wenigen, die das ausnutzen und missbrauchen, isoliert bekommen. Denn Krawall und Auseinandersetzungen mit der Polizei haben nichts mit Fußball zu tun."
Der bekennende Fan des Drittligisten MSV Duisburg möchte vor allem auf die Ultragruppierungen, die zwar für die Stimmung in den Stadien sorgen, unter die sich aber auch immer wieder gewaltbereite Jugendliche mischen, zugehen.
"Ich glaube, dass das Verhältnis zwischen einem Innenminister und den Ultraorganisationen kompliziert ist, da wir das gleiche wollen aber unterschiedlich denken. Wir wollen großen Sport und Stimmung im Stadion. Mein Ziel ist es, dass wir zu einem neuen Vertrauensverhältnis kommen", sagte Jäger.
"Ich möchte auf der einen Seite begeisterte Fans haben. Auf der anderen Seite muss der Stadionbesuch aber auch sicher sein. Und ich sehe immer wieder, dass da ein paar Störer in der Masse der Kurven untergetaucht sind und es der Polizei, den Vereinen und den Fangruppen nicht gelungen ist, diese mit allen Beteiligten gemeinsam zu isolieren. Deshalb ist mein Vorstoß auch ein Angebot an die friedlichen Fußballfans: Lasst es uns gemeinsam hinbekommen, die Chaoten, die unseren schönen Sport kaputt machen, aus den Kurven zu verbannen", so der 53-Jährige.
Jäger hatte im Sommer ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, nach dem an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen weniger Polizisten bei den Bundesliga-Partien ohne besonderes Sicherheitsrisiko eingesetzt werden.
Mit den Erkenntnissen vom ersten Spieltag vom vergangenen Wochenende zeigt sich der Politiker zufrieden: "Ich freue mich, dass die Fans diese Initiative in der Tat angenommen und auch in die Kurven kommuniziert haben. In dem Zeitraum des Pilotprojektes liegen 56 Begegnungen. Wir werden jetzt bis Ende September die Entwicklung ganz genau beobachten, das ordentlich auswerten und schließlich entscheiden, wie wir weiter verfahren."
sport 1
Joe Hill:
Nicht von mir, aber genial:
--- Zitat ---Neue Dimension der Gewalt auf der Wiesn
Das erste Wochenende des Münchner Oktoberfestes wurde von gewalttätigen Ausschreitungen einiger sogenannter „Trinker“ überschattet. 714 Verletzte sind die traurige Bilanz nach nur zwei Spieltagen auf der Theresienwiese, das sind 30% mehr als im vergangenen Jahr. Schon jetzt werden Stimmen laut, die einen härteren Umgang mit den Chaoten fordern. So sind die Personalisierung der Eintrittskarten zu den Festzelten, ein Stehverbot auf den Bierbänken sowie ein geländeweites Alkoholverbot im Gespräch. Zudem sollen sich wiederholt als Alkoholiker aufgefallene Einzeltäter während des Oktoberfestes nicht mehr im Großraum München aufhalten dürfen. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigesellschaft, Rainer Wendt, fordert, die Wiesnwirte in Zukunft an den Kosten für die auf dem Oktoberfest entstehenden Polizeieinsätze zu beteiligen. „Es kann nicht sein, dass unsere Beamten Tag ein Tag aus den Kopf hinhalten müssen, während der Schottenhammel Millionengewinne schäffelt.“ Zudem fordert er die Einführung eines bundesweiten Festzeltverbotes für auffällig gewordene Trinker: „Es ist eine Farce für einen Rechtsstaat, dass diese Chaoten einen Tag später wieder ins Zelt kommen können als wäre nichts gewesen, während beispielsweise bei einem Fußballspiel pauschal unschuldige Bürger auf Verdacht mit jahrelangen, bundesweiten Stadionverboten belegt werden.“ Ebenso ein Dorn im Auge sind Wendt die Maßkrüge: "Diese Dinger werden bis zu 2,5 Kilo schwer. Es kann nicht sein, dass die Besucher in einer Menschenmenge auf so engem Raum einer solchen Gefahr ausgesetzt werden. Durch das sogenannte "Maßkrugaufsetzen" werden deutlich mehr Menschen verletzt als beispielsweise durch Pyrotechnik in Fußballstadien." Stattdessen soll das - zukünftig alkoholfreie - Bier von nun an in Pappbechern ausgeschenkt werden. In die selbe Kerbe schlägt die bayerische Staatsregierung: „Sollte die Welle der Gewalt andauern, müsse ergebnisoffen über einen Ausschluss der Öffentlichkeit vom Oktoberfest debattiert werden,“ so Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Um solche Auswüchse wie am vergangenen Wochenende künftig zu vermeiden, schickt das bayerische Innenministerium ab Montag 10000 ihrer martialisch auftretenden, schwarz-uniformierten und vermummten Kräfte des bayerischen Unterstützungskommandos in voller Kampfmontur auf die Theresienwiese, um den friedlichen Ablauf des Familienfestes zu gewährleisten. Die Wiesn-Besucher sollen sich davon nicht abschrecken lassen, so Herrmann, denn „wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“. Kollateralschäden ließen sich aber bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung nie gänzlich ausschließen.
Zeitgleich gab es beim Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach genau einen Verletzten zu beklagen. Die Polizei ist mit der Bilanz zufrieden und betont, dass es bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung immer wieder zu kleineren Verletzungen kommen kann. Als Präventivmaßnahme werden 60 der anwesenden Kölner Fans in den kommenden Tagen mit einem dreijährigen, bundesweiten Stadionverbot rechnen müssen.
(dpa/sid/Polizeistatistik)
--- Ende Zitat ---
http://www.loewenfreun.de/index.php?page=Thread&threadID=1166&pageNo=3&s=05294df68cabe07646cebc0b445f8f5de7221fde
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln