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Bremer Senat bittet DFL zur Kasse
Matti:
--- Zitat von: Tara am 22. Juli 2014, 16:35:28 ---Bremen wird der nächste Absteiger der Liga. Könnte ich drauf wetten.
--- Ende Zitat ---
das hat aber mit dem Vorstoß hier nichts zu tun
Letterman:
Bremen: Länderspiel wohl verlegt
Eigentlich sollte das Spiel gegen Gibraltar in Bremen stattfinden
(Copyright: getty)
Der DFB hat offenbar auf die umstrittene Gesetztes-Offensive der Bremer Landesregierung reagiert und der Hansestadt bis auf Weiteres die Länderspiele entzogen. Das berichtete die "Bild".
Dies sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Verband und der Geschäftsführung des Bundesligisten Werder Bremen.
"Wir können die Reaktion des DFB nachvollziehen", sagte Werder-Manager Thomas Eichin der "Bild" (Donnerstags-Ausgabe).
Das DFB-Präsidium tagt am Freitag in Frankfurt/Main.
Damit braucht der DFB für das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar am 14. November einen neuen Austragungsort.
Die Bremer Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen im Weserstadion trotz massiver Kritik aus Politik und Sport zu beteiligen.
Ligapräsident Reinhard Rauball hatte umgehend angekündigt, beim DFB deshalb einen Länderspielentzug zu beantragen.
"Es kann nicht sein, dass wir Bremen etwas Gutes tun und im Umkehrschluss fürchten müssen, dass wir für bestimmte Kosten von dort aus in Anspruch genommen werden", sagte er. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sicherte Rauball seine Unterstützung zu. "Ich kann den Standpunkt der Liga absolut nachvollziehen und liege auch voll auf einer Linie mit Reinhard Rauball, was den Antrag betrifft, kein Länderspiel mehr nach Bremen zu vergeben", sagte der DFB-Chef.
sport 1
Letterman:
Kein Rückhalt für Bremer Vorschlag
Die DFL soll künftig Polizeieinsätze in Bremen mitbezahlen
(Copyright: getty)
Die Gesetzes-Offensive der Bremer Landesregierung, künftig den Profi-Fußball für Polizeieinsätze zur Kasse zu bitten, findet in anderen Bundesländern keinen Anklang - auch auf Bundesebene hagelt es Kritik.
"Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist auch im Rahmen von Fußballspielen und selbst bei knappen öffentlichen Kassen Aufgabe des Staates", sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer.
Zudem können "man die Gewalt bei Fußballspielen sicherlich nicht mit dem kurzsichtigen Stopfen möglicher Haushaltslöcher eindämmen".
Aus Hessen sagte Innenminister Peter Beuth: "Das hessische Innenministerium lehnt den Vorstoß aus Bremen ab. Wir planen auch nicht eine solche Initiative".
Auch das Innenministerium Nordrhein-Westfalens ließ ausrichten: Das ist nicht geplant.
Die Bremer Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze im Weserstadion trotz massiver Kritik aus Politik und Sport zu beteiligen.
Selbst Bundesinnenminister Thomas de Maiziere sprach sich zuletzt vehement gegen eine Kostenübernahme für Veranstalter bei Polizei-Großeinsätzen aus.
"Die Polizei ist Garant für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Diesen verfassungsrechtlichen Auftrag übt sie auch beim Einsatz anlässlich von Großveranstaltungen mit besonderem Risiko aus", schrieb das hessische IM.
Es verbiete "sich eine Kostenrechnung, denn die Polizei wird grundsätzlich für die Allgemeinheit tätig und nicht für Vereine bzw. Fußballverbände."
Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, meinte: "Die Vereine zur Kasse zu bitten ist keine Lösung und entspricht auch nicht der verfassungsrechtlichen Grundlage."
NRW verfolge eine andere Linie, "die Vereine sollten in den Stadien den Ordnungsdienst verstärken. Außerhalb der Stadien sollte dann aber die Polizei ihrer Hoheitsaufgabe nachkommen und die Sicherheit in der Öffentlichkeit gewährleisten", sagte er: "Zudem ist es auch schwer, die Grenzen zu ziehen, wenn man nur Sport- bzw. Fußballvereinen die Kosten von Polizeieinsätzen aufdrückt, aber die Schützenfeste oder Rockkonzerte außer Acht lässt."
sport 1
Letterman:
Bremen: DOSB droht Konsequenzen an
Das Länderspiel gegen Gibraltar wird Bremen vermutlich entzogen
(Copyright: getty)
Nach dem scharf kritisierten Bremer Gesetzes-Vorstoß gegen die DFL hat auch der DOSB Konsequenzen angekündigt.
"Auch wir werden zu überlegen haben, welche Konsequenzen das auf die Zusammenarbeit mit dem Bundesland Bremen hat", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Mittwoch:
"Auch wenn es sich jetzt auf den Fußball konzentriert - würde ich dort, wo wir die Chance haben, Bremen zu meiden, ganz konsequent diesen Weg gehen und sagen, es macht an dieser Stelle eben keinen Sinn."
Die Bremer Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, die DFL noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze im Weserstadion trotz massiver Kritik aus Politik und Sport zu beteiligen.
"Ich sehe das als einen Angriff auf den gesamten Sport", sagte Hörmann: "Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis auch bei anderen Sportveranstaltungen die Frage gestellt wird."
Den wahrscheinlichen Länderspielentzug durch den DFB halte er "für die richtige Antwort und den Weg, den man in solchen Fällen beschreiten muss", sagte der DOSB-Präsident:
"Wer dem Sport schadet - und das passiert an dieser Stelle - der kann nicht noch mit besonderen Begünstigungen oder Ereignissen zusätzlich entlohnt werden."
sport 1
Matti:
sieht offenbar nach nem Eigentor aus
am Ende wirds wohl so aussehen: keine Beteiligung, reihenweise Kritik an den Herren und dazu das Länderspiel wech
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