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5. Spieltag - Nordost (13/14)

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galle:

--- Zitat von: jediefe am 05. September 2013, 00:32:40 ---Is ja keiner weiter da, der in der Lage wäre, den Verein qualifiziert zu führen. Das ist das Problem.

--- Ende Zitat ---

Mir ist nahegelegt worden, mich nicht weiter zu den Problemen vor meiner Haustür zu äussern (hat sicher was mit meinen favorisierten Vereinsfarben zu tun). Dem komme ich natürlich nach ;)

Was nützt ein Leitbild, wenn es doch kein sichtbares Konzept über einen längeren Zeitraum gibt?

s.c.n.r.  [winkk]

jediefe:
Wo? In unserem Spießerforum? :-D

Matti:

--- Zitat von: Blau-Weiß am 03. September 2013, 01:23:44 ---Die erste Halbzeit war noch durchwachsen. Nach dem Wechsel hat mir dann sehr gefallen, was unsere Jungs geliefert haben. Hervorheben möchte ich Beck, Tischer, Hammann, Bärje, Sowislo und Fuchs. Auch Puttkammer scheint sich langsam zu akklimatisieren.

Beim Spiel war ich diesmal mit sechs Kumpels und meinem Vater. Beim Überqueren der Straße zwischen Heinz-Krügel-Stadion und Bierstand konnte ich meinen Papa nur mit knapper Not rüber auf den Bordstein zerren, bevor ein plötzlich blaulichtbewährter Bullen-Bus, mit allem, was die Kiste hergab, an uns vorbeirauschte.
Der Auftritt der behelmten Freunde blieb aus unserer Gruppe natürlich nicht unbeantwortet, so bekundeten wir gestenreich unseren Protest. Aus dem Partybus wurde dies mit gestreckten Stinkefingern und "Fotze"-Rufen beantwortet. Dabei sollte es vorerst bleiben, so ließ man sich davon nicht den Spaß verderben.
Weil mein alter Herr noch einen Besuch beim kurze Zeit später beginnenden Spiel des SCM geplant hatte, zogen wir gemeinschaftlich noch ein paar Bierchen auf den hoch verdienten Heimsieg weg, lieferten anschließend Vater vor der Bördelandhalle ab und traten unseren Heimweg an.
An der Käseglocke angekommen, fuhr gerade die 15 mit dem letzten großen Pulk der Club-Fans ab und wir beschlossen, die nächste Haltestelle der 4 aufzusuchen, um so zurück nach Stadtfeld zu gelangen.
Beim Vorübergehen an einem Pulk von Polizei-Fahrzeugen flogen plötzlich die Türen der Bullis auf, ca 30 Behelmte stürmten auf uns zu und trennten uns. Sieben Bullen stürzten sich auf einen meiner Freunde, rangen ihn zu Boden und schlugen ihm mittels Schlagstöcken Gesicht und Rücken blutig.
Empört verlangten wir vom offensichtlichen Chef der Schlägertruppe, der sich nach langem und ausdauerndem Nachhaken als Kommissar Lange vorstellte, eine Erklärung für die Gewalt, die unserem Genossen angetan wurde. Dieser setzte sein widerlichstes Lächeln auf und verkündete, so etwas sollten wir doch wohl kennen, würden wir doch sicherlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf gegnerische Fans einschlagen.
Da wir uns mit dieser Erklärung nur schwerlich zufriedengeben konnten und unsererseits fotografierten und filmten, was die Handys hergaben, belegte man uns, nach Aufnahme unserer Personalien, mit einem Platzverbot. Diesem leisteten wir erzwungener Maßen Folge, entfernten uns auf etwa 50, 60 Meter und warteten dort darauf, unseren arg lädierten Kumpel nach Ende der erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder in unsere Mitte nehmen zu können.
Dies gelang nicht, da sich die Bullen, nachdem eintreffende Sanitäter ihr Werk getan hatten, unseres Freundes bemächtigten und mit diesem verschwanden.
Zu Fuß nahmen wir die Verfolgung auf und sahen, dass sich auf Höhe Heumarkt die Kolonne der Fahrzeuge trennte. Zwei verblieben dort, während der Rest in Richtung Innenstadt weiterfuhr. Wir begaben uns also zum am Heumarkt zurückgebliebenem Rest der Staffel, um in Erfahrung zu bringen, wohin man unseren Feund verbracht hatte. Trotz weiterer hitziger Diskussionen war aus dem plumpen Pack aber keine weitere Antwort als "auf die Wache" herauszubekommen.
Wir beschlossen, unter lautem Protest unserer Freunde und Helfer, deren Kennzeichen zu fotografieren. Das Unterfangen gelang, woraufhin sich der voll besetzte Bus leerte und die wütenden Beamten sich schnaubend zu uns begaben. Unser Kumpel, mit dem Foto des Bullen-Kennzeichens auf seinem Handy, nahm die Beine in die Hand, während wir Übrigen die anstürmenden Reste der Schlägertruppe auf vielfältige Art und Weise an uns banden.
Im Anschluss an diese Auseinandersetzung traten wir schließlich den Heimweg an und sichteten, nach der Wiedervereinigung mit unserem eben geflohenem Genossen, das Bildmaterial. Gegen 20 Uhr erreichte uns dann der Anruf unseres entführten Freundes, der nun endlich aus der Wache am Hasselbachplatz entlassen wurde. Natürlich nicht, ohne zuvor wegen Beamtenbeleidigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt worden zu sein.
Nachdem wir nun endlich wieder alle beisammen waren, wurde das weitere Vorgehen diskutiert.

Heute wurde ein Anwalt eingeschaltet, die Verletzungen unseres Freundes wurden von dessen Hausarzt dokumentiert.
Anzeige wird unsererseits natürlich erhoben werden. Wegen welcher und wievieler Straftatbestände wird noch mit dem Anwalt zu beraten sein.
Schade, dass ein so schöner Tag so traurig enden musste.

A.C.A.B.



--- Ende Zitat ---
Dreckspack.....

viel Erfolg bei der Anzeige!

gera:

--- Zitat von: jediefe am 05. September 2013, 09:55:43 ---Wo? In unserem Spießerforum? :-D

--- Ende Zitat ---
jo, und das von einem hauptleitbild höchstpersönlich.  [nik] dazu auf eine art und weise, dass nur noch das bleibt. 

Blau-Weiß:

--- Zitat von: galle am 05. September 2013, 09:38:36 ---Nachspiel Lok vs. BAK
http://www.lok-leipzig.com/de/info/aktuell/news/2013-09-04-pm-bak-spiel.html

--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Fußball | Regionalliga
Teilerfolg für Lok Leipzig

Im Streit zwischen Lok Leipzig und dem Berliner AK hat der Fußball-Regionalligist aus Sachsen einen Teilerfolg errungen.

Rassismusvorwürfe weiter offen

Das Landgericht Leipzig untersagte dem BAK die Behauptung, beim Spiel am 1. September 2013 sei es im VIP-Raum zu rassistischen Beleidigungen gekommen. Außerdem darf der BAK auch nicht mehr von körperlichen Übergriffen auf Vereinsmitglieder und Angehörige von Spielern sprechen. Weiter behaupten darf der Hauptstadtklub dagegen, dass es rassistische Beleidigungen auf der Haupttribüne gegeben haben soll. Hierauf besteht kein Unterlassungsanspruch.

Die Berliner interpretierten den Beschluss am Montagabend in einer Pressemitteilung dahingehend, dass das Gericht die Rassismusvorwürfe bestätigt habe. Diese Darstellung wurde von der Lok-Vereinsführung zurückgewiesen. Sie sprach von "Unwahrheiten". Rassistische Beleidigungen seien eben nicht bestätigt worden. Gerichtssprecherin Christiane Fernstedt sagte der Agentur SID: "Es liegen konkrete Verdachtsmomente im Bereich der Haupttribüne vor, aber dass es diese Beleidigungen tatsächlich gegeben hat, ist nach Überzeugung des Gerichts nicht bewiesen." Zugleich erklärte das Gericht, dass "der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung überwiegend begründet ist".

...
--- Ende Zitat ---

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