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Rassismusskandal im internationalem Fußball

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Tara:
Also die Italiener haben da scheinbar ein mächtiges Problem. Da kommt ja immer wieder was in Sachen Rassismus und man bekommt das Gefühl nicht los das sie das Problem ignorieren.

Letterman:
Pepe mal wieder ...

Letterman:

--- Zitat von: Letterman am 28. Juli 2014, 13:25:28 ---Rassismus: FIFA will Ermittlungen

Carlo Tavecchio ist seit 1999 Präsident der Amateur-Liga
(Copyright: getty)
Die FIFA hat den italienischen Verband FIGC nach dem Rassismus-Skandal um Amateur-Chef Carlo Tavecchio zu Ermittlungen aufgefordert.

In einem Brief habe der Weltverband die FIGC daran erinnert, dass der Kampf gegen den Rassismus eine der "Top-Prioritäten" sei, teilte die FIFA mit. Funktionäre hätten dabei eine Vorbildfunktion.

Tavecchio, der FIGC-Präsident werden will, hatte sich auf einer Tagung der Amateurklubs in der Debatte über Konsequenzen aus Italiens WM-Vorrundenaus für eine stärkere Regulierung des Zustroms ausländischer Spieler ausgesprochen.

"In England schaut man sich Spieler, wenn sie kommen, genau an. Sie müssen Lebenslauf und Stammbaum vorzeigen. Wenn sie Profis sind, dürfen sie auch spielen. Bei uns bekommen wir einen Opti Poba, der vorher Bananen gegessen hat und dann plötzlich in der ersten Mannschaft von Lazio spielt", sagte der 71-Jährige.

Die Reaktionen waren heftig. Die Regierungspartei PD (Partito Democratico) von Ministerpäsident Matteo Renzi forderte Tavecchios Rücktritt. Präsident Damiano Tommasi von der Profi-Gewerkschaft AIC äußerte Empörung.

Durch Tavecchios Fauxpas sind die Chancen des früheren FIGC-Vizepräsidenten Demetrio Albertini für die Präsidenten-Wahl am 11. August sprunghaft gestiegen.

Der bisherige FIGC-Chef Giancarlo Abete war nach Italiens WM-Pleite in Brasilien zurückgetreten.

sport 1

--- Ende Zitat ---

Strittiger Tavecchio wird Präsident

Carlo Tavecchio war bisher Präsident des Amateurliga-Verbands
(Copyright: getty)
Trotz seiner rassistischen Äußerungen ist Carlo Tavecchio zum neuen Präsidenten des italienischen Fußballverbandes (FIGC) gewählt worden. Der 71-Jährige setzte sich am Montag bei der dritten Abstimmung mit 63,6 Prozent der Stimmen durch.

Tavecchio erhielt dabei die Unterstützung der die Dritt- und Viertligisten vertretenden "Lega Pro" sowie mehrerer Erstligisten, darunter Miroslav Kloses Klub Lazio Rom und der AC Mailand.

Tavecchio hatte sich auf einer Tagung der Amateurklubs in der Debatte über Konsequenzen aus Italiens WM-Vorrundenaus für eine stärkere Regulierung des Zustroms ausländischer Spieler ausgesprochen und dabei für einen Eklat gesorgt.

"In England schaut man sich Spieler genau an, wenn sie kommen. Sie müssen Lebenslauf und Stammbaum vorzeigen. Wenn sie Profis sind, dürfen sie auch spielen. Bei uns bekommen wir einen Opti Poba, der vorher Bananen gegessen hat und dann plötzlich in der ersten Mannschaft von Lazio spielt", hatte er gesagt.

Daraufhin hatten 26.000 eine Petition an die FIFA und an Italiens Olympia Komitee CONI unterzeichnet, um Tavecchio zu einem Verzicht seiner Kandidatur für das Präsidenten-Amt zu bewegen. Auch der Weltverband FIFA hatte eine Untersuchung des Vorfalls gefordert.

Tavecchio entschuldigte sich lediglich für seine Aussagen.

sport 1

Letterman:
Rassismus-Strafe abgeschafft

In der vergangenen Saison drohten den Klubs Geisterspiele
(Copyright: getty)
Der italienische Fußball-Verband hat die Strafen für territoriale Diskriminierung wieder abgeschafft. Das entschied die FIGC bei ihrer ersten Sitzung unter dem neuen Präsidenten Carlo Tavecchio.

In der vergangenen Saison waren bei diskriminierendem und rassistischem Verhalten der Fans im Wiederholungsfall Geldstrafen und Konsequenzen bis hin zu Geisterspielen möglich, die Regelung war allerdings stark umstritten.

So hatte der AC Mailand im vergangenen Oktober mit einem Einspruch Erfolg und einen Zuschauerausschluss vermieden.

Milan hatte begründet, verbale Provokationen zwischen Fans der Klubs in Nord- und Süditalien würden seit vielen Jahren zum festen Bild im Land des viermaligen Weltmeisters gehören

sport 1

Matti:
sehe ich das richtig, dass nach dem Urteil dann bspw.  ein in Ostdeutschland mal verbreitetes "Juden-Jena/Berlin" etc in Italien wieder erlaubt wäre?

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