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Wir stellen erneut Inso-Antrag ... Kickers Offenbach

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badman:
Ich bin echt mal gespannt für was das Geld ausgegeben wurde. Aber welcher Spieler unterschreibt da... das DFB Pokal Spiel wird auch "schwierig".

Reggaeboy:
Offenbach: Einigung mit Ex-Vizepräsident
Thomas Kalt verzichtet auf Forderungen in Höhe von 180.000 Euro.

Südwest-Regionalligist Kickers Offenbach ist bei der erhofften Sanierung des Traditionsvereins nach dem eingereichten Insolvenzantrag einen großen Schritt vorangekommen. So erklärte Großgläubiger Thomas Kalt, der früher selbst viele Jahre Geschäftsführer und Vizepräsident des OFC war (2000 bis 2012) inzwischen schriftlich, dass er auf seine Forderungen gegenüber dem Klub in Höhe von rund 180.000 Euro „bedingungslos und zu 100 Prozent“ verzichte.

„Ich drücke dem neuen OFC-Präsidium beide Daumen, dass die Insolvenz des Vereins noch abgewendet werden kann. Mit meinem Forderungsverzicht möchte ich einen Beitrag zum geplanten Schuldenschnitt leisten“, sagt Thomas Kalt. „Ich hoffe, dass auch mit den anderen Gläubigern, bei denen es sich ebenfalls nahezu ausschließlich um ehemalige Vorstandsmitglieder oder Amtsträger des Vereins handelt, eine Lösung gefunden wird.“

http://www.4-liga.com/nachrichten-offenbach--einigung-mit-ex-vizepraesident-26901.html

Hört sich gut an oder wie burteilen das die OFCler hier im Forum?

Statistiker:
Leider nur Peanuts

Tara:

--- Zitat von: badman am 09. Juni 2016, 12:02:24 ---Ich bin echt mal gespannt für was das Geld ausgegeben wurde.
--- Ende Zitat ---

Für Rico und David. Die haben sich schön Löhne wie in der zweiten Liga gezahlt.

Tara:
Wir scheinen ohne weitere Insolvenz davon zu kommen.


--- Zitat ---Mit Marketing-Aktionen die Gläubiger bedienen
Beim OFC soll es ohne Insolvenz weitergehen

http://www.op-online.de/sport/kickers-offenbach/kickers-offenbach-soll-ohne-insolvenz-weitergehen-6479700.html


Offenbach - Eventuell kommen die Offenbacher Kickers doch noch um die zweite Insolvenz nach 2013 herum. Derzeit arbeitet das Präsidium des Fußball-Regionalligisten intensiv an einer finanziellen Rettungsaktion, um kurzfristig 500.000 bis 600.000 Euro einzunehmen. Diese Summe ist nach den letzten Berechnungen nötig, um den Insolvenzantrag zurückziehen zu können. Von Jochen Koch

Vor zwei Wochen hatte Kickers-Geschäftsführer Remo Kutz beim Amtsgericht Offenbach den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Über 1,1 Millionen Euro Verbindlichkeiten sollen in einem 2,4-Millionen-Etat aufgelaufen sein. Zuviel für die Profi GmbH. Als Verantwortlichen für diese katastrophale Bilanz hatte das seit November 2015 amtierende Präsidium den im Januar 2016 entlassenen Geschäftsführer David Fischer ausgemacht. Seit zehn Tagen werden alle Unterlagen auf der Geschäftsstelle auch vom Insolvenzverwalter Dr. Andreas Kleinschmidt gesichtet. Eventuell soll nun noch ein externer Gutachter klären, wie es zu diesem Millionen-Minus kommen konnte. Aber offenbar ist die Lage nicht ganz so dramatisch wie zunächst nach außen kommuniziert wurde. Nach Informationen unserer Zeitung gehen die Verantwortlichen nach Gesprächen und Verhandlungen mit den Gläubigern inzwischen davon aus, dass sie eine Insolvenz kurzfristig doch noch verhindern können. Zwischen 500.000 und 600.000 Euro müssen dafür in den nächsten Wochen aufgebracht werden.

Eine schwierige Aufgabe, die man mit besonderen Anstrengungen und Aktionen im Marketing-Bereich lösen will. Diese Einnahmequelle war zuletzt versiegt. Seit der Entlassung von Geschäftsführer Fischer im Januar und der kurz darauf folgenden Trennung von Marketing-Mitarbeiterin Mara Dittrich war Remo Kutz „Einzelkämpfer“ auf Zeit. Der Interims-Geschäftsführer hatte schon bei seinem Amtsantritt am 15. Januar erklärt, er werde nur übergangsweise die Profi GmbH leiten. Bis zum 31. Juli ist seine Tätigkeit befristet. „Das ist aber die Maximalzeit“, hatte Präsident Helmut Spahn beim Personalwechsel im Januar betont. „Remo hilft, damit wir in Ruhe einen Nachfolger suchen und präsentieren können. Das kann in zwei, drei oder sechs Monaten sein.“ Bisher hat sich noch nichts getan. In der vergangenen Saison konnten die auch dem Aufsichtsrat schon in der Winterpause bekannten Löcher im Etat nicht einmal annähernd gestopft werden. Auch die personellen, strukturellen und finanziellen Planungen für die neue Saison sind durch die Turbulenzen im Zuge des Insolvenzantrags im Anfangsstadium stecken geblieben.

Das soll sich jetzt sehr schnell ändern: Die Kickers-Verantwortlichen wollen in den nächsten Tagen eine große Marketing-Kampagne starten. Sowohl Firmen als auch die Anhänger und Mitglieder sollen mit attraktiven Aktionen wieder und weiter an den OFC gebunden werden, und somit beitragen, die Gläubiger zu bedienen und die Insolvenz doch noch zu verhindern. Dabei dürfte auch das seit Monaten angekündigte Top-Spiel in Offenbach gegen einen Champions-League-Teilnehmer ein Thema sein, um die dringend benötigten 500.000 bis 600.000 Euro in die Kasse zu bringen

Das Präsidium geht fest davon aus, dass die Mannschaft nächste Saison in der Regionalliga eine gute Rolle spielen wird. Zwar schwebt noch immer das Damoklesschwert der Insolvenz des Vereins über dem OFC, aber auch da gibt es inzwischen positive Signale von den Verbänden, dass die Kickers in jedem Fall in der Regionalliga und die Jugendteams weiterhin in ihren jeweiligen Klassen antreten können.

Schwierig gestaltet sich die Budget-Planung für die neue Saison. Ein Etat wie letzte Saison mit mehr als 2,4 Millionen Euro ist utopisch. Stattdessen wird man wohl mit etwa der Hälfte kalkulieren müssen. Nach der ersten Insolvenz im Juni 2013 starteten die Kickers mit einem 1,1-Millionen-Etat.

Den Kader wird Oliver Reck zusammenstellen. Der Trainer ist zwar momentan im Urlaub, aber in alle Entscheidungen eingebunden. Derzeit hat der OFC fünf Spieler für die neue Saison unter Vertrag. Einer davon ist Martin Röser (25), der Angebote von Drittligisten vorliegen hat, so dass die Kickers abwägen müssen, ob sie ihren zehnfachen Torschützen der letzten Saison halten, oder gegen eine Ablösesumme abgeben.

Neue Spieler kann man sicher nicht mit der Perspektive Meisterschaft und möglicher Aufstieg nach Offenbach locken. Denn die Kickers werden in die neue Saison mit der Bürde eines Abzugs von neun Punkten starten. Die Hoffnungen, dass der OFC aufgrund eines Fehlers in den Statuten um den Abzug herum kommt, sind nur gering. Selbst wenn die Kickers nun doch noch die Insolvenz abwenden könnten, dürfte es nach bisherigem Stand beim Neun-Punkte-Abzug bleiben.
--- Ende Zitat ---

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