3. Liga > 3. Liga
OFC Kickers 1901 e.V. Saison 2010/2011
Tara:
--- Zitat von: DJBrix66 am 01. Mai 2011, 15:27:16 ---Also wenn man sich ganz offensichtlich mit Händen und Füssen gegen den Aufstieg so wehrt, stimmt intern bis ins Team rein gar nichts mehr.
Hier wird wohl nur ein totaler Neuanfang was bringen. Problem: Da passiert so lange nix, bis es zum wirklichen Crash kommt - ich denk, ihr wisst, wie es uns in SB widerfahren ist.
--- Ende Zitat ---
Wir sind gerade mitten im Crash.
Saarfranzose:
und trotzdem ist noch Platz 3 möglich.
Wer soll in der Lage sein das der Mannschaft nochmals zu erzählen ? Das müsste doch Motivation genug sein...
Tara:
Das sagen wir uns nun schon seit November, geändert hat sich nichts.
Thomas Kalt wird am Ende doch die Macht behalten, denn der Aufsichtsrat der OFC GmbH wird seinen Rücktrittswunsch nicht annehmen und Kalt geht gestärkt aus dieser Geschichte raus. Er wettert ja heute schon in der Zeitung gegen die Fans. Hier ein Ausschnitt aus der OP von heute:
--- Zitat ---Etwas voreilig ist dann Andreas Möller am Samstagvormittag zurückgetreten. Der Sportmanager hatte ebenso wie Gerstner nicht mehr an den Aufstieg geglaubt. „Nach der sportlichen Talfahrt der letzten Monate und der Niederlage gegen Jena ziehe ich die persönliche Konsequenz.“
„Wir bedauern Andi Möllers Rücktritt sehr“, sagte Thomas Kalt. Der Geschäftsführer will ebenfalls sein Amt abgeben. Da er aus formaljuristischen Gründen nicht einfach zurücktreten kann, wird Kalt dem Aufsichtsrat der Profi-GmbH in seiner heutigen Sitzung „empfehlen, einen neuen Geschäftsführer zu suchen. Ich werde aber meine Aufgaben im Tagesgeschäft bis zu einer endgültigen Lösung durch den Aufsichtsrat weiter erfüllen“, erklärte Kalt.
Als Hauptgrund für seinen angebotenen Rücktritt führt Kalt die massiven Proteste einiger Fangruppierungen an. „Ich verspüre keine Amtsmüdigkeit, aber es kann nicht sein, dass wir uns immer wieder von Gruppierungen beleidigen lassen müssen. So etwas belastet die ganze Situation in Offenbach, auch die Mannschaft.“
„Jetzt haben die Leute ihre Skalps bekommen“
Am Freitag war die Situation nach dem 0:2 gegen Jena eskaliert. Ein halbes Dutzend Sicherheitskräfte eskortierten Trainer, Sportmanager und Geschäftsführer auf dem Weg in die Pressekonferenz, während rund 200 grölende Menschen das Führungstrio teilweise übelst beschimpften. „Natürlich sind wir in einer sportlichen Krise. Aber es gibt im Fußball nun mal keine Erfolgsgarantie. Die hat nicht einmal Bayern München, die werden auch nicht jedes Jahr Meister.“
Kalt hat seit Dezember 2000 als Vizepräsident und als Geschäftsführer der Profi-GmbH unter anderem den Stadionneubau entscheidend vorangetrieben. Die Anfeindungen eines Teils des Publikums sind an ihm nicht spurlos vorbei gegangen. „Es kann nicht sein, dass Präsidium oder Manager für alles, wirklich alles, selbst Entscheidungen des Trainers, verantwortlich gemacht werden. So kann es nicht weitergehen“, erwartet Kalt eine andere, bessere Vereinskultur und wählt drastische Worte: „Jetzt haben die Leute ihre Skalps bekommen, die sie wollten.“
Der Verein steht jetzt vor entscheidenden Wochen. Sportlich: In Heidenheim geht es darum, ein Endspiel gegen Dresden zu realisieren. Kalt: „Ich bin mir sicher, dass die Fans vorbehaltlos hinter der Mannschaft stehen werden.“
Heute kommt der Aufsichtsrat zusammen
Wirtschaftlich: Bis 1. Juni müssen die Bedingungen für die Lizenz erfüllt werden. Die Negativserie der letzten Monate hat in der Zuschauerkalkulation ein Loch von annähernd 300.000 Euro aufgerissen. „Wir werden Bedingungen und Auflagen erfüllen können“, kündigt Kalt an.
Personell: Ein neuer Trainer und Sportmanager müssen eingestellt werden. Kalt: „In zwei, drei Wochen wird das passieren.“
Heute kommt der Aufsichtsrat der Kickers-GmbH zu einer seit acht Wochen anberaumten Sitzung zusammen, die durch Kalts Ankündigung besondere Brisanz und Tragweite erhält. Nach Informationen unserer Zeitung wird der Aufsichtsrat einen Rücktritt Kalts ablehnen und auf Erfüllung des Vertrags (läuft bis 2012) bestehen.
„Wenn wir jetzt auch den Geschäftsführer frei stellen, wären die Kickers komplett führungslos“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Siebert. „Thomas Kalt hat sehr viel für Kickers Offenbach bewirkt. Tore kann er leider nicht schießen. Und die sportliche Verantwortung hatten andere“, nimmt Siebert den Geschäftsführer in Schutz, der seit Samstag weiteren großen Zuspruch erhalten hat. Nicht nur von Politikern und Sponsoren, sondern auch von vielen Fans.
--- Ende Zitat ---
Quelle OP-Online
Tara:
Der Aufsichtsrat hat gerade den Rücktrittswunsch von Kalt wie erwartet abgelehnt.Thomas Kalt hat nur ein Spiel mit uns gespielt. Ich fühle mich noch mehr verarscht als zuvor. Hätte er weitergemacht am Samstag wäre das okay gewesen, aber dieses Schauspiel zu veranstalten. Die Fans die ihren Unmut geäußert haben sind eine kleine Randgruppe - die Jenenser die vor Ort waren wissen wie klein diese Randgruppe war. Ich fühle mich nur noch verarscht.
jutta:
Habe ja nicht so den Einblick beim OFC, aber was stört euch denn an Thomas Kalt?
Warum soll der weg?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln