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VfB Stuttgart
Letterman:
Dieter Hoeneß kritisiert Stuttgart
Dieter Hoeneß war von 1975 bis 1979 als Spieler für den VfB aktiv
(Copyright: getty)
Dieter Hoeneß hat Kritik an seinem Ex-Verein VfB Stuttgart geäußert.
Der ehemalige Spieler und Manager des Klubs zeigte sich im "kicker" enttäuscht von den jüngsten Entwicklungen bei den Schwaben.
"Das Anspruchsdenken und die Erwartungshaltung haben sich gravierend verändert", stellte Hoeneß fest.
Stuttgart rangiert nach zehn Partien in der Bundesliga auf dem 15. Platz und gewann nur zwei Spiele in der laufenden Spielzeit.
Einen möglichen Grund für diese Krise sieht der 61-Jährige in der Ausrichtung des Meisters von 2007: "Ich habe den Eindruck, dem VfB hat zuletzt ein Plan gefehlt, eine Philosophie, in der sich die Fans, die Sponsoren und auch mögliche Investoren hätten wiederfinden können", sagte Hoeneß.
Zudem lassen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kein Anspruchsdenken wie zu Hoeneß' Zeiten als Manager zu.
"Da ist einiges verbrannt worden, der VfB ist nun kein Topverein mehr."
Dieter Hoeneß lief von 1975 an vier Jahre im Trikot der Stuttgarter auf und war maßgeblich am Wiederaufstieg in die erste Liga beteiligt. 1990 kehrte er zudem als Manager an seine alte Wirkungsstätte zurück.
sport 1
Letterman:
VfB: Keine Gespräche mit Lehmann
Von Patrick Mayer
Der wiederholt schwer in sportliche Schieflage geratene VfB Stuttgart ist weiter auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor.
Seit Wochen kursieren Namen angeblicher Kandidaten - auch der des ehemaligen Nationaltorwarts Jens Lehmann.
Nach SPORT1-Informationen gab es bisher aber keine Gespräche zwischen dem Bundesligaklub und dem 45 Jahre alten Lehmann.
Dieser hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, wieder in den Profifußball zurückkehren zu wollen - ob als Trainer oder Funktionär.
Lehmann spielte in seiner aktiven Karriere für den FC Schalke 04, Borussia Dortmund, den FC Arsenal und eben den VfB. Er arbeitet aktuell unter anderem als TV-Experte.
Die Schwaben, die aktuell den letzten Platz in der Bundesliga belegen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle), hatten sich im September wegen Erfolgslosigkeit von Sportvorstand Fredi Bobic getrennt.
Seither nehmen Jochen Schneider und Cheftrainer Armin Veh sämtliche die Sportliche Leitung betreffende Aufgaben wahr.
sport 1
Letterman:
Meißner rechnet mit Stuttgart ab
Silvio Meißner hat im Interview mit SPORT1.fm zum Rundumschlag gegen die Verantwortlichen des VfB Stuttgart ausgeholt.
"Alle Leute, die etwas im Verein zu sagen haben, haben Fehler gemacht. Dafür müssen sie irgendwann die Verantwortung übernehmen", sagte der Ex-Profi, der 2007 mit den Schwaben Deutscher Meister wurde..
Im Vergleich zur Vorsaison sieht Meißner keine Verbesserung beim VfB. "Es muss die Qualitätsfrage gestellt werden", ergänzte Meißner. "Nach der letzten Saison hat man gedacht, es wird mit einem neuen Trainer besser, aber es ist fast noch schlimmer geworden, denn jetzt steht man ganz unten drin."
Auch die Zusammenstellung der Mannschaft kritisierte der ehemalige Mittelfeldspieler. "Es gibt zu viele Mitläufer und Schönspieler, die in Stuttgart viel Geld verdienen und nach zwei Jahren woanders hingehen", so Meißner weiter. "Es war schon in den letzten Jahren ein Problem, dass viele Neuzugänge nicht eingeschlagen haben."
Wegen seiner unglücklichen Transferpolitik hatte der Verein Sportdirektor Fredi Bobic Ende September entlassen.
"Fredi Bobic hatte kein glückliches Händchen", sagte Meißner. Mit der Art und Weise seines Rauswurfs habe sich der Verein lächerlich gemacht.
"Der neue Mann sollte innerhalb des Vereins von unten nach oben aufräumen", fügte Meißner an.
Die Schwaben sind weiterhin auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Auch der ehemalige Profi Guido Buchwald wurde als einer der Kandidaten genannt, räumte aber im Gespräch mit SPORT1.fm ein: "Ich bin im Ehrenrat des VfB Stuttgarts und nicht im operativen Geschäft, von daher ist das für mich kein Thema."
Für Buchwald sei die Sitation des VfB "sehr ernst", doch er äußert sich auch optimistisch: "Die Mannschaft hat die Qualität für die Plätze neun bis zwölf, denn die anderen Mannschaften sind auch nicht besser."
Der VfB Stuttgart kassierte zum Abschluss des 12. Spieltags gegen den FC Augsburg eine 0:1-Niederlage und bleibt Tabellenletzter der Bundesliga.
sport 1
Letterman:
Gaudino kritisiert VfB Stuttgart
Maurizio Gaudino hat nach dem Rücktritt von Trainer Armin Veh die fehlende Philosophie seines ehemaligen Vereins VfB Stuttgart kritisiert.
"Man muss die Vision haben, an einem Trainer festzuhalten und zu sagen: Ok, wir gehen diesen Weg und wir gehen ihn zu 1000 Prozent", sagte der Ex-Profi bei Bundesliga Aktuell auf SPORT1.
Der Verein sei nun gefordert, einen Trainer und einen Sportdirektor zu finden, die "eine Vision haben und eine Philosophie haben, um langfristig für den Verein zu arbeiten."
Veh war nach der Niederlage gegen den FC Augsburg (0:1) überraschend zurückgetreten.
Auch die mangelnde Kaderplanung irritiert Gaudino: "Der schwerwiegendste Fehler ist immer, dass junge Spieler während der Saison, nicht vor der Saison eingesetzt werden." Man müsse vor der Saison mit dem Kader planen und nicht kurzfristig in der Saison.
Trotzdem macht sich der einstige Mittelfeldspieler keine Sorgen um den kriselnden VfB: "Die Mannschaft ist mit Sicherheit besser als der Tabellenplatz. Ich glaube nicht, dass ein Trainer, der jetzt kommt, große Probleme hat, die da unten raus zuführen."
Gaudino spielte zwischen 1987 und 1993 für die Stuttgarter und erzielte in 171 Spielen 24 Tore.
sport 1
Schwabenpfeil:
Es schaut so aus, als würde Henk Veldmate Nachfolger Fredi Bobics als Sportdirektor werden. Der Niederländer war von 1998 bis 2014 Scout beim FC Groningen und gilt als Entdecker von Arjen Robben und Luis Suarez.
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