Fussballstammtisch

Fussballstammtisch => Fußball allgemein => Thema gestartet von: Letterman am 19. November 2015, 10:20:00

Titel: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Letterman am 19. November 2015, 10:20:00
Schalkes Ausfsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies spricht sich nach den Anschlägen von Paris für Körperscanner in Bundesligastadien aus. Ein Ex-Boss pflichtet ihm bei.

Nach den Terroranschlägen von Paris hat sich Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von Schalke 04 für Körperscanner in Bundesligastadien ausgesprochen.

Tönnies forderte in der Bild: "Die Einlasskontrollen an den Stadien müssen weiter intensiviert, mit Durchgangs-Scannern technisch optimiert werden. Auch alle Fans sind nun gefordert, müssen vor und in den Stadien aufmerksamer sein."

Auch Bayer Leverkusens früherer Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist für Scanner wie zum Beispiel an Flughäfen: "Ich halte, gerade nach Paris, Körperscanner in den Stadien für unabdingbar. Sie sind eine große Hilfe für Ordner, Vereine und Zuschauer. Am besten wären zwei Stück pro Eingang."

Ein Körperscanner kostet laut Bild rund 150.000 Euro. Bei einer Einführung würden damit Kosten in Millionenhöhe auf die Vereine zukommen.

sport 1
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Letterman am 19. November 2015, 22:21:19
Holzhäuser spricht von Stadion-Zutritt per Fingerabdruck
In der Diskussion um die Sicherheit in Fußballstadien bringt Wolfgang Holzhäuser, Mitglied des Gesellschafterausschusses des Bundesligisten Bayer Leverkusen, neue Technologien ins Spiel. Unter anderem hält Holzhäuser den Stadion-Zutritt über Fingerabdrücke für möglich.

„Für die Zukunft halte ich personalisierte Tickets für notwendig oder den Zugang zum Stadion per Fingerabdruck", sagte Holzhäuser im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Freitagausgabe). „Wenn wir schon für teures Geld in jedem Bundesligastadion Torkameras angeschafft haben, die vielleicht fünfmal im Jahr gebraucht werden, sollten die Vereine auch künftig einmal Geld für Körperscanner an den Eingängen in die Hand nehmen", sagte Holzhäuser.
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Mehr: http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Holzhaeuser-spricht-von-Stadion-Zutritt-per-Fingerabdruck&folder=sites&site=news_detail&news_id=11390
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Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Matti am 20. November 2015, 15:51:41
ja mehr, wir brauchen noch viel mehr


also in Paris hat der Ordner gereicht, ganz banale Überprüfung

und in Hannover mit dem Krankenwagen bspw. hätte auch ein Fingerabdruck nicht geholfen
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Bömmel am 21. November 2015, 09:00:46
Ein Körperscanner kostet 150.000€, Tönnies meinte an jeden Eingang müssten zwei.
Kann ja jeder mal kurz für seinen Verein durchrechnen was das kosten würde.

Vielleicht sollte man dann auch nioch dran denken, das die Dinger irgendwo draußen am Stadion stehen würden. Könnte mir gut vorstellen, dass die schneller abgebaut und geklaut sind als wie man Altmetallhändler sagen kann.
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Tara am 21. November 2015, 12:58:40
Ein Bundesligist kann sich das ja auch locker leisten. Also nicht fordern sondern handeln. Halt mal ne Million weniger in die Spieler investiert. Aber Fußball ist nicht nur Bundesliga, dann geht die Bombe halt wo anders hoch.
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Matti am 21. November 2015, 22:26:10
funzen die Dinger überhaupt zuverlässig?...zumindest hatte irgendein TV-Magazin mal son Ding bei einem Herstellerauftritt getestet...war etwas ernüchternd
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: badman am 22. November 2015, 08:16:07
Je nachdem ob jetzt schnell alle Terroristen aufgedeckt werden oder es zu einem neuen Anschlag kommt, wird man überall irgendwelche Maßnahmen treffen. Fussball hat sich angeboten, jetzt konzentriert man sich darauf, dann nimmt man halt Kaufhäuser als nächstes.
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Letterman am 01. Dezember 2015, 22:23:18
Bundesliga: Innenminister prüfen Reduzierung von Tickets für Gästefans

Reduzierung von Gästetickets möglich

Um die Sicherheit in den Stadien der Bundesliga weiterhin zu gewährleisten, prüfen die Innenminister von Bund und Ländern nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) eine weitere Reduzierung von Gästekarten-Kontingenten. Dies berichtet die WAZ in ihrer Mittwochausgabe.

Diese Maßnahme soll demnach auch "erfahrungsgemäß friedliche Partien" betreffen, sofern die Polizei durch anderweitige Einsatzlagen stark beansprucht wird.

Einen entsprechenden Vorschlag soll eine Arbeitsgruppe unter Führung von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) nach WAZ-Informationen auf der am Mittwoch beginnenden Innenminister-Konferenz in Koblenz unterbreiten. "Wir setzen auf Kooperation mit der Liga, nicht auf Konfrontation", sagte Jäger.

Sollte der Vorschlag auf Zustimmung treffen, sind in der Folge Gespräche mit der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geplant.

sport 1
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: MundM am 09. Dezember 2015, 17:46:14
Was das jetzt mit Schutz vor Terrorismus zu tun haben soll, bleibt wohl nur den Funktionären bekannt
Titel: Re: Mehr Sicherheit in deutschen Stadien?
Beitrag von: Letterman am 09. Dezember 2015, 18:02:03
Petition "Hände weg vom Gästekontingent!"

Auf der heutigen Innenministerkonferenz soll es erneut einen Vorstoß der Innenministern geben, der eine Reduzierung des Gästekontingents in deutschen Stadien vorsieht. Faszination Fankurve hat eine Petition gestartet, die deutlich macht, dass Gästefans weiter 10 % der Tickets erhalten sollten.

Nach Informationen der Gewerkschaft der Polizei, sollen die Gästekontingente laut dem aktuellen Vorschlag nicht nur bei brisanten Spielen, sondern auch bei Nicht-Risiko-Spielen reduziert werden. Die reisefreudigen Gästefans haben einen erheblichen Anteil an der guten Atmosphäre, die in den deutschen Stadien herrscht. Deutschland wird in vielen Ländern um die Stimmung in den Gästeblöcken und die Reisefreudigkeit der deutschen Fußballfans beneidet. Die Attraktivität der 1. Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga im In- und Ausland hängt auch von der dort herrschenden Stimmung ab, für die größtenteils die Fans in den Fankurven verantwortlich sind. Spieltag für Spieltag reisen zum Beispiel Fans aus England nach Deutschland, um hierzulande die Stadionatmosphäre zu genießen. Die Auswärtsfahrt gehört mindestens seit Start der Bundesliga im Jahr 1964 zu einem Samstag in Deutschland dazu.

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Mehr: http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Petition-quotHaende-weg-vom-Gaestekontingentquot&folder=sites&site=news_detail&news_id=11496&gal_id=959&bild_nr=1