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VFL Wolfsburg
Letterman:
Millionen-Strafe für VfL-Sponsor
Wegen der Verquickung ihres Engagements beim VfL Wolfsburg mit Konzerngeschäften muss die Volkswagen AG Bußgelder in einer Gesamthöhe von zwei Millionen Euro zahlen.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Demnach hat das Unternehmen, das Alleingesellschafter der Wolfsburger Fußball-GmbH ist, den Richterspruch zur Vermeidung von Unruhe im Bereich der Profis akzeptiert.
Das Gericht sah als erwiesen, dass der Konzern 2009 die Fortführung eines Dienstleistungsvertrages mit einem Fachunternehmen für Computersysteme von einem millionenschweren Sponsoring der Partnerfirma bei Wolfsburgs Fußballern abhängig gemacht hat.
Trotz letztlich ergebnisloser Gespräche über das Sponsoring hielt das Gericht die Vorgehensweise des VfL-Gesellschafters durch zwei seiner Manager für strafwürdig.
Der Konzern habe zudem seine Aufsichtspflicht zur Verhinderung derartiger Vorgänge verletzt. Für beide Sachverhalte erging ein Urteil über ein Bußgeld von jeweils einer Million Euro.
Nach dem heutigen Recht hätte Volkswagen ein Bußgeld von bis zu 20 Millionen Euro gedroht.
"Volkswagen ist weiterhin der Überzeugung, sich im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt zu haben. Wir haben uns jedoch entschlossen, gegen den Bescheid, der uns allerdings noch nicht vorliegt, kein Rechtsmittel einzulegen. Dadurch soll ein jahrelanges Gerichtsverfahren vermieden werden, das viele Ressourcen im Unternehmen binden und immer wieder Unruhe in den Konzern und den VfL Wolfsburg bringen würde", teilte der Konzern in einer Stellungnahme mit: "Zudem wurden rein vorsorglich auch eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, die helfen, vergleichbare Situationen zu vermeiden. Auch in Zukunft können Unternehmen, die gleichzeitig Lieferanten von uns sind, Sponsoring-Verträge mit dem VfL Wolfsburg abschließen. Ein solches generelles Verbot stand ohnehin nie zur Diskussion."
Die Strafverfahren gegen die zwei Volkswagen-Manager und drei Mitarbeiter der anderen Firma stellte das Gericht gegen Auflagen ein. Die Zahlung der Auflagen für seine beiden Führungskräfte von 100.000 und 200.000 Euro übernahm der Automobil-Hersteller.
sport 1
Letterman:
VfL: Ärger wegen Teenie-Transfer
Angesichts des bevorstehenden Wechsels eines 13 Jahre alten Jugendspielers hat der Zweitligist FC St. Pauli das Transfergebaren des Bundesligisten VfL Wolfsburg kritisiert.
"Dass ein Spieler unseren Verein verlassen möchte, ist völlig legitim. Hier wird aber ein 13-jähriger Junge in einer wichtigen Entwicklungsphase aus seinem gewohnten familiären und sozialen Umfeld gerissen, um in Wolfsburg unter vermeintlich besseren Bedingungen Fußball spielen und zur Schule gehen zu können", sagte Joachim Philipkowski, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim FC St. Pauli.
Sidnei Djalo gilt in Hamburg als großes Talent und wird im Januar nach Wolfsburg wechseln. Der Transfer hatte zuletzt hohe Wellen geschlagen, Wölfe-Manager Klaus Allofs bezeichnete die Verpflichtung in der "Bild"-Zeitung als "durchaus außergewöhnlich. Wir haben ihn aber nicht losgeeist oder aus der Verwurzelung gerissen. Die Eltern sind froh über die Chance - und wollen sie unbedingt."
Bereits vor zwei Jahren hatte ein "Kindertransfer" zwischen St. Pauli und Wolfsburg für Aufsehen gesorgt. Damals war Alexander Laukart nach einem halben Jahr nach Hamburg zurückgekehrt, "da die Trennung von der Familie anscheinend doch problematischer war als erwartet", sagte St. Paulis Sportdirektor Rachid Azzouzi.
sport 1
Letterman:
UEFA-Untersuchung: "Wölfe" gelassen
Der Aufsichtsratsvorsitzende Francisco Garcia Sanz vom VfL Wolfsburg sieht der Untersuchung durch die UEFA gelassen entgegen.
"Die müssen das tun, gerade bei der Konstellation, die wir mit dem VW-Konzern haben. Wir wussten, dass sie nochmal nachhaken werden, aber wir sind da ganz relaxt", sagte Garcia Sanz dem NDR.
Am Freitag war bekannt geworden, dass die UEFA die Niedersachsen zur Offenlegung der Bilanzen aufgefordert hatte. Der Verband will untersuchen, ob die 100-prozentige Tochter des Volkswagen-Konzerns die Regularien des Financial Fair Play einhält.
Ähnlich wie Sanz hatte auch schon VfL-Manager Klaus Allofs am Samstag reagiert.
"Es ist klar, dass man sich unser Modell anschaut, es muss erklärt werden", sagte Allofs, Konsequenzen erwarte er nicht: "Ich sehe da keine Probleme auf uns zukommen."
Laut des Financial Fair Play dürfen Vereine nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen, um am Europapokal teilnehmen zu dürfen.
Neben Wolfsburg sind auch Sparta Prag, Hull City, Olympique Lyon, Panathinaikos Athen und Ruch Chorzow bis Februar zum Nachweis ihrer Wirtschaftlichkeit aufgefordert worden.
sport 1
AcPauer:
http://www.bild.de/sport/fussball/junior-malanda/stirbt-bei-autounfall-39282428.bild.html
R.I.P.
mk2001dresden:
RIP
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