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Fussballstammtisch => Fußball allgemein => Thema gestartet von: Flo1898 am 28. Januar 2011, 09:08:53
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Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch
„Wir brauchen mehr Geld“
Bald tritt die „Financial Fairplay“-Regelung in Kraft. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge unterstützt den Kampf der Uefa gegen Schuldenmacher und fordert im FAZ.NET-Interview mehr Gerechtigkeit für die Bundesliga und deutlich höhere TV-Erlöse.
http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E27DC444204C24BD2BE26DA8ACFCAC7D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html (http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E27DC444204C24BD2BE26DA8ACFCAC7D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
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Soll Sky halt mehr bezahlen. Oder gleich alles ab ins Pay-TV. Dann hat sich das mit der BuLi auch fix erledigt...
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Soll Sky halt mehr bezahlen. Oder gleich alles ab ins Pay-TV. Dann hat sich das mit der BuLi auch fix erledigt...
wir könnten aber auch 2,- mehr GEZ bezahlen [dummdidum]
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Soll Sky halt mehr bezahlen. Oder gleich alles ab ins Pay-TV. Dann hat sich das mit der BuLi auch fix erledigt...
wir könnten aber auch 2,- mehr GEZ bezahlen [dummdidum]
Klar. Für die Millionengehälter von Fussballspielern... genau das denkt Rummenigge garantiert.
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http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E27DC444204C24BD2BE26DA8ACFCAC7D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html (http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E27DC444204C24BD2BE26DA8ACFCAC7D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
"Ich als Fußballfan will etwas anderes: Ich will Inter, Real, Barcelona, Bayern, Milan, Manchester United sehen. Weil das über viele Jahre hinweg die besten Klubs der Welt sind und Tradition haben.
"
Diese Clubs langweilen mich ja mal total... Und viele andere auch... Wo issen der Reiz, jedes Jahr immer wieder die gleichen Spiele zu sehen, die ja angeblich alle Klassiker sind? Spiele die man angeblich nicht verpassen darf... Was man aber schon kann, weil man sicher sein darf, dass es diese Spiele auch im Folgejahr wieder gibt... [gäähn]
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04.04.2014 EU unterstützt Platini Die EU will Platini bei der Durchsetzung des Financial Fair Play unterstützen
(Copyright: getty)
Die Europäische Union hat nach Angaben der Europäischen Fußball-Union der UEFA ihre Unterstützung bei der Durchsetzung der Financial-Fair-Play-Regeln zugesichert.
Am Donnerstag hatte UEFA-Präsident Michel Platini den EU-Kommissions-Vize-Präsidenten Joaquin Almunia in Brüssel getroffen.
"Ich schätze sehr die Unterstützung unserer Arbeit durch Herrn Almunia bei der Durchsetzung des Financial Fair Play. Mein Besuch war ein weiterer sehr positiver Schritt bezüglich der Beziehungen und des Dialogs zwischen der UEFA und der Europäischen Kommission", sagte Frankreichs einstiger Weltstar Platini.
Der UEFA-Chef informierte die EU-Kommission über die Fortschritte im Bemühen, das Financial Fair Play zu installieren.
Durch dieses Instrument soll sichergestellt werden, dass die europäischen Klubs nicht über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse leben. Es soll in Zukunft nicht mehr ausgegeben werden als eingenommen wurde.
Nach Angaben der UEFA habe Almunia erneut die volle Unterstützung der EU im Prozess des Financial Fair Play bestätigt.
Dieses Instrument sei von enormer Bedeutung für die Stabilität, die Gesundheit und die Entwicklung des europäischen Fußballs.
sport 1
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ManCity und PSG drohen Strafen
Mansour bin Zayed Al Nahyan ist Eigentümer von Manchester City
(Copyright: getty)
Manchester City und Paris St. Germain drohen möglicherweise drakonische Strafen wegen des Verstoßes gegen die Financial-Fair-Play-Richtlinien der UEFA.
Vor einem Ausschluss aus der Champions League sollen die Klubs aber verschont bleiben.
Das berichtet die englische Tageszeitung "Telegraph".
Die Spitzenklubs der schwerreichen Mansour bin Zayed Al Nahyan (Manchester) und Nasser Al-Khelaifi (Paris), hinter dem die katarische Investmentfirma QIA steht, würden demnach vom Finanzausschuss der UEFA beobachtet, der am Dienstag zusammentrifft.
Dabei sollen erste Entscheidungen getroffen werden, welche Klubs verfolgt werden.
Die Citizens und PSG sollen zu insgesamt fast 20 Vereinen gehören, die von einer Sanktionierung bedroht sind, sollten sie nicht binnen 48 Stunden entlastende Beweise vorbringen.
Laut "Telegraph" soll bereits in den kommenden Tagen eine Strafe ausgesprochen werden.
Einen Ausschluss aus der Königsklasse müssten die Klubs aber nicht fürchten, stattdessen könnten hohe Geldstrafen oder Transferverbote verhängt werden.
Die UEFA hat sich mit dem Financial Fair Play zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Sie dürfen nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen.
Der Strafenkatalog reicht derzeit vom Vorenthalt von Antritts- und Siegprämien bis hin zu Beschränkungen des Spielerkaders und zur Not Verbot der Teilnahme am Wettbewerb.
sport 1
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... stattdessen könnten hohe Geldstrafen ... verhängt werden.
Das wird die Scheichs wirklich sehr stören [lieglach]
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Ein Transferverbot aber schon.
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16.04.2014
UEFA untersucht mehrere Vereine
Die UEFA leitet gegen mehrere Vereine Untersuchungen ein
(Copyright: getty)
Die UEFA hat bestätigt, dass sie gegen "mehrere" Vereine Untersuchungen eingeleitet hat.
Den betroffenen Klubs drohen möglicherweise drakonische Strafen wegen des Verstoßes gegen die Financial-Fair-Play-Richtlinien.
Welche Teams davon betroffen sind, wollte der Verband aber nicht sagen.
Die englische Tageszeitung "Telegraph" hatte am Dienstag berichtet, dass unter anderem der dreimalige englische Meister Manchester City und Frankreichs Titelträger Paris St. Germain zittern müssen.
Die Spitzenklubs der schwerreichen Mansour bin Zayed Al Nahyan (Manchester) und Nasser Al-Khelaifi (Paris), hinter dem die katarische Investmentfirma QIA steht, würden demnach vom Finanzausschuss der UEFA beobachtet, der am Dienstag zusammentrifft.
Dabei sollen erste Entscheidungen getroffen werden, welche Klubs verfolgt werden.
Die UEFA gab nur bekannt, sie werde erst mehr Informationen liefern, sobald Entscheidungen getroffen seien. Das soll Anfang Mai der Fall sein.
Die Citizens und PSG sollen laut Telegraph zu insgesamt fast 20 Vereinen gehören, die von einer Sanktionierung bedroht sind, sollten sie nicht binnen 48 Stunden entlastende Beweise vorbringen.
Einen Ausschluss aus der Königsklasse müssten die Klubs aber nicht fürchten, stattdessen könnten hohe Geldstrafen oder Transferverbote verhängt werden.
Die UEFA hat sich mit dem Financial Fair Play zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Sie dürfen nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen.
Der Strafenkatalog reicht derzeit vom Vorenthalt von Antritts- und Siegprämien bis hin zu Beschränkungen des Spielerkaders und zum Verbot der Teilnahme am Wettbewerb.
sport 1
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Was glaubt ihr, könnte da auch ein deutsches Team dabei sein?
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Was glaubt ihr, könnte da auch ein deutsches Team dabei sein?
Kann ich mir nicht vorstellen, zu streng werden die Verhältnisse ja durch den DFB im eigenen Land überwacht.
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Platini kündigt harte Strafen an
Michel Platini will beim Financial Fairplay durchgreifen - aber nicht mit einem Wettbewerbs-Ausschluss
(Copyright: getty)
UEFA-Präsident Michel Platini hat im Zuge der derzeitigen Untersuchungen wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay "harte" Strafen angekündigt, eine Verbannung aus europäischen Wettbewerben aber ausgeschlossen.
"Wer Blut und Tränen erwartet, wird enttäuscht werden", sagte der Franzose der Boulevardzeitung "Le Parisien": "Es wird harte Sanktionen geben, aber ich glaube, dass es zu keinem Ausschluss aus europäischen Wettbewerben kommen wird."
Platini kündigte für Anfang Mai erste Entscheidungen an.
Derzeit laufen Untersuchungen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gegen "mehrere" Vereine. Angeblich sollen davon die Scheich-Klubs Manchester City und Paris St. Germain betroffen sein.
Die UEFA hat sich mit dem Financial Fairplay zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Sie dürfen nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen.
Der Strafenkatalog reicht derzeit vom Vorenthalt von Antritts- und Siegprämien bis hin zu Beschränkungen des Spielerkaders und zum Verbot der Teilnahme am Wettbewerb.
Vor allem der Sponsorendeal zwischen PSG und der finanzstarken Investorengruppe QSI aus Katar steht in der Kritik.
"Innovativ" nennt Platini die Partnerschaft, "aber respektiert PSG die Regeln des Financial Fairplays? Ich bin mir nicht sicher, absolut nicht sicher", sagte der UEFA-Boss.
sport 1
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....Vor allem der Sponsorendeal zwischen PSG und der finanzstarken Investorengruppe QSI aus Katar steht in der Kritik.
"Innovativ" nennt Platini die Partnerschaft, .....
Wie sieht der denn aus?
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Platini: Ausschluss letzter Ausweg
Michel Platini ist seit 2007 UEFA-Präsident
(Copyright: getty)
Der Ausschluss von den europäischen Klubwettbewerben bleibt für UEFA-Präsident Michel Platini bei Verstößen gegen das Financial Fairplay der letzte, aber weiterhin mögliche Ausweg.
"Ich wünsche mir nicht, dass Mannschaften aus der Champions League ausgeschlossen werden", sagte der Chef der UEFA am Freitag.
"Aber ich bin auch nicht gegen Bestrafungen. Wenn Vereine gegen die Regeln verstoßen, müssen sie die Konsequenzen tragen",erklärt Platini.
Die Regeln des Financial Fairplay seien von den "Vereinen und der Exekutive gemeinsam getroffen" worden, meinte der Franzose: "Um die Vereine zu schützen - nicht, um sie zu bestrafen."
Derzeit laufen Untersuchungen der Europäischen Fußball-Union gegen mehrere Vereine.
Angeblich sollen davon die Scheich-Klubs Manchester City und Paris St. Germain betroffen sein.
Erste Entscheidungen sollen Anfang Mai getroffen werden.
Die UEFA hat sich mit dem Financial Fairplay zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Sie dürfen nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen.
Der Strafenkatalog reicht derzeit vom Vorenthalt von Antritts- und Siegprämien bis hin zu Beschränkungen des Spielerkaders und zum Verbot der Teilnahme am Wettbewerb.
sport 1
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UEFA macht PSG und ManCity Vergleichsangebote (http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/603649/artikel_uefa-macht-psg-und-mancity-vergleichsangebote.html)
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Noch neun Klubs im UEFA-Visier
(Copyright: SPORT1)
In den Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay stehen lediglich noch neun Vereine im Visier der Europäischen Fußball-Union (UEFA).
Das gab die zuständige Untersuchungskommission der Finanzkontrollkammer für Klubs (FKKK) bekannt, nachdem sie zunächst von 76 Klubs Unterlagen angefordert hatte.
Die Namen der neun Klubs wurden nicht genannt. Spekulationen englischer und französischer Medien zufolge gehören die Scheich-Klubs Manchester City und Paris St. Germain aber dazu.
Dass kein deutscher Klub betroffen ist, gilt als sicher.
sport 1
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PSG droht wohl Strafe der UEFA
Laut Medienberichten droht Paris St. Germain Sanktionen durch die UEFA. Die Gehälter der Spieler und um Zlatan Ibrahimovic sollen wohl gesenkt werden
(Copyright: getty)
Die Kommission zur Kontrolle der Klubfinanzen (KKKF) der UEFA will ihr Urteil zu Verstößen gegen das Financial Fair Play in dieser Woche bekannt geben.
Unter den rund 20 betroffenen Vereinen wird kein deutscher sein.
Die in Paris erscheinende Sport-Tageszeitung "L'Equipe" will schon erfahren haben, was den Hauptstadtverein erwartet.
Paris St. Germain, in der diesjährigen Champions League im Viertelfinale am FC Chelsea gescheitert, hat 44,7 Millionen Euro eingenommen hat.
Bei dem Klub soll diese Summe, über die nächsten Jahre verteilt, an Prämien aus Europapokalspielen wieder einbehalten werden.
Außerdem müsse PSG die Gehaltsmasse senken. Allein der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic soll rund 15 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen, der Verein zahlt also zusätzlich alle Steuern und Sozialabgaben.
PSG wird vorgeworfen, einen völlig überzogenen Sponsorenvertrag mit der Tourismusbehörde Katars abgeschlossen zu haben, um das Budget von 488 Millionen Euro zu stemmen.
Der Staat Katar ist Besitzer des Vereins. Der Sponsorvertrag für "Tourismus-Werbung" beläuft sich auf 200 Millionen Euro pro Saison.
Die von der UEFA unabhängige KKKF hält allenfalls die Hälfte für angemessen.
Laut "L'Equipe" gibt es im Verein bereits Planspiele, wie die Strafe und der drohende Verlust aus der Reduzierung der Zuwendungen des Hauptsponsors aufgefangen werden können.
Erhöhung der Preise für andere Sponsoren, Erhöhung der Eintrittspreise, Umwandlung von 1000 zusätzlichen Plätzen des 47.000 Zuschauer fassenden Prinzenparks von "normalen" in VIP-Plätze. Von Gehaltskürzungen ist indes nicht die Rede.
sport 1
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488 Mio [blin] [blin] [blin]
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Musste auch mächtig schlucken als ich die Zahl gelesen habe.
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Habe ich das richtig verstanden, dass sie einen Fehlbetrag von 44,7 Millionen € über die Erhöhung der Eintrittspreise ausgleichen wollen?
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Und wir jammern hier jahrzehnte Lang über ein paar Euro ;)
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Financial Fairplay: Manchester City und Paris sollen je 60 Millionen Euro zahlen
Profis von Manchester City: Club weigert sich angeblich, Strafe zu akzeptierenZur Großansicht
AP/dpa
Profis von Manchester City: Club weigert sich angeblich, Strafe zu akzeptieren
Beide Teams sind in ihren Ländern auf Meisterkurs. Doch wegen fragwürdigen Sponsorenverträgen drohen Paris St. Germain und Manchester City hohe Strafen. Der englische Club soll eine Einigung mit der Uefa blockieren.
Hamburg - Der europäische Fußballverband Uefa steht kurz davor, seine Drohungen gegen Manchester City und Paris St. Germain wahrzumachen. Laut übereinstimmenden Medienberichten müssen die Top-Clubs wegen Verstößen gegen das sogenannte Financial Fairplay 60 Millionen Euro Strafe zahlen. Zudem sollen sie Gehaltsgrenzen und einen kleineren Kader für die kommende Spielzeit in der Champions League hinnehmen.
Die Strafen stehen in Vergleichsangeboten der Uefa, über die unter anderem die BBC und der "Telegraph" berichten. Die Clubs haben nun bis Freitag Zeit, die Angebote anzunehmen. Als einziger von insgesamt neun Clubs soll sich Manchester City weigern, die Strafe zu akzeptieren.
Die Uefa wollte die Berichte am Dienstag nicht kommentieren. "Wir haben noch keine Entscheidung kommuniziert und für heute ist keine Mitteilung geplant", sagte ein Sprecher. Angeblich sollen die Urteile aber am Freitag offiziell verkündet werden. Die Clubs seien bereits informiert, hieß es. Insgesamt hatte die Uefa mögliche Verstöße bei 76 Vereinen geprüft.
Das Ziel des Financial Fairplay ist, dass die europäischen Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben und sich so Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die Vereine sollen nur noch so viel ausgeben dürfen, wie sie einnehmen.
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Mehr auf: http://www.spiegel.de/sport/fussball/financial-fairplay-strafen-fuer-manchester-city-und-paris-st-germain-a-967872.html
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Paris hat sich diese deftige Strafe [lieglach] zu Herzen genommen und David Luiz von Chelsea gekauft - für einen neuen Rekordbetrag für einen Verteidiger:
http://www.welt.de/sport/article128369898/Der-grenzwertige-Mega-Transfer-des-David-Luiz.html (http://www.welt.de/sport/article128369898/Der-grenzwertige-Mega-Transfer-des-David-Luiz.html)
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DFL: Financial Fairplay unmöglich
Christian Seifert ist Chef des Ligaverbandes DFL
(Copyright: getty)
DFL-Chef Christian Seifert sieht wenig Möglichkeiten, das Financial Fair Play in der Bundesliga einzuführen. "Man muss klar und deutlich sagen, dass eine komplette Einführung von Financial Fair Play, wie es die UEFA vorsieht, auf Deutschland bezogen gar nicht möglich ist", sagte er im "Camp Beckenbauer" in Kitzbühel in einem Interview mit "Sky Sport News HD".
"Die UEFA vergleicht beispielsweise die Investitionen von Abu Dhabi bei Manchester City mit den Investitionen von Katar bei Paris St. Germain. Diese Informationen liegen uns gar nicht vor, um dann beispielsweise zu überprüfen, ob ein RB Leipzig, ob ein Volkswagen, ob ein Bayer seine Investitionen in diesem Rahmen tätigt", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga.
Die Bundesliga sieht er trotz des Transfer-Wahnsinns in der englische Premier League gut aufgestellt.
"Die wirklich interessante Frage ist, was die Bundesliga mit so viel Geld machen würde?", sagte Seifert: "Wären wir dann Weltmeister, oder würden wir versuchen, eine internationale All-Star-Vereinigung zu führen? Am Ende des Tages hat die Premier League die finanziell besseren Möglichkeiten - aber wir sollten unseren eigenen Weg gehen."
Die 1,2 Milliarden Euro, die in England über die TV-Erlöse an die Klubs gehen, seien derzeit "in Deutschland nicht drin", sagte Seifert: "Wenn die Premier League irgendwann acht Milliarden erzielt und 120 Millionen Euro für Spieler bezahlt werden, die ich nicht kenne, schlafe ich auch nicht schlechter."
Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bilanzierte, die Bundesliga sei "weit weg von englischen Verhältnissen, dementsprechend schlagen die auf dem Transfermarkt zu". Er sei aber "nach wie vor der Meinung, dass das Financial Fair Play für Rationalität und einen fairen Wettbewerb sorgt", sagte der Bayern-Boss.
Die englische Elite-Liga hat in der abgelaufenen Transfer-Periode die Milliarde-Euro-Schallmauer geknackt. Allein für den Argentinier Angel Di Maria soll Manchester United rund 75 Millionen Euro an Real Madrid überwiesen haben.
sport 1
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PSG-Präsident findet Regeln unfair Nasser Al Khelaifi ist seit 2011 Präsident in Paris
(Copyright: getty)
Klub-Präsident Nasser Al Khelaifi von französischen Meister Paris St. Germain hat das Financial Fair Play als "unfair" bezeichnet.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur "AFP" sagte der Milliardär aus Katar, die Vorgaben würden "den Einstieg neuer Investoren verhindern".
Die Geldgeber würden sich dann andere Sportarten suchen, das sei "nicht gut für den Fußball".
Der Scheich ließ aber keine Zweifel, dass man sich an die Regeln des Kontinentalverbandes UEFA halten werde.
"Wir werden damit arbeiten, aber ich hoffe, sie ändern das im nächsten Jahr", sagte Al Khelaifi.
Im Mai war PSG ebenso wie Manchester City wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Millionen Euro verurteilt worden.
Zudem wurden die Spielerkader beider Klubs für die Champions League in der laufenden Saison auf 21 Spieler beschränkt.
Eine Verbannung aus europäischen Wettbewerben blieb den Teams erspart.
Bei Paris stand vor allem der Sponsorendeal zwischen dem Verein und der finanzstarken Investorengruppe QSI aus Katar in der Kritik.
Al Khelaifi hatte gelassen reagiert: "Unser Ziel, einen der besten und wettbewerbfähigsten Vereine im europäischen Fußball aufzubauen, wird durch diese Maßnahmen nicht untergraben." Rund eine Woche später verpflichtete der Klub den brasilianischen Abwehrspieler David Luiz für knapp 50 Millionen Euro.
sport 1
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UEFA ermittelt gegen drei Topklubs
Der europäische Fußballverband UEFA hat im Kampf um ein gesünderes Haushalten der Vereine die Zügel angezogen.
Wie der Verband am Donnerstag bekannt gab, sind im Rahmen des Financial Fairplay (FFP) gegen sechs Europapokal-Teilnehmer der laufenden Saison Verfahren wegen Überschreitens des erlaubten Defizits in den Jahren 2012 und 2013 eingeleitet worden.
Hierzu gehören aus der Champions League Bayern Münchens Gruppengegner AS Rom, Bayer Leverkusens Widersacher AS Monaco und der englische Vizemeister FC Liverpool.
Aus der Europa League sind der sechsmalige Europapokalsieger Inter Mailand, Besiktas Istanbul und FK Krasnodar, Gruppengegner des VfL Wolfsburg, betroffen.
Laut UEFA müssen die Vereine "im Oktober und November zusätzliche Informationen einreichen". Andernfalls würden im Winter Maßnahmen zur Sanktionierung durch das Kontrollgremium CFCB ergriffen.
Die UEFA hat den für den Europapokal qualifizierten Vereinen in den vergangenen zwei Jahren lediglich ein Defizit von 45 Millionen Euro gestattet. Ziel des FFP ist, die Vereine zu einem gesünderen und nachhaltigeren Wirtschaften zu bringen.
Zu den möglichen Sanktionen gehört das Einfrieren von Preisgeldern aus den Europapokal-Wettbewerben. Diese Sanktion hat die UEFA am Donnerstag bei fünf Klubs bereits vollzogen.
Dabei handelt es sich um den früheren türkischen Meister Bursaspor, die rumänischen Teams CFR Cluj und Astra Giurgi, den montenegrinischen Spitzenklub FK Buducnost Podgorica und FK Ekranas aus Litauen.
Zur Höhe der vorenthaltenen Preisgelder machte die UEFA keine Angaben. Auch dieses Quintett hat bis Dezember Gelegenheit, entlastende Zahlen vorzulegen.
In der vergangenen Saison sind unter anderem die Champions-League-Teilnehmer Manchester City und Paris St. Germain von der UEFA mit einer Strafe von 60 Millionen Euro und Restriktionen bei der Kadergröße für UEFA-Wettbewerbe sanktioniert worden.
sport 1
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Platini appelliert an die EU
Michel Platini ist seit 2007 UEFA-Präsident
(Copyright: getty)
UEFA-Präsident Michel Platini fordert im Kampf gegen die Dritteigentümerschaft im Fußball die Unterstützung der Europäischen Union.
"Dritteigentümerschaften an Spielern haben keinen Platz im europäischen Sport", sagte der Franzose bei einem informellen Treffen der EU-Sportminister in Rom: "Deshalb muss möglichst schnell ein rechtlicher Rahmen erstellt werden. Ein Scheitern wäre kein Scheitern der UEFA oder der Sportbewegung, es wäre ein Scheitern Europas."
Die Praxis der Veräußerung von Spielern an Eigentümer bediene sich "heimtückischen Mitteln und verfolgt ihre Ziele erbarmungslos", sagte der Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA): "Sie nimmt keinerlei Rücksicht auf die menschliche Würde, die Integrität unserer Wettbewerbe und auch nicht auf die Finanzierung des Massensports. Es handelt sich um eine schreckliche Realität, die bisher lediglich in Südamerika anzutreffen war, nun aber auch den gesamten europäischen Kontinent erfasst hat."
Es sei "dringendes Handeln" gefordert.
"Es ist wahrlich kein leichtes Unterfangen, doch können wir nur mit vereinten Kräften etwas erreichen", sagte Platini, der durch undurchsichtige Besitzverhältnise auch die Gefahr der Spielmanipulation deutlich erhöht sieht: "Die Werte der Integrität und der Ehrlichkeit, die dem Sport zugrunde liegen müssen, werden so missachtet und verletzt. "
Zuletzt hatte auch der Weltverband FIFA eingelenkt und das Verbot der Dritteigentümerschaft zumindest angekündigt.
"Das kann nicht umgehend umgesetzt werden, aber es wird eine Reformperiode geben, um das Verbot durchzusetzen", sagte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.
Die UEFA hatte in der vergangenen Woche eine Kooperationsvereinbarung mit der EU unterzeichnet.
Ein "historischer Schritt nach vorne für die europäische Sportpolitik", urteilte Platini.
sport 1
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UEFA sanktioniert vier Vereine
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den türkischen Erstligisten Bursaspor und drei weitere Vereine wegen verfehlter Finanzpolitik von der Teilnahme an internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
Wegen "überfälliger Zahlungen" darf Bursaspor in den kommenden vier Jahren einmalig nicht am Europapokal teilnehmen.
Die rumänischen Erstligisten CRF Cluj und Astra Giurgiu sind nach der gleichen Regelung drei Jahre ausgeschlossen, FK Ekranas aus Litauen für zwei Spielzeiten.
Alle Klubs wurden zudem zu Geldstrafen verurteilt.
Bursaspor war bereits in der Vergangenheit gesperrt worden, weil der Klub gegen finanzielle Auflage im Lizenzierungsverfahren verstoßen hatte.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob die Sperre jedoch auf.
sport 1