Fussballstammtisch
Sonstiges => Kaleuns olympische Welten => Thema gestartet von: Reggaeboy am 15. März 2016, 21:57:56
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Großes Aufräumen für Rio
Olympia-Dopingtests werden neu analysiert
Hunderte Dopingproben der Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 und London 2012 werden mit neuen Analyseverfahren erneut getestet. Das Ziel: Betrüger vor den Spielen in Rio aus dem Verkehr ziehen. Dabei soll auch eine neue Task Force helfen.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) lassen vor den Sommerspielen im August in Rio de Janeiro Hunderte von Dopingproben der Olympischen Spiele in Peking 2008 und London 2012 neu analysieren. Dies teilte das IOC am Dienstag mit. Im Fokus stehen die Proben jener Sportler, die bereits 2008 oder 2012 teilgenommen hatten und in Rio vor einem weiteren Start stehen.
"Das Ziel dieses Programms ist es, Athleten zu stoppen, die in London oder Peking betrogen haben", erklärte Richard Budgett, der IOC-Direktor für Medizin und Wissenschaft, "wir hatten damals nicht die Analysemethoden, die wir heute haben." Die Ergebnisse sollen in "einigen Wochen oder Monaten" vorliegen, mit den Analysen habe man bereits begonnen. Das IOC und die Wada hatten sich vorher darauf geeinigt, welche Athleten aus welchen Sportarten und Ländern besonders im Fokus stehen.
Das IOC begrüßte zudem die Initiative der Wada, vor Rio eine Task Force mit den nationalen Anti-Doping-Agenturen aus Australien, Dänemark, Japan, Südafrika, Großbritannien und den USA zu bilden. Die britische Agentur UKAD leitet dabei die interne Kommunikation. Die Task Force soll Standardprozeduren erarbeiten, Lücken im Kontrollprozess aufdecken und eventuell zusätzliche Tests mit den Weltverbänden, nationalen Anti-Doping-Behörden und gegebenenfalls der WADA selbst koordinieren. Zudem sollen Athleten oder Athletengruppen identifiziert werden, die in einen Testpool aufgenommen werden sollen, und solche, die das IOC während der Zeit der Spiele in Rio testen sollte.
"Wichtiger Schritt für den Sport"
"Das ist ein wichtiger Schritt für den Sport auf der ganzen Welt und den Schutz sauberer Athleten", teilte die UKAD mit: "Dies ist eine Chance für die internationalen Verbände und die nationalen Anti-Doping-Agenturen, zusammenzuarbeiten und dafür zu sorgen, dass die Dopingtests vor den Spielen zielgerichtet, aussagekräftig und effektiv sind."
Zuletzt hatte die UKAD bereits einen Kooperationsvertrag mit der suspendierten russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA abgeschlossen und damit die Planung der Tests russischer Athleten übernommen. Im Zuge des Dopingskandals in der Leichtathletik hatte die Wada zahlreiche Sanktionen gegen Russland verhängt. Neben der Suspendierung der Rusada wurde dem Moskauer Anti-Doping-Labor die Akkreditierung entzogen.
Quelle: n-tv.de , cwo/sid
http://mobil.n-tv.de/sport/Olympia-Dopingtests-werden-neu-analysiert-article17232111.html
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Und die ersten wurden schon gefunden!
Doping-Nachtests von Peking: 31 überführten Sportlern droht Rio-Sperre
http://www.spiegel.de/sport/sonst/doping-31-sportler-vom-ioc-bei-nachtests-ueberfuehrt-a-1092699.html
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Keine Überraschung mehr - fast die Hälfte der 31 Doper sind Russen.
http://www.focus.de/sport/mehrsport/sportpolitik-14-russische-sportler-nach-nachtests-unter-dopingverdacht_id_5561281.html
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Eurosport : CAS-Urteil: Russlands Leichtathleten endgültig nicht bei Olympia
http://www.eurosport.de/olympische-spiele/rio/2016/rio-2016-internationale-sportgerichtshof-cas-erklart-russland-ausschluss-als-rechtmassig_sto5693520/story.shtml
Ich bin sehr gespannt, wie der dicke Bach und das IOC sich entscheiden werden. Bislang war es ja ein Rumgeeiere sondergleichen.
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Die nächsten Doper wurden erwischt:
Eurosport :
Olympia: 23 Medaillengewinner positiv getestet
http://www.eurosport.de/olympische-spiele/doping-45-weitere-nachtests-von-olympia-in-peking-und-london-positiv-getestet_sto5694783/story.shtml
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Deutsche dabei? Oder wurde das Freiburger Modell erfolgreich in eine andere Uniklinik verlegt?
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Doping-Aufklärung an der Uni Freiburg: Druck, Blockaden, Ultimaten
Der Kampf um die Aufklärung der Freiburger Dopinggeschichte wird mit immer härteren Bandagen geführt – und Forscher Singler setzt Rektor Schiewer unter Druck. Andreas Strepenick fasst zusammen.
>http://www.badische-zeitung.de/sportpolitik/doping-aufklaerung-drohungen-blockaden-erpressungsversuche--124911906.html
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Seit der Unterzeichnung des Anti-Doping-Gesetzes wird in Kenya gegen ausländische Trainer und Manager vorgegangen. Am Rande der Trials wurden drei Italiener verhaftet. Es scheint um Geld zu gehen.
>http://www.nzz.ch/sport/weiterer-sport/leichtathletik-kenyanischer-doping-krimi-ld.104269
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Mindestens zehn Prozent der Fußballprofis gedopt
Als junger Profi machte Lotfi El Bousidi harmlose Scherze über Doping im Fußball. Bis sein Körper nach einer Infusion verrückt spielte. Nun stellt seine wissenschaftliche Umfrage unter Spielern in Deutschland das Kontrollsystem in Frage.
>http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/mindestens-zehn-prozent-der-fussballprofis-sind-gedopt-14339173.html
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Das Internationale Olympische Komitee verurteilt Russlands Sommer-Olympioniken nicht kollektiv. Trotz Doping-Skandalen wird es keinen kompletten Ausschluss der russischen Mannschaft geben, aber Auflagen müssen schon erfüllt werden.
http://www.kicker.de/news/olympia/startseite/656597/artikel_ioc-laesst-russisches-rumpfteam-in-rio-zu.html
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Was anderes hat man ja auch nicht von Hr. Duckmäuser Bach und seinen Schergen erwartet, sind wir doch mal ehrlich. Wegducken, weiterdelegieren und weitermachen wie bisher lautet das Motto. Was bleibt? Ein fatales Signal für den Anti-Doping-Kampf!
Viel Spaß bei den Pharmazeutischen Spielen von Rio!
Ach ja, während einige/viele russische Doper voraussichtlich in Rio starten dürfen, ist die Whistleblowerin Stepanova davon ausgeschlossen worden. Grund: Verstoß gg die Ethikrichtlinien des IOC. Was für ein deutliches Signal an alle künftigen Sportler, die auch überlegen auszupacken.
Whistleblowerin Stepanowa darf nicht starten
http://spon.de/aeNun
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Viel Spaß bei den Pharmazeutischen Spielen von Rio!
Und was ist da jetzt der Unterschied zu den Spielen davor? Ganz ehrlich, jeder dort antritt und auf eine Medaille spekuliert ist in irgendeiner Form gedopt. In der Regel stehen die Mittel nicht auf der Dopingliste, sind (noch) nicht nachweisbar oder sind vom Arzt verschrieben. Kein Mensch ist in der Lage, ohne diese Hilfsmittel in der Weltspitze mitzuhalten. Zumindestens nicht in den Sportarten, wo Ausdauer und Schnellkraft notwendig für Topleistungen sind.
Und da macht es keinen Unterscheid, ob man aus Moskau oder Bielefeld kommt!
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Klar ist es völlig egal, wer von denen da dopt und aus welchem Land der Doper kommt. Und dass viele andere auch dopen, logo. Mit Russland-Bashing und der von Putin entworfenen Verschwörungsmeierei (um von der ganzen Murkserei abzulenken) hat das allerdings nichts zu tun.
Aber a) muss irgendwann mal ein Anfang gemacht werden, jemanden hart zu bestrafen bzw. komplett auszuschließen, besonders wenn b) ein ganzes kriminelles System dahinter steckt.
Wenn's in Kenia, Muhadistan oder was weiß ich wo genauso zugeht und das nachgewiesen wird, dann sollens die auch aussperren. Nur solche Maßnahmen helfen wirklich. Nur dann gibt es einen Sinnenswandel, denn solche Maßnahmen tun richtig weh.
Der jetzige IOC-Entscheid ist eben genau das falsche Zeichen. Das hatte ich mit meinem Beitrag weiter oben gemeint.
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Und da macht es keinen Unterscheid, ob man aus Moskau oder Bielefeld kommt!
[blin] [nunja]
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Und da macht es keinen Unterscheid, ob man aus Moskau oder Bielefeld kommt!
[blin] [nunja]
Okay, ich hätte Herford nehmen sollen. [winkk]
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Bach rechtfertigt sich:
Olympia
IOC-Chef Bach zu Harting-Kritik: «Eine Entgleisung»
http://www.bild.de/sport/aktuelles/iocchef-bach-zu-hartingkritik-eine-entgleisung-47004426.bild.html