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Hamburg oder Berlin 2024?
Letterman:
Nach der DOSB-Empfehlung für Hamburg als deutscher Olympia-Bewerber für 2024 nimmt das Rennen um den möglichen Austragungsort der Segelwettbewerbe an Fahrt auf.
Dabei rechnet sich neben den Favoriten Kiel und Lübeck-Travemünde auch Rostock weiterhin Chancen aus. "Die Entscheidung für Hamburg ist für uns alle Chance und Herausforderung zugleich", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innen- und Sportminister Lorenz Caffier (CDU) bei NDR.de und sicherte der Hansestadt die volle Unterstützung zu.
Rostock war mit dem Revier vor Warnemünde ursprünglich Bestandteil der Berliner Olympiabewerbung. Doch auch zu Spielen in Norddeutschland könnte die Stadt an der Ostsee ihren Beitrag leisten.
"Wir wollen und wir können Olympia", sagte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) nach der Empfehlung des DOSB-Präsidiums, deren Bestätigung am kommenden Samstag in der Frankfurter Paulskirche nur noch als Formalie gilt.
"Nun heißt es volle Kraft voraus", kündigte auch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe in den Lübecker Nachrichten an: "Wir haben noch einiges im Köcher."
Punkten wollen die Schleswig-Holsteiner mit einem Konzept der wirtschaftlichen Vernunft, "ohne Millionen oder gar Milliarden auszugeben, denn wir haben bereits die notwendige Infrastruktur".
Bei den Olympischen Spielen 1972 in München hatte sich Kiel durchgesetzt, und auch diesmal ist die Fördestadt, die den Olympiastützpunkt der deutschen Segler beheimatet, optimistisch.
"Jetzt ist Kiel umso mehr Feuer und Flamme, die olympischen Segelwettbewerbe an die Förde zu holen", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer den Kieler Nachrichten: "Wir haben das beste Segelrevier und die besten Bedingungen."
sport 1
pfuetze:
--- Zitat von: Letterman am 17. März 2015, 10:17:20 ---
Rostock war mit dem Revier vor Warnemünde ursprünglich Bestandteil der Berliner Olympiabewerbung. Doch auch zu Spielen in Norddeutschland könnte die Stadt an der Ostsee ihren Beitrag leisten.
"Wir wollen und wir können Olympia", sagte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) nach der Empfehlung des DOSB-Präsidiums, deren Bestätigung am kommenden Samstag in der Frankfurter Paulskirche nur noch als Formalie gilt.
--- Ende Zitat ---
Rostock hat zwei große Vorteile und zwei relevante Nachteile.
Die Vorteile: Das Segelrevier liegt direkt vor der Küste Warnemündes und die Zuschauer hätten vom Strand aus den besten Überblick. Das ist in Lübeck und Kiel so nicht möglich. Dann steht das olympische Dorf schon, da es damals trotz gescheiterter Olympiabewerbung fertig gebaut wurde. Nennt sich heute Yachthafenresidenz Hohe Düne.
Die Nachteile: Die DOSB scheint es nicht ansatzweise zu interessieren, was schon vorhanden ist und was nicht. Anders ist die Empfehlung für Hamburg nicht zu erklären. Aber der größte und alles entscheidende Nachteil ist, Ich will diesen Scheiß hier nicht [modz]
Louis98:
Fleissig trainieren und Du segelst mit. Ist das kein Anreiz? ;)
pfuetze:
--- Zitat von: Louis98 am 17. März 2015, 11:33:56 ---Fleissig trainieren und Du segelst mit. Ist das kein Anreiz? ;)
--- Ende Zitat ---
Der einzige Anreiz wäre, mit einer Yacht mal so quer durch ein Regattafeld durchzupflügen. Das hätte was [prolll]
Aber mal im Ernst, nichts gegen Segelwettkämpfe, aber bitte nicht diese Pseudoscheiße "Olympischer Gedanke, mutiert zur Geldbeschaffungsmaschine für das IOC und deren Bonzen in der obersten Reihe)!
Ich möchte gerne das Bier trinken was ich mag, und nicht das, was das IOC in der Bannmeile rund um Rostock dann vorschreibt.
Tara:
Dann dürfte man konsequenter Weise auch nicht mehr zur Geldbeschaffungsmaschine Fussball gehen. Oder?
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