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Primera Division 2014/15

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Letterman:
Hammer in Spanien: Nach Barca bekommen offenbar auch Real Madrid und Atletico eine Transfersperre aufgebrummt. Beide Klubs sollen gegen Schutzbestimmungen verstoßen haben.

In Spanien kündigt sich ein Hammer an: Nach dem FC Barcelona werden offenbar auch Real Madrid und Stadtrivale Atletico Madrid mit einer Transfersperre belegt. Das berichten die Radiosender Cadena SER im Programm "El Larguero" und Cadena Cope in der Sendung El partido de las 12.

Demnach dürften Real und Atletico in den kommenden zwei Transferperioden (Sommer 2015 und Winter 2015/16) keine Spieler verpflichten.

Grund für die Sperre seien wie bei Barcelona Verstößen gegen die Wechselbestimmungen bei Minderjährigen. Die Katalanen dürfen erst im kommenden Winter wieder neue Spieler holen. Nicht betroffen sind dabei jeweils verliehene Spieler, die zum Verein zurückkehren.

Was wusste Real Madrid?

Während Atletico erklärt, es habe noch keine Benachrichtigung durch die FIFA gegeben, besteht zumindest der Verdacht, die Verantwortlichen bei Real seien vorab über die drohende Sperre informiert gewesen.

Deshalb sollen die "Königlichen" vorab auf dem Transfermarkt Druck gemacht und die Wechsel von Lucas Silva, Danilo, Martin Odegaard und Marco Asensio bereits unter Dach und Fach gebracht haben.

Silva und Odegaard kamen im Winter, Danilo (für 31,5 Millionen Euro vom FC Porto) und Asensio (für 3,5 Millionen von RCD Mallorca) stehen als Sommer-Neuzugänge bereits fest.

Außerdem soll Real mit Hochdruck daran arbeiten, auch noch Keeper David de Gea von Manchester United zu verpflichten.

Getafes Präsident bringt Villarreal ins Spiel

Getafes Präsident Angel Torres hatte bereits im November den Verdacht geäußert, die FIFA werde nach Barca weitere spanische Klubs bestrafen.

Er spekulierte bei Cadena Ser außerdem, dass es auch Villarreal erwischen könnte.

sport 1

Letterman:
Für Carlo Ancelotti wird das Heimspiel gegen den FC Getafe (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) wohl sein letztes als Trainer von Real Madrid sein. Das berichten spanische Medien übereinstimmend.

Reals Präsident Florentino Perez habe sich am späten Freitagabend mit Ancelottis Berater Ernesto Bronzetti getroffen und ihm mitgeteilt, der Verein werde sich von Ancelotti trennen, schreibt As. Offiziell ist die Entscheidung jedoch noch nicht.

Der Italiener, der noch einen Vertrag bis 2016, habe die mit Enttäuschung reagiert, berichtet die Marca. Er erwarte, dass ihm Perez die endgültige Entscheidung im Verlauf des Samstags oder Sonntags mitteilen werde.

Ancelotti übernahm die Madrilenen im Jahr 2013 als Coach und gewann 2014 mit Real den spanischen Pokal und die Champions League.

Als heißester Kandidat auf seine Nachfolge wird Rafael Benitez gehandelt. Der gebürtige Madrilenen gewann 2002 und 2004 mit dem FC Valencia die spanische Meisterschaft und holte 2005 mit dem FC Liverpool die Champions League.

Perez soll aber Vorbehalte gegenüber Benitez haben, auch Jürgen Klopp entspricht angeblich nicht zu 100 Prozent dem Ideal des mächtigen Real-Chefs.

sport 1

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