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Hamburg oder Berlin 2024?
Matti:
--- Zitat von: Imho am 27. Juli 2015, 22:21:40 ---
--- Zitat von: Statistiker am 23. Juni 2015, 10:14:29 ---Die Bewerbung von Top-Favorit Boston steht angeblich vor dem Aus. Dafür wollen die USA wieder einmal Los Angeles ins Rennen schicken.
http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/neue-konkurrenz-fuer-hamburger-olympia-bewerbung-13662474.html
--- Ende Zitat ---
Das Aus ist wohl besiegelt...
http://www.sueddeutsche.de/sport/spiele-boston-zieht-olympia-bewerbung-zurueck-1.2585029
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---.....Zuvor hatte Bostons Bürgermeister Martin Walsh auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bereits angekündigt, er werde eine geforderte Garantieerklärung zur Übernahme der Kosten nicht unterschreiben. "Wenn diese Unterschrift am heutigen Tag gefordert wird, um weiterzumachen, dann wird Boston die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele nicht weiterverfolgen", sagte Walsh: "Ich werde nichts unterschreiben, wodurch das Geld der Steuerzahler für die Kosten der Olympischen Spiele benutzt werden kann.".....
--- Ende Zitat ---
sympathisch....
Letterman:
Auch Paris reicht offiziell Bewerbung für Olympia 2024 ein
http://www.sport1.de/olympia/2015/09/auch-paris-reicht-offiziell-bewerbung-fuer-olympia-2024-ein
MundM:
Und in HH sammeln sie grad Unterschriften gegen Olympia - bisher sind es 10.000.
Letterman:
Hamburg: Olympia-Kritiker scheitern mit Unterschriftensammlung
http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-bewerbung-hamburg-kritiker-scheitern-mit-unterschriftensammlung-a-1054699.html
Reggaeboy:
7,4 Milliarden! Das soll Olympia in Hamburg kosten
Hamburgs Olympia-Planer haben für die Austragung der Olympischen Spiele 2024 Kosten für die Steuerzahler in Höhe von 7,4 Milliarden Euro veranschlagt. Dies geht aus dem "Finanzreport für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg 2024" hervor, den Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstagvormittag der Öffentlichkeit vorstellte. Oberstes Ziel sei es, so Scholz genau 52 Tage vor dem Referendum, keine neuen Schulden zu machen.
Hamburgs Olympia-Planer haben für die Austragung der Olympischen Spiele 2024 Kosten für die Steuerzahler in Höhe von 7,4 Milliarden Euro veranschlagt. Dies geht aus dem "Finanzreport für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg 2024" hervor, den Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstagvormittag der Öffentlichkeit vorstellte. Oberstes Ziel sei es, so Scholz genau 52 Tage vor dem Referendum, keine neuen Schulden zu machen.
Insgesamt sollen die Ausgaben für das Mammut-Sportprojekt bei 11,217 Milliarden Euro liegen. Dem gegenüber sieht das vorliegende Konzept erwartete Erlöse in Höhe von 3,814 Milliarden Euro vor, demnach würden für die Steuerzahler Kosten von 7,403 Milliarden Euro übrig bleiben.
"Dieses ist die am besten durchgerechnete Bewerbung, nicht nur in Deutschland, ever. Das ist eine große Leistung", sagte der SPD-Politiker Scholz. Bei der Erstellung des Konzepts seien fast 700 Einzelteile des Gesamtprojekts inklusive Inflations- und Risikozuschlag durchgerechnet worden. Man werde die errechnete Summe "eher unterschreiten als übertreffen".
Von den Gesamtkosten soll der Bund, so Scholz, 6,2 Milliarden Euro schultern. Die Stadt Hamburg übernehme die übrigen 1,2 Milliarden Euro für die Austragung der Spiele. "Die Finanzkraft der Stadt Hamburg wird nicht überfordert", betonte Scholz.
Zum Vergleich: Die britische Regierung hatte für die Olympischen Spiele 2012 in London rund neun Milliarden Euro ausgegeben. Die Kampagne von London gilt als großes Vorbild der Hamburger Bewerbung.
Entscheidung fällt 2017
Neben Hamburg kandidieren Los Angeles, Paris, Rom und Budapest für die Ausrichtung des größten Multisport-Ereignisses der Welt. Die offiziellen Bewerbungsunterlagen und Garantieerklärungen müssen bis zum 8. Januar 2016 beim IOC eingereicht werden, die Entscheidung fällt im September 2017 in Lima (Peru).
Das Referendum am 29. November ist die letzte Hürde für die deutsche Olympia-Bewerbung mit Hamburg. In der Hansestadt muss eine einfache Mehrheit für die Austragung der Spiele her, zudem müssen 20 Prozent aller Wahlberechtigten mit Ja stimmen - in Hamburg sind das etwa 260.000 von 1,3 Millionen Wahlberechtigten.
Werden die Zahlen nicht erreicht, muss der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die bereits eingereichte Bewerbung zurückziehen. Zuletzt war die Kampagne Münchens für die Winterspiele 2022 am Referendum gescheitert.
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