Fussballstammtisch
Sonstiges => Kaleuns olympische Welten => Thema gestartet von: Kaleun am 04. Juli 2012, 14:01:59
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Bereits 1896 zählt das Männer-Fechten mit Florett und Säbel zu den olympischen Disziplinen - vier Jahre später kommt der Degen dazu. Die Frauen müssen ein wenig länger auf ihren Einstand warten, im Jahre 1924 ziehen sie den männlichen "Musketieren" nach und fechten ebenso um olympisches Gold. Erfolgreichster Fechter ist der Italiener Eduardo Mangiarotti, der zwischen 1936 und 1960 mit Florett und Degen 13 Medaillen gewinnt - davon sechs goldene. Der Sport ist bereits olympisch, als der internationale Dachverband, die Fédération Internationale d´Escrime (FIE), 1913 in Paris gegründet wird. Seit 1921 veranstaltet die FIE jährlich Weltmeisterschaften. In Olympiajahren werden olympische Fechtturniere gleichzeitig als Weltmeisterschaft gewertet.
Bereits 1896 zählt das Männer-Fechten mit Florett und Säbel zu den olympischen Disziplinen - vier Jahre später kommt der Degen dazu. Die Frauen müssen ein wenig länger auf ihren Einstand warten, im Jahre 1924 ziehen sie den männlichen "Musketieren" nach und fechten ebenso um olympisches Gold. Erfolgreichster Fechter ist der Italiener Eduardo Mangiarotti, der zwischen 1936 und 1960 mit Florett und Degen 13 Medaillen gewinnt - davon sechs goldene. Der Sport ist bereits olympisch, als der internationale Dachverband, die Fédération Internationale d´Escrime (FIE), 1913 in Paris gegründet wird. Seit 1921 veranstaltet die FIE jährlich Weltmeisterschaften. In Olympiajahren werden olympische Fechtturniere gleichzeitig als Weltmeisterschaft gewertet.
Fechten ist eine der ältesten Zweikampfsportarten der Welt. Im Jahr 1570 formuliert der Franzose Henri Saint Didier die entscheidenden, bis heute gültigen Fachbegriffe im Fechten. Wilhelm Kreußler (1618 - 1673, Fechtmeister) legte den Grundstock für die "Deutsche Stoßfechtschule" im 17. Jahrhundert. Initiator des modernen Fechtsports sind aber die Italiener: In Rom wird 1884 die Fechtschule "Scuola magistrale di scherma" gegründet. An diesem Ort entstehen einheitliche Regeln, die in ganz Europa verbreitet werden. Die Italiener und Franzosen haben es vorgemacht - im 19. Jahrhundert kommt das Sportfechten auch nach Deutschland.
Zur deutschen Hochburg des Fechtens wird Tauberbischofsheim. Im Oktober 1954 gründet Emil Beck einen Fechtclub in der kleinen Kreisstadt im Main-Tauber-Kreis. Mit eiserner Disziplin formt er den Verein zur "Goldschmiede". Über Jahrzehnte trainiert praktisch jeder deutsche Medaillen-Gewinner bei internationalen Turnieren in Becks Olympiastützpunkt. Den größten Erfolg feiert Beck bei den Spielen in Seoul 1988: Die deutschen Athleten bringen sechs von 16 möglichen Medaillen in ihrer Sportart mit nach Hause. Anja Fichtel, Sabine Bau und Zita Funkenhauser holen im Florettfechten Einzel-Gold, -Silber und -Bronze sowie Gold im Team. Beck stirbt im März 2006 in seiner Heimatstadt. Ohne seinen Gründer verliert der Club seine Ausnahmestellung. Die deutschen Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking starten nicht für Tauberbischofsheim, sondern für Bonn (Benjamin Kleibrink) und Leverkusen (Britta Heidemann).
sportschau.de
Die deutschen Starter:
Frauen
Alexandra Bujdoso, Säbel Einzel
Imke Duplitzer, Degen Einzel und Mannschaft
Carolin Golubytskyi, Florett Einzel
Britta Heidemann, Degen Einzel und Mannschaft
Monika Sozanska, Degen Einzel und Mannschaft
Männer
Sebastian Bachmann, Florett Einzel und Mannschaft
Jörg Fiedler, Degen Einzel
Max Hartung, Säbel Einzel und Mannschaft
Peter Joppich, Florett Einzel und Mannschaft
Benjamin Kleibrink, Florett Einzel und Mannschaft
Nicolas Limbach, Säbel Einzel und Mannschaft
Benedikt Wagner, Säbel Einzel und Mannschaft
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Ein edler Sport.
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Im Florett-Fechten der Frauen ist Carolin Golubytskyi im Achtelfinale ausgeschieden. Sie unterlag der Italienerin Elisa di Francisca mit 9:15
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Frauen
Florett
Gold: Elisa Di Francisca aus Italien
Silber: Arianna Errigo aus Italien
Bronze: Valentina Vezzali aus Italien
Carolin Golubytskyi wurde am Ende 12.
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Mit Nikolas Limbach hat sich soeben der letzten Säbelfechter aus dem Turnier verabschiedet... 12-15 im Viertelfinale gegen Nikolai Kovalev...
[modz]
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Zuvor verlor bereits Max Hartung seinen Viertelfinalkampf gegen den Ungarn Aron Szilagyi.
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Nur noch einen Sieg entfernt von einer Medaille ist Britte Heidemann beim Degenfechten.
Nach Ihrem Achtelfinalsieg gegen Li Na (China )und ihrem Viertelfinalerfolg gegen Sarra Besbes aus Tunesien trifft sie um 19:30 Uhr auf die Südkoreanerin Shin A Lam.
Also, Daumendrücken bitte.
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Was läuft da denn für ein Film???
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Was für ne Farce... [darunter]
Auch wenn's jetzt für Britta Heidemann gut auszugehen scheint... Ich würde jeden Protest der Koreaner verstehen.
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Ich auch. Irgendwie. Irgendwie aber auch wieder nicht. Es ist jedenfalls meiner Meinung nach eine Tatsachenentscheidung.
So viel jedenfalls zum Thema "Videobeweis" etc...
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Ich habs gesehen, nicht kapiert und halte das alles vorsichtshalber für einen Skandal. Kann man nix falsch machen.
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Fakt ist aber das esnoch eine Sekunde zu fechten warund Britta setzte in dieser einen regulären Treffer....
Ähnliche Situation gab es ja schon in ihremersten Gefecht... dort lag sie 3 Punkte zurück und sie setzte auch dort innerhalb von 1 Sekunde 2 Punkte... gut da war es nicht die letzte Sekunde sondern die 8. Sekunde vor schluss.... ich denke es geht bei der zeitmessung immer nur umvolle Sekunden die vorübergegangen sein müssen... setzt sie den Treffer innerhalb dieser Sekunde, denn springt die Uhr halt nicht um.... und dieSekundebeginnt von neuem... so tragisch das für dieKoreanerin ist, man muss auch sagen das sie selber sehr wenig für den Kampf getan hat und zurecht rausgeflogen ist. Denn diese ausgeloste Viorteilsregel ist in meinen Augen auch eine Farce
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Denn diese ausgeloste Viorteilsregel ist in meinen Augen auch eine Farce
Ganz grober Unfug sowas...
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Leider das Finale verloren. Aber immerhin die erste Medaille.
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Frauen
Degen Einzel
Gold: Yana Shemyakina aus der Ukraine
Silber: Britta Heidemann [freuuu]
Bronze: Sun Yujie aus China
10. Monika Sozanska
29. Imke Duplitzer
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Männer
Säbel Einzel
Gold: Aron Szilagyi aus Ungarn
Silber: Diego Occhiuzzi aus Italien
Bronze: Nikolay Kovalev aus Russland
5. Nicolas Limbach
7. Max Hartung
14. Benedikt Wagner
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Denn diese ausgeloste Viorteilsregel ist in meinen Augen auch eine Farce
Ganz grober Unfug sowas...
Aber richtig grober!
Ohne diese Regel hätte es das Theater gar nicht gegeben. Dann hätte man halt noch ne Minute dran gehängt irgendwann wird schon jemand treffen.
Den Frust der Koreanerin kann man auch nachvollziehen. Das wird die in ihrem Leben nicht mehr vergessen.
Bin mal gespannt, ob man seitens des Fechtverbands nun die Hundertstelsekunden einführt, so dass am Schluss nicht jede Sekunde "ganz" abticken muss und dadurch wie gestern geschehen der Ticker einfach nicht auf 0 geht, obwohl man summa summarum wesentlich länger als 1 sec. gefochten hat.
Oder aber man schafft diese idiotische Vorteilsregel ab. Das ist ja wie früher der Münzwurf im Europacup.
Schade, dass es für Heidemann im Finale nicht gereicht hat. Sie war die Aktivere der beiden, aber das Glück war wohl schon ausgereizt gewesen. ;)
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Schade, dass es für Heidemann im Finale nicht gereicht hat. Sie war die Aktivere der beiden, aber das Glück war wohl schon ausgereizt gewesen. ;)
Und gerade im Finale hätte sie diese unsinnige Vorteilsauslegung mal für sich nutzen können und einfach in der Verlängerung defensiv bleiben sollen. Denn Offensive habe ich von der Ukrainerin in den ganzen 10 min nicht gesehen!
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Den Fußtreffer könnte man als offensive Aktion werten.
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Sowohl für Sebastian Bachmann (Gegner war der Italiener Valerio Aspromonte) als auch Peter Joppich (gegen den Ägypter Alaaeldin Abouelkassem) war im Achtelfinale Endstation. Bachmann verlor mit 11:15, Joppich mit 10:15.
Bereits zuvor unterlag Benjamin Kleibrink gegen den Japaner Yuki Ota mit 5:15
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unerwarteter Mißerfolg....
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Jörg Fiedler hat im Degenfechten souverän das Achtelfinale erreicht. Er gewann gegen den Amerikaner Soren Thompsen mit 15:4.
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Jörg Fiedler hat im Degenfechten souverän das Achtelfinale erreicht. Er gewann gegen den Amerikaner Soren Thompsen mit 15:4.
Und hat dort den Niederländer Bas Verwijlen souverän mit 15:8 geschlagen. Nächster Halt --> Viertelfinale
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Jörg Fiedler hat im Degenfechten souverän das Achtelfinale erreicht. Er gewann gegen den Amerikaner Soren Thompsen mit 15:4.
Im Viertelfinale war auch für ihn Schluß. Er verlor gegen Jin Sun aus Südkorea mit 11:15
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Säbelfechterin Alexandra Bujdoso hat das Achtelfinale des olympischen Einzelwettbewerbs verpasst. Sie verlor gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan mit 13:15.
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Säbelfechterin Alexandra Bujdoso hat das Achtelfinale des olympischen Einzelwettbewerbs verpasst. Sie verlor gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan mit 13:15.
Nach einer 8:2-Führung. [blin]
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Frauen
Säbel Einzel
Gold: Kim Ji Yeon aus Südkorea
Silber: Sofia Welikaja aus Russland
Bronze: Olga Charlan aus der Ukraine
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Frauen
Florett Mannschaft
Gold: Italien
Silber: Russland
Bronze: Südkorea
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Nicolas Limbach, Max Hartung, Benedikt Wagner und Björn Huber haben ihr Viertelfinale beim Mannschafts-Säbel mit 38:45 gegen Südkorea verloren.
Im Spiel um Platz 5 bezwangen sie dann jedoch das Team aus Weißrussland mit 45:40.
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Männer
Säbel Mannschaft
Gold: Südkorea
Silber: Rumänien
Bronze: Italien
5. Deutschland
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Beim Degenfechten de rFrauen verlor das deutsche Team ihr Viertelfinalmatch gegen China mit 42:45
Im Spiel um Platz 5 bezwangen Britta Heidemann, Imke Duplitzer und Monika Sozanska das Team aus der Ukraine mit 45:36.
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Frauen
Degen Mannschaft
Gold: China
Silber: Südkorea
Bronze: USA
5. Deutschland
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Im Mannschafts-Florett der Männer unterlag die deutsche Mannschaft gegen Japan und spielt nun um Bronze. War denkbar knapp.
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Und Bronze gewonnen
Die Herren Sebastian Bachmann, Peter Joppich, Benjamin Kleibrink und Andre Weßels besiegte das Team aus den USA mit 45:27
[prolll]
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Männer
Florett Mannschaft
Gold: Italien
Silber: Japan
Bronze: Sebastian Bachmann, Peter Joppich, Benjamin Kleibrink und Andre Weßels [freuuu]