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Kaleuns olympische Welten > Kaleuns olympische Welten

London 2012 - Ringen

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Kaleun:

--- Zitat ---Laufen und Ringen gehören wohl zu den ältesten Sportarten mit Wettkampfcharakter. Daher findet bereits 708 v. Chr. der Ringkampf seinen Einstieg in die Olympischen Spiele der Antike, deren Premiere auf das Jahr 776 v. Chr. gelegt wird. Seit 1896 ist Ringen im griechisch-römischen Stil olympisch. Der Deutsche Carl Schuhmann holt sich trotz seiner Größe von nur 1,63 m die erste Goldmedaille, jubelt später noch dreimal über Edelmetall. Das Freistilringen kommt in St. Louis 1904 hinzu. Beim Freistil gilt der gesamte Körper von Kopf bis Fuß als Angriffsfläche, beim griechisch-römischen Stil nur der Körper oberhalb der Gürtellinie. Das klassische Ringen entwickelt sich Mitte des vorigen Jahrhunderts in Italien und Frankreich, das Freistilringen hingegen in Anlehnung an die Antike in England.

Die Anzahl der Gewichtsklassen hat sich im Laufe der Jahre mehrmals verändert. 1904 in St. Louis sind es bereits sieben, in London 1908 wird unterteilt in "klassische" Ringer (vier Klassen) und in Freistilringer (fünf). Erst 1924 in Paris denkt man daran, ein Zeitlimit einzuführen, da es in der Vergangenheit teilweise zu Marathon-Veranstaltungen gekommen ist. In Stockholm 1912 wird das Finale im griechisch-römischen Halbschwergewicht nach neun Stunden abgebrochen. Beide Kämpfer dürfen sich über hart erkämpftes Silber freuen.

Je zehn Gewichtsklassen gibt es seit London 1948. Das Superschwergewicht (über 100 kg) wird erst 1972 eingeführt. Seit 2002 gelten die neuen Gewichtsklassen (bei den Frauen vier, bei den Männern sieben). Die Frauen ringen seit 2004 um Edelmetall.

Wilfried Dietrich ist Deutschlands erfolgreichster Olympia-Ringer. Der "Kran von Schifferstadt" gewinnt in Rom 1960 Gold im Freistil, insgesamt holt er fünf Medaillen bei Olympia, und das sowohl in der freien Technik als auch im griechisch-römischen Stil. Legendär ist Dietrichs letzter Auftritt bei seinen Heim-Spielen in München 1972, auch wenn er dort ohne Medaille bleibt. Den fast 200 kg schweren US-Amerikaner Chris Taylor bringt Dietrich aus dem Gleichgewicht und schultert ihn durch einen sensationellen Überwurf. Die Aktion gilt noch heute als eine der spektakulärsten Würfe in der Geschichte des Ringens.

--- Ende Zitat ---
sportschau.de

Die deutschen Ringer

Frauen
Alexandra Engelhardt , Freistil (bis 48 kg)

Männer
Nick Matuhin, Freistil (bis 120 kg)
Tim Schleicher, Freistil (bis 60 kg)
Frank Stäbler, Griechisch-Römischer Stil (bis 66 kg)

Kaleun:
Männer

Griechisch-Römischer Stil (bis 55 kg)

Gold: Hamid Mohammad Soryan Reihanpour aus dem Iran
Silber: Rowschan Bayramow  aus Aserbaidschan
Bronze: Peter Modos aus Ungarn und Mingijan Semenow aus Russland

kein Deutscher am Start gewesen

Kaleun:
Männer

Griechisch-Römischer Stil (bis 74 kg)

Gold: Roman Wlasow ausRussland
Silber: Arsen Julfalakjan aus Armenien
Bronze: Aleksandr Kasekevic aus Litauen und Jemin Achmadow aus Aserbaidschan

Deutsche Ringer waren nicht am Start.

Kaleun:
Männer

Griechisch-Römischer Stil (bis 60 kg)

Gold: Omid Haji Noroozi aus dem Iran
Silber: Rewas Laschchi aus Georgien
Bronze: Ryutaro Matsumoto aus Japan und Saur Kuramagomedow aus Russland

Deutsche Ringer waren in dieser Gewichtsklasse nicht am Start.

Kaleun:
Männer

Griechisch-Römischer Stil (bis 120 kg)

Gold: Mijain Lopez aus Kuba
Silber: Heiki Nabi aus Estland
Bronze:  Riza Kayaalp aus der Türkei und  Johan Euren aus Schweden

Deutsche Ringer waren nicht am Start.


Männer

Griechisch-Römischer Stil (bis 84 kg)

Gold: Alan Chugajew aus Russland
Silber: Karam Ebrahim aus Ägypten
Bronze:  Danjal Gajijew aus Kasachstan und Daniel Janikowski aus Polen

Auch hier waren keine Deutschen am Start.

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