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Sankt Pauli

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KoGo:

--- Zitat von: Rattenfänger am 23. März 2014, 18:28:17 ---

--- Zitat von: MundM am 23. März 2014, 17:41:59 ---
--- Zitat --- "Bei St. Pauli wird nicht alles zu Geld gemacht"
--- Ende Zitat ---

Und genau das Gegenteil ist der Fall. Kein Verein wird wohl soviel an Merchandising verdienen wie St.Pauli in der Liga 2.

--- Ende Zitat ---
Die ham doch gar nicht die Rechte am eigenen Merchandising.

--- Ende Zitat ---


Doch.
Sie haben im Dezember eine diebezügliche Klage gewonnen.
Es sei mir noch gestattet, darauf hinzuweisen, dass  "Bei St. Pauli wird nicht alles zu Geld gemacht" und " Kein Verein wird wohl soviel an Merchandising verdienen wie St.Pauli in der Liga 2" sich nicht gegenseitig ausschließen.

Letterman:
DFB rechtfertigt Banner-Zensur
Vor dem Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Polen (ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) sorgt die Neutralisierung der Trainingsstätte Millerntor, wo der FC St. Pauli spielt, für Ärger.

Grund ist ein seit Jahren dort hängendes Plakat mit der Aufschrift "Kein Fußball für Faschisten", das vom DFB mit einer grünen Plane überdeckt wurde.

In den sozialen Medien sorgt diese Aktion für Aufruhr. Unter anderem meldet sich der ehemalige Spieler vom FC St. Pauli Benedikt Pliquett, zu Wort.

Der derzeit verletzte Ingolstädter Zweitliga-Profi Ralph Gunesch, der insgesamt acht Jahre für den FC St. Pauli am Millerntor spielte, twitterte: "Sobald ich wieder fit bin und als Kapitän einen Text vorlesen muss, werde ich nur den Tweet vorlesen."

Der DFB betonte auf Twitter, dass eine Neutralisierung stattgefunden habe, "das heißt, dass es frei von Werbung gemacht wird, aber auch von politischen Äußerungen."

Jens Grittner, Pressesprecher des DFB, rechtfertigte die Aktion zudem mit dem Verweis auf die Gefahr von Missverständnissen.

Der FC St. Pauli äußerte "großes Unverständnis" für das Vorgehen. "Diesen Schriftzug zum Teil abzukleben, steht für uns im deutlichen Widerspruch zu all den Aktionen, die der DFB in der Vergangenheit gegen Fremdenhass, Diskriminierung und Rassismus durchgeführt hat", teilten die Hamburger mit: "Gerade mit Blick auf die deutsch-polnische Geschichte wäre der komplette Schriftzug eine klare Botschaft gewesen, die auch bei unseren polnischen Gästen auf positive Resonanz gestoßen wäre."

Ähnlich argumentierte die Grünen-Politikerin Claudia Roth. "Die Behauptung, Sport sei unpolitisch, ist und bleibt absurd. Gerade der DFB hat in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, welch gesellschaftspolitische Dimension der Fußball hat. Deswegen ist es irritierend, wenn der DFB nun während des Trainings der Nationalmannschaft den Spruch mit genau dieser Begründung abhängen lässt - und das kurz vor dem heutigen Länderspiel gegen Polen, 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs", sagte Roth.

sport 1

Tara:

Letterman:
14.05.2014 DFB-Entschuldigung an St. Pauli 
(Copyright: getty)
Nach der "Neutralisierung" des Millerntor-Stadions und der damit verbundenen Abdeckung eines Anti-Faschismus-Plakats hat sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Person von Präsident Wolfgang Niersbach beim Zweitligisten FC St. Pauli entschuldigt.
Das teilte der Kiez-Klub am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.
Demnach habe Niersbach in einem Schreiben und in einem persönlichen Gespräch mit dem Präsidium "ohne alle Umschweife das Teilabkleben des Schriftzugs als Fehler eingestanden und sich für dieses Fehlverhalten entschuldigt", hieß es in der Mitteilung.
"Wir treten ein gegen jede Form von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Homophobie und machen dies deutlich - wie in vorbildlicher Art und Weise immer wieder auch Ihr Verein und Ihre Fanszene", schrieb Niersbach.
Die Aktion hatte in den sozialen Netzwerken für einen Shitstorm gesorgt, den der Verband später via Twitter zu entkräften versuchte - und es dabei nur noch schlimmer machte: "Das Millerntor wurde neutralisiert. Das heißt, dass es frei von Werbung gemacht wird, aber auch von politischen Äußerungen."

sport 1

Letterman:
Orth wird abgelöst

Stefan Orth gehört zum dreiköpfigen St.-Pauli-Präsidium
(Copyright: getty)
Paukenschlag beim FC St. Pauli: Das dreiköpfige Präsidium mit Präsident Stefan Orth hat beim Zweitligisten keine Zukunft mehr.

Völlig überraschend teilte der Aufsichtsrat der Hanseaten mit, bei der Mitgliederversammlung im November das Trio nicht zur Wiederwahl vorschlagen zu wollen.

Die strategische Ausrichtung des Vereins solle sich ändern, es fehle an einem Profil zwischen Vermarktung und Identität.

"Das ist ein satzungskonformer Beschluss, der uns sehr überrascht, persönlich enttäuscht und den wir auch nicht nachvollziehen können", sagte Orth dazu am Dienstag.

Der 47-Jährige war vor vier Jahren zum Nachfolger von Corny Littmann gewählt worden, unter seiner Führung wurde die Neugestaltung des Millerntorstadions vorangetrieben.

Mittlerweile steht auch fest, dass der noch fehlende Umbau der Nordtribüne im August beginnen wird.

Orth bleibt bis zur Ordentlichen Mitgliederversammlung im Amt.

Vize-Präsident Bernd-Georg Spies hatte aus beruflichen Gründen schon vor längerer Zeit angekündigt, für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Sein Präsidiumskollege Tjark Woydt hätte schon aus Altersgründen nicht mehr wiedergewählt werden können.

Der scheidende Präsident zog ungeachtet des Vertrauensentzuges durch den Aufsichtsrat eine positive Bilanz der vergangenen vier Jahre: "Wir können konstatieren, dass der FC St. Pauli wirtschaftlich so stark ist wie nie zuvor. In den letzten Jahren wurden Gewinne vor Steuern von über 13 Millionen Euro erwirtschaftet."

sport 1

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